Future Automation I-LSL-BE1 – der Deckenlift, der kompakte Displays von oben herabbringt
Manche Räume bieten weder eine freie Wand noch ein passendes Möbel für einen Fernseher – und genau dort spielt der Future Automation I-LSL-BE1 seine Idee aus: Er kommt von oben. Als umgekehrter Lift verbirgt er ein kompaktes Display im Deckenhohlraum und lässt es bei Bedarf bis zu 410 Millimeter nach unten in die Sichtposition herab. Ausgelegt ist die kleinste Stufe der I-LSL-Reihe für Diagonalen von 19 bis 32 Zoll und Geräte bis 25 Kilogramm, im maritimen Einsatz bis 16 Kilogramm. Der Motor bleibt mit rund 58 Dezibel dezent im Hintergrund, ein durchgängiges Kabelmanagement hält die Leitungen in Ordnung. Geliefert wird der Lift als Box-Enclosure-Kassette mit fester Abdeckung; ein 12-Volt-Netzteil liegt bei. Über RS232, Kontaktschließung und IR sowie optional Funk und die Systeme Crestron, AMX und Lutron fügt er sich in die Gebäudetechnik ein – eine Lösung für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel in Räumen ohne feste Bildposition.
Wenn der Fernseher aus der Decke kommt
Der Future Automation I-LSL-BE1 dreht das gewohnte Prinzip um: Statt ein Display aus einem Möbel nach oben zu schieben, hält er es verborgen im Deckenhohlraum bereit und senkt es bei Bedarf nach unten in die Betrachtungslage. Bis zu 410 Millimeter fährt der Bildschirm dabei herab, im Ruhezustand verschwindet er samt Mechanik hinter einer bündigen Deckenabdeckung. Der Lift senkt das Display um bis zu 410 Millimeter aus dem Deckenhohlraum ab; angetrieben wird er von einem 24-Volt-Gleichstrommotor, der dabei rund 58 Dezibel erreicht. Endkunden gewinnen so eine Bildlösung für Räume, in denen keine Wandfläche und kein Möbel für einen Fernseher vorgesehen sind – etwa in offenen Wohnküchen, an verglasten Fronten oder in Bädern. Planer erhalten eine Antwort, wenn die Architektur bewusst ohne sichtbare Medientechnik auskommen soll. Architekten wiederum können die Decke als Verstauort nutzen und die Wände vollständig frei halten. Für den Fachhandel entsteht daraus ein Argument bei Projekten, in denen der Bauherr bewusst auf jede sichtbare Technik verzichten möchte und dennoch nicht auf ein Bild verzichten will. Gerade das kompakte Format macht den BE1 zudem für Nebenräume und Zweitplätze attraktiv. Damit wird die oft ungenutzte Deckenebene zum eleganten Versteck für das kleine Zweitdisplay. Unterhalb von 19 Zoll endet der vorgesehene Bereich, oberhalb von 32 Zoll beginnt die nächste Stufe der Reihe.
Kassette, Abdeckung und Kabelführung
Zum Lieferumfang gehört eine Box-Enclosure-Kassette, die den Lift samt Display vollständig aufnimmt und mit ihren Befestigungen den sicheren Einbau in die Deckenkonstruktion ermöglicht. Eine feste Abdeckung verschließt die Öffnung im eingefahrenen Zustand, sodass die Decke geschlossen und ruhig wirkt und nichts auf die verborgene Technik hindeutet. Ein durchgängiges Kabelmanagement führt sämtliche Leitungen mit dem Panel, wodurch beim Herabfahren nichts scheuert oder sich verfängt. Für die Stromversorgung liegt ein 12-Volt-Netzteil bei, angetrieben wird der Lift von einem 24-Volt-Gleichstrommotor, der sich auch an einer direkten DC-Versorgung betreiben lässt. Endkunden erleben dadurch einen ruhigen, sauberen Ablauf ohne sichtbare Kabel. Der Fachhandel profitiert davon, dass die Kassette die Einbaugeometrie klar vorgibt und den Deckeneinbau kalkulierbar macht. Innenarchitekten schätzen, dass sich die Abdeckung an die Deckengestaltung anpassen lässt. Weil die Kassette den Lift vollständig kapselt, bleibt die verbaute Mechanik auch bei geöffneter Öffnung geschützt und optisch zurückhaltend. So bleibt der BE1 im geschlossenen Zustand vollständig unsichtbar.
Antrieb, Steuerung und Ausführung
Der 24-Volt-Gleichstromantrieb arbeitet mit rund 58 Dezibel und bringt das Display gleichmäßig nach unten und wieder nach oben; die Leistungsaufnahme bewegt sich je nach Ausführung im Bereich von etwa 250 bis 500 Watt, versorgt über 240 oder 110 Volt. Für die Ansteuerung stehen serienmäßig RS232, Kontaktschließung und IR bereit, ergänzt um eine optionale RF-Ausführung; darüber hinaus lässt sich der Lift in die Automationssysteme Crestron, AMX und Lutron einbinden. Der Fachhandel koppelt ihn damit an Fernbedienung, Tastereingang oder eine übergeordnete Mediensteuerung. Für Planer bedeutet die breite Schnittstellenauswahl, dass sich der BE1 in nahezu jede vorhandene Gebäudeautomation integrieren und als Teil einer Szene abrufen lässt. Werkseitig ist der Antrieb schwarz nach RAL 9005 beschichtet, wobei sich Sonderfarben umsetzen lassen. Ausgelegt ist er für den Innenbereich ebenso wie für maritime Umgebungen. Gefertigt wird jede Einheit in Handarbeit im Werk des Herstellers, was eine gleichbleibende Verarbeitungsqualität sichert. Über die genannten Schnittstellen lässt sich das Herabfahren zudem mit Licht- oder Beschattungsszenen verknüpfen, sodass das Display auf einen einzigen Befehl hin erscheint. So verbindet der BE1 leisen Lauf mit weitreichender Anbindung.
Einbindung und Bezug
Beim Einbau wird die Kassette in die vorbereitete Deckenöffnung gesetzt und sicher verankert, das Display an die Aufnahme montiert und die Steuerleitung mit der vorhandenen Technik verbunden; danach fährt das Panel per Fernbedienung, Taster oder Automationssystem herab und wieder ein. Weil die Box-Enclosure-Befestigungen und das Netzteil bereits beiliegen, ist der Umfang für den Deckeneinbau vollständig. Bezogen wird der Deckenlift in Deutschland und Österreich über die mediacraft AG, die als autorisierter Future-Automation-Distributor Planern, Architekten, dem Fachhandel und Endkunden zu Deckenaufbau, Abdeckung und Steueranbindung zur Seite steht. Die Fertigung liegt beim britischen Hersteller Future Automation, der regionale Verkauf dagegen allein bei mediacraft, das nicht als Produzent auftritt. So gelangt der I-LSL-BE1 auch in Räume, in denen bislang kein Platz für ein Display schien. Am Ende bleibt eine ruhige Decke, aus der bei Bedarf ein kompakter Bildschirm herabgleitet.
Technische Daten I-LSL-BE1 Display Lift nach unten
| Bauart | Umgekehrter Decken-Display-Lift nach unten, Box Enclosure (Invisible Lift Series) |
|---|---|
| Abmessungen | Steuerkasten 150 × 210 × 50 mm; Versandmaß 92 × 55 × 25 cm |
| Besonderheiten | Kleinste Stufe der I-LSL