WB-FSA3 – Unterputzkasten für Bildschirme von 37 bis 55 Zoll an der FSA3
Die WB-FSA3 nimmt die manuelle Schwenkhalterung FSA3 in der Wand auf und lässt Bildschirme von 37 bis 55 Zoll flach in der Wandfläche liegen. Die Box misst 761 mal 560 mal 97 Millimeter; die Maßzeichnung nennt einen Wandausschnitt von 762 mal 566 Millimetern bei mindestens 101,6 Millimetern Tiefe. Im eingefahrenen Zustand steht der Einbaukörper 57 Millimeter in der Box. Für die Befestigung sind waagerechte Balken mit 406 Millimetern Achsabstand vorgesehen, die seitlichen Löcher liegen im Abstand von 50,8 Millimetern; ausgewiesen ist die Box für Ständerwände im Sechzehn-Zoll-Raster. Die FSA3 trägt bis 25 Kilogramm, nimmt den Bildschirm über VESA 400, 300 und 200 auf, schwenkt beidseitig bis 90 Grad und erlaubt einen maximalen Bildschirmauszug von 579 Millimetern. Ausgeführt ist sie als Doppelarm aus eloxiertem Aluminium mit manueller Bedienung. Zum Lieferumfang der Box gehören eine Abdeckplatte und Abstandshalter; die Halterung selbst wird getrennt bestellt. Future Automation führt die WB-FSA3 auf seiner Produktseite als abgekündigt.
Aufnahme für die FSA3 und Bildschirme von 37 bis 55 Zoll
Die WB-FSA3 ist die größte Box der FSA-Familie und für Bildschirme gedacht, die im Wohnraum bereits die Hauptrolle spielen. Die zugehörige Halterung FSA3 ist für Geräte von 37 bis 55 Zoll bei einer Traglast von 25 Kilogramm ausgelegt und nimmt den Bildschirm über die Lochbilder VESA 400, 300 und 200 auf. Sie ist als Doppelarm aus eloxiertem Aluminium ausgeführt und wird von Hand bedient; ein Antrieb ist nicht vorhanden und für diese Bauart auch nicht vorgesehen. Der Sinn der Box ist derselbe wie bei den kleineren Ausführungen: Der Bauraum der Mechanik wandert in die Wand, sodass der Bildschirm im eingefahrenen Zustand flach in der Fläche liegt statt auf einem Arm davor. Eingefahren ragt der Einbaukörper 57 Millimeter in die Box hinein. Für die Auswahl gilt der übliche Zusammenhang: Der erreichbare Schwenkwinkel hängt von der Breite des Geräts ab, weil die innere Bildschirmkante beim Drehen zur Wand wandert. Größere Bildschirme erreichen den vollen Winkel deshalb unter Umständen nicht. Die Halterung gehört nicht zum Lieferumfang der Box. Bei der Auswahl des Bildschirms ist neben Größe und Gewicht auch das Lochbild auf der Rückseite zu prüfen, weil sehr schmale Rahmen die Aufnahmepunkte gelegentlich anders anordnen.
Doppelarm, Auszug und Schwenkwinkel
Der maximale Bildschirmauszug beträgt 579 Millimeter – knapp sechzig Zentimeter, die vor der Wand frei bleiben müssen. Der Schwenkbereich reicht beidseitig bis 90 Grad, zusätzlich lässt sich die Neigung einstellen, was bei hoch montierten Bildschirmen und bei seitlichem Lichteinfall den Unterschied zwischen einem lesbaren und einem spiegelnden Bild ausmacht. Die Bauart als Doppelarm ist dabei kein Detail: Zwei Gelenke erlauben es, den Bildschirm nicht nur zu drehen, sondern ihn zugleich seitlich zu versetzen, sodass er über einem Möbel oder einer Nische frei ausschwenken kann. Für die Planung folgt daraus, dass nicht nur die Tiefe vor der Wand, sondern auch der seitliche Raum zu betrachten ist. Ein Vorhang an der Fensterseite, ein hoher Schrank oder eine vorspringende Wandscheibe können den nutzbaren Winkel begrenzen, ohne dass es an der Halterung liegt. Sinnvoll ist, den Bewegungsbereich im Grundriss einzuzeichnen und mit der geplanten Möblierung zu überlagern. Die Kabellängen sind auf den vollen Auszug zu bemessen und nicht auf die Ruhestellung. Ebenso lohnt es sich, die Bewegung nach der Montage einmal vollständig durchzufahren, solange die Wand noch offen ist.
