Future Automation I-LSL-BE3 – die Deckenlift-Variante mit dem größten Absenkweg der I-LSL-Reihe
Wo das Display tiefer in den Raum reichen soll, kommt der Future Automation I-LSL-BE3 ins Spiel: Er bietet den längsten Absenkweg der I-LSL-Reihe. Konzipiert für 40-Zoll-Bildschirme, holt er das Panel aus dem Deckenhohlraum und lässt es um bis zu 599 Millimeter herunter, sodass es auch bei höheren Decken bequem in Augenhöhe gelangt. Bis zu 25 Kilogramm trägt der Antrieb, in maritimer Ausführung bis 16 Kilogramm. Trotz des größeren Weges bleibt der 24-Volt-Gleichstrommotor mit rund 58 Dezibel leise, und ein durchgängiges Kabelmanagement führt die Leitungen sauber mit. Wie die übrigen Modelle wird der BE3 als Box-Enclosure-Kassette mit fester Abdeckung geliefert, inklusive 12-Volt-Netzteil. Die Ansteuerung gelingt über RS232, Kontaktschließung und IR, optional per Funk sowie über Crestron, AMX und Lutron. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der BE3 die Wahl, wenn ein Display aus größerer Deckenhöhe herabkommen soll. Der Absenkweg von bis zu 599 Millimetern ist der längste innerhalb der kompakten Baureihe.
Mehr Weg nach unten – für höhere Räume
Höhere Decken stellen einen Deckenlift vor eine besondere Aufgabe: Das Display muss weiter herabfahren, um eine angenehme Betrachtungshöhe zu erreichen. Genau dafür ist der Future Automation I-LSL-BE3 ausgelegt, denn mit bis zu 599 Millimetern bietet er den längsten Absenkweg innerhalb der I-LSL-Reihe. Bestimmt ist er für 40-Zoll-Displays und trägt bis zu 25 Kilogramm, in der maritimen Variante bis 16 Kilogramm. Für Endkunden bedeutet der größere Hub, dass der Fernseher auch in Räumen mit stattlicher Deckenhöhe nicht unerreichbar weit oben hängt, sondern bis in die gewünschte Sichtlage herunterkommt. Planer erhalten damit Spielraum, den Lift auch dort einzusetzen, wo die anderen Stufen der Reihe zu kurz greifen würden. Architekten wiederum können großzügige Raumhöhen gestalten, ohne auf ein verstecktes Display zu verzichten. Im eingefahrenen Zustand verschwindet das Panel vollständig hinter der Deckenabdeckung und gibt die Fläche wieder frei. Für den Fachhandel ist der größere Absenkweg zugleich ein Verkaufsargument bei Altbauten und repräsentativen Neubauten mit hohen Räumen, in denen die kürzeren Modelle nicht ausreichen würden. So löst der BE3 gezielt die Aufgabe, ein Bild aus der Höhe in den Raum zu holen, und rundet die Reihe nach oben ab.
Kassette, fester Deckel, geführte Kabel
Auch beim BE3 bildet die Box-Enclosure-Kassette das Fundament des Einbaus: Sie nimmt Lift und Display auf und bringt die nötigen Befestigungen für eine sichere Verankerung in der Decke bereits mit. Nach dem Einfahren legt sich eine feste Abdeckung bündig über die Öffnung, sodass von der Technik nichts zu sehen bleibt und die Deckenfläche geschlossen wirkt. Der längere Verfahrweg stellt besondere Ansprüche an die Leitungsführung, weshalb ein vollständiges Kabelmanagement sämtliche Kabel über die gesamte Strecke geordnet mitführt und ein Verhaken ausschließt. Angetrieben wird der Lift von einem 24-Volt-Gleichstrommotor, der sich auch direkt an einer Gleichspannungsquelle betreiben lässt; ein 12-Volt-Netzteil gehört zum Umfang. Endkunden erleben dadurch selbst über den größeren Weg einen ruhigen, gleichmäßigen Lauf. Der Fachhandel erhält mit Kassette und Befestigungen einen klar umrissenen Montageumfang. Innenarchitekten können die Abdeckung an das Deckenbild angleichen, damit die Öffnung unauffällig bleibt. Da die gesamte Baugruppe in der Kassette gekapselt ist, bleibt sie vor Staub geschützt und behält ihren gleichmäßigen Lauf auch nach vielen Fahrzyklen. Das kommt dem Fachhandel bei Wartung und späterem Service entgegen. So bleibt der BE3 auch bei größerem Hub im Ruhezustand komplett verborgen.
