Euroboxx Invisible IS10 – Massivbaugehäuse für den großen unsichtbaren Sonance
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Euroboxx Invisible IS10 – Massivbaugehäuse für den großen unsichtbaren Sonance

Die Euroboxx Invisible IS10 nimmt den unsichtbaren Sonance IS10 in Betondecken, Betonwänden und gemauerten Wänden auf. Mit 810 × 490 × 125 Millimetern ist sie deutlich länger als die Gehäuse für die kleineren Modelle der Reihe; das Aussparungsmaß beträgt 730 × 411 Millimeter, die maximale Einbautiefe 100 Millimeter, das Innenvolumen 29,00 Liter, die Einstufung Brandschutzklasse B1. Wie in der gesamten Reihe sorgt ein innenliegender Rahmen mit 0 bis 40 Millimetern Verstellweg dafür, dass die Lautsprecherfläche exakt in der fertigen Oberfläche liegt und sich nach dem Überstreichen nicht abzeichnet. Der Grundkörper aus EPS und EPP verwendet graues EPS mit 50 Kilogramm je Kubikmeter und trägt rückseitig einen eingeklebten gequarzten OSB-Deckel; innen liegen 15 Millimeter grauer Noppenschaumstoff. Für Elektroleerrohre in 20 und 25 Millimetern stehen ober- und unterseitige Ausbruchstellen bereit. Beigelegt sind ein Schutzdeckel im Format 730 × 411 × 12,5 Millimeter und ein Montage-Set.

Das Gehäuse für den Sonance IS10 im Massivbau

Innerhalb der Euroboxx-Invisible-Reihe ist dieses Format der Schritt zur großen Fläche. Während die kleineren Gehäuse Aussparungen von gut vierzig oder sechzig Zentimetern Länge freihalten, beansprucht die Ausführung für den IS10 eine Öffnung von 730 × 411 Millimetern im Bauteil. Das ist eine Größenordnung, bei der eine Wand oder Decke nicht mehr beiläufig mitplant, sondern bei der die Öffnung zu einem eigenen Planungsgegenstand wird. Der Hersteller nennt für dieses Gehäuse dieselben drei Einbausituationen wie für die übrigen Formate der Reihe: Betondecken, Betonwände und gemauerte Wände. Es wird vor dem Betonieren gesetzt oder beim Aufmauern berücksichtigt und schließt anschließend mit dem Bauteil ab. Wichtig ist die saubere Zuordnung innerhalb der Reihe: Das gemeinsame Datenblatt Euroboxx Invisible führt neben dem IS10 auch den IS6, die gemeinsame Ausführung für IS8 und IS10W sowie den IS10 2W. Für den IS10 ist ausschließlich das auf ihn zugeschnittene Format vorgesehen. Ein Vertauschen der Formate fällt bei der Anlieferung noch auf, nach dem Betonieren dagegen nicht mehr – und dann steht in der Wand ein Hohlraum, der zum bestellten Lautsprecher nicht passt.

810 Millimeter Gehäuselänge und was daraus folgt

Die Länge dieses Gehäuses ist die Zahl, die in der Ausführungsplanung die meisten Rückfragen auslöst. 810 Millimeter Außenmaß bedeuten, dass die Aussparung nicht ohne Weiteres zwischen beliebige Bewehrungslagen passt und dass in einer gemauerten Wand über dem Bereich in der Regel eine konstruktive Lösung nötig wird. Diese Frage beantwortet der Tragwerksplaner, nicht die Haustechnik – und sie sollte gestellt werden, bevor die Position endgültig festgelegt wird. Die Gehäusehöhe von 125 Millimetern ist der zweite Wert, der in die Bauteildicke eingeht. Innen stehen 29,00 Liter zur Verfügung, die maximale Einbautiefe des Lautsprechers beträgt 100 Millimeter. Für die Ausschreibung empfiehlt es sich, das Aussparungsmaß von 730 × 411 Millimetern ausdrücklich anzugeben, weil der Rohbauer damit unmittelbar arbeiten kann, ohne im Datenblatt nachzuschlagen. Die Einstufung in Brandschutzklasse B1 sollte in derselben Position vermerkt werden. Sinnvoll ist außerdem ein Hinweis darauf, dass das Gehäuse vor dem Betoniervorgang gesetzt wird und nicht danach; diese Selbstverständlichkeit für den Fachbetrieb ist für einen Rohbauer, der zum ersten Mal mit solchen Bauteilen arbeitet, keine.