Wandausschnitt, Balkenraster und Abdeckplatte
Die Box misst 761 mal 560 mal 97 Millimeter, die Maßzeichnung nennt einen Wandausschnitt von 762 mal 566 Millimetern bei einer Mindesttiefe von 101,6 Millimetern. Getragen wird sie von waagerechten Balken, deren Achsabstand 406 Millimeter beträgt; seitlich greifen Schrauben in Löcher mit 50,8 Millimetern Abstand. Der Hersteller weist die Box für Ständerwände im Sechzehn-Zoll-Raster aus, sodass bei abweichendem Achsabstand Zulagen zu setzen sind – vor der Beplankung, nicht danach. Zum Lieferumfang gehören nach der Explosionszeichnung die InWall-Box, eine Abdeckplatte und Abstandshalter für die Abdeckplatte. Für die Kabelführung stehen die integrierte Führung der FSA3, ein Kabeldurchbruch, ein Anschlussdosen-Durchbruch und Ausbrech-Tüllen bereit; die Steckdose gehört in die Box hinein und nicht daneben in die Wand. Die Oberfläche der WB-FSA3 sollte, wo die Farbe für das Erscheinungsbild wesentlich ist, vor der Bestellung beim Fachhandel erfragt und in der Bestellung festgehalten werden. Das gilt besonders bei hellen Wänden, weil der schmale Spalt zwischen Bildschirm und Wandfläche sonst als heller Streifen sichtbar bleibt.
Auslaufende Box – Planungsfolgen und Bezug über mediacraft
Ein Hinweis gehört an den Anfang jeder Projektplanung mit dieser Box: Future Automation führt die WB-FSA3 auf seiner Produktseite als abgekündigt. Wer neu plant, sollte die Verfügbarkeit deshalb klären, bevor der Wandausschnitt festgelegt wird, denn eine Wand, die auf 762 mal 566 Millimeter vorbereitet ist, nimmt nicht ohne Weiteres eine andere Box auf. Für Ergänzungen und Ersatz in bestehenden Installationen bleibt sie die richtige Wahl. Zu unterscheiden ist sie außerdem von dem Bündel aus Halterung und Box, das die Produktseite unter einer ähnlichen Bezeichnung führt; die einzeln geführte Box enthält die Halterung nicht. Die Versandmaße betragen 85 mal 66 mal 18 Zentimeter; freigegeben ist die Box allein für trockene Innenräume und nicht für den Einsatz auf Schiffen. In Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG die WB-FSA3 und unterstützt Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei der Abstimmung von Bildschirmbreite, Bewegungsbereich und Wandaufbau sowie bei der Wahl der passenden Baugröße innerhalb der Reihe. Für kleinere Geräte stehen mit der WB-FSA2 und der WB-FSA1 zwei weitere Boxen derselben Bauart bereit.
Technische Daten WB-FSA3
| Bauart | InWall-Montagebox für die manuelle Schwenkhalterung FSA3 |
|---|---|
| Belastbarkeit | Traglast der FSA3 25 kg |
| Ausschnitt | Wandausschnitt laut Maßzeichnung 762 × 566 mm |
| Einbautiefe | Mindesttiefe 101,6 mm · Einbaukörper 57 mm in eingefahrener Position |
| Abmessungen | Box 761 × 560 × 97 mm · Versandmaße 85 × 66 × 18 cm |
| Besonderheiten | FSA3 für Bildschirme von 37 bis 55 Zoll, Bildschirmaufnahme VESA 400, 300 und 200 · Schwenkbereich beidseitig bis 90°, Neigung einstellbar; größere Bildschirme erreichen den vollen Winkel unter Umständen nicht · maximaler Bildschirmauszug 579 mm · Doppelarm aus eloxiertem Aluminium, manuelle Bedienung · Befestigung an waagerechten Balken mit 406 mm Achsabstand, seitlicher Lochabstand 50,8 mm, für Ständerwände im 16-Zoll-Raster · integrierte Kabelführung der FSA3, Kabel-Knockout, Anschlussdosen-Knockout, Ausbrech-Tüllen · Lieferumfang laut Explosionszeichnung: InWall-Box, Abdeckplatte, Abstandshalter · Halterung FSA3 nicht im Lieferumfang · nur Innenbereich, nicht für Marine-Einsatz · beim Hersteller als abgekündigt geführt |