Antrieb, Anbindung und Ausführung
Trotz des längeren Weges hält der Motor seinen Geräuschpegel bei etwa 58 Dezibel und bringt das Panel gleichmäßig herunter und wieder zurück in die Decke; die Leistungsaufnahme liegt je nach Ausführung bei rund 250 bis 500 Watt und wird aus 240 oder 110 Volt gespeist. Für die Steuerung stehen RS232, Kontaktschließung und IR serienmäßig zur Verfügung, eine RF-Ausführung ergänzt das Angebot, und über Crestron, AMX sowie Lutron gliedert sich der Lift in professionelle Automationssysteme ein. Planer nutzen die Schnittstellen, um den größeren Hub in Szenen einzubinden. Als Standardton dient Schwarz nach RAL 9005; individuelle Farbwünsche sind umsetzbar. Der Lift eignet sich für Innenräume und maritime Umgebungen. Jede Einheit wird in Handarbeit gefertigt und vor Auslieferung geprüft. Über die RS232-Anbindung meldet der Lift seine jeweilige Position an das übergeordnete System zurück, was bei einem so langen Verfahrweg für ein präzises Zusammenspiel mit Licht und Beschattung sorgt. Für Planer wird der BE3 damit zu einem verlässlichen Element der Raumautomation. Damit bringt der BE3 einen langen Absenkweg mit voller Steuerungsfreiheit zusammen.
Einbindung und Bezug
Bei der Montage wird die Kassette in die vorbereitete Deckenöffnung eingesetzt und tragfähig befestigt, das 40-Zoll-Display an der Aufnahme fixiert und die Steuerleitung mit der bestehenden Technik verbunden; anschließend fährt der Bildschirm auf Fernbedienung, Taster oder Automationsbefehl bis zu 599 Millimeter herab und wieder ein. Weil Box-Enclosure-Befestigungen und Netzteil bereits im Umfang enthalten sind, ist alles Nötige für den Deckeneinbau vorhanden. Als offizieller Future-Automation-Distributor für Deutschland und Österreich betreut die mediacraft AG den Bezug und berät Planer, Fachhandel, Architekten und Endkunden zu Deckenhöhe, Absenkweg und Steueranbindung. Der britische Hersteller Future Automation fertigt die Einheit, während mediacraft ausschließlich den Handel im DACH-Raum verantwortet und selbst nichts herstellt. So kommt der I-LSL-BE3 gerade in hohen Räumen zum Zug, in denen das Bild einen größeren Weg zurücklegen muss. Ist bereits eine Haussteuerung vorhanden, lässt sich der Lift meist ohne zusätzliche Hardware anbinden und gemeinsam mit den übrigen Funktionen abrufen. Am Ende bleibt eine geschlossene Decke, aus der das Display bei Bedarf tief in den Raum herabgleitet.
Technische Daten I-LSL-BE3 Display Lift nach unten
| Bauart | Umgekehrter Decken-Display-Lift nach unten, Box Enclosure (Invisible Lift Series) |
|---|---|
| Abmessungen | Steuerkasten 150 × 210 × 50 mm; Versandmaß 105 × 55 × 25 cm |
| Besonderheiten | Größter Absenkweg der I-LSL-Reihe; Box-Enclosure-Kassette mit fester Abdeckung; leiser Motor (ca. 58 dB); vollständiges Kabelmanagement; 12-V-Netzteil beiliegend; Crestron/AMX/Lutron; indoor und marine |