Vom Setzen der Schalung bis zum fertigen Putz

Der Ablauf lässt sich in vier Übergaben beschreiben, und jede davon hat einen anderen Verantwortlichen. Zuerst setzt der Rohbau das Gehäuse und verschließt es mit dem beigelegten Schutzdeckel im Format 730 × 411 × 12,5 Millimeter. Anschließend führt die Elektroinstallation das Leerrohr an eine der ober- oder unterseitigen Ausbruchstellen heran, die für Rohre in 20 und 25 Millimetern vorbereitet sind. Danach stellt der Putzer die Oberfläche her, ohne die verschlossene Fläche zu öffnen. Zuletzt nimmt der ausführende Fachbetrieb den Deckel ab, setzt den Lautsprecher ein und richtet ihn über den höhenverstellbaren Rahmen auf die fertige Oberfläche aus. Zwischen der ersten und der letzten Übergabe liegen in der Praxis oft mehr als sechs Monate. Deshalb gehört zu jeder dieser Positionen eine kurze schriftliche Festlegung, wer sie ausführt und worauf zu achten ist – mündliche Absprachen halten über diesen Zeitraum selten. Hilfreich ist zudem eine Fotodokumentation des gesetzten Gehäuses vor dem Betonieren: Sie belegt die Lage im Bauteil und beantwortet später jede Frage nach der genauen Position, ohne dass jemand im Bewehrungsplan suchen muss.

Planung, Ausschreibung und Bezug über mediacraft

Für Planer und Fachhandel ist der IS10 der Punkt, an dem eine unsichtbare Beschallung von einer Ausstattungsentscheidung zu einer Rohbauposition wird. Das Gehäuse muss in den Bewehrungsplan, in den Wandaufriss und in den Terminplan – drei Dokumente, die selten dieselbe Person führt. mediacraft übernimmt als Fachhandel für Custom-Install-Audio die inhaltliche Klammer: Lautsprecher und Gehäuse kommen aus einer Hand, die Zuordnung von Lautsprechermodell zu Gehäuseformat ist geklärt, und die Lieferung erfolgt zum Rohbautermin statt zum Innenausbau. Der Hersteller gibt für dieses Format 18 Stück in Karton an, was bei mehrgeschossigen Objekten eine brauchbare Rechengröße für die Anlieferung darstellt. Empfehlenswert ist außerdem, die Entscheidung über die Lautsprechergröße nicht allein nach der Raumgröße zu treffen, sondern nach der verfügbaren Wandfläche – ein Format dieser Länge braucht eine ungestörte Fläche, die auch nach der Möblierung frei bleibt. Für Planer heißt das, die Position gemeinsam mit dem Möblierungsplan festzulegen und nicht allein anhand des Grundrisses. Eine Aussparung, vor der später ein hoher Schrank steht, ist technisch einwandfrei und akustisch trotzdem ein Fehler.

Technische Daten Euroboxx Invisible IS10

BauartEinbetoniergehäuse für den unsichtbaren Sonance IS10 in Betondecken, Betonwänden und gemauerten Wänden
AusschnittAussparungsmaß 730 × 411 mm
Einbautiefemax. 100 mm
Abmessungen810 × 490 × 125 mm
SchutzartBrandschutzklasse B1
BesonderheitenInnenvolumen 29,00 l; höhenverstellbarer Rahmen 0–40 mm zur Ausrichtung auf die fertige Oberfläche; Grundkörper EPS/EPP, EPS grau 50 kg/m³ mit rückseitig eingeklebtem gequarztem OSB-Deckel, Innendämmung Noppenschaumstoff grau 15 mm; Ausbruchstellen oben und unten für Elektroleerrohre 20 und 25 mm; Schutzdeckel 730 × 411 × 12,5 mm und Montage-Set im Lieferumfang; 18 Stück in Karton

Herstellerdokumente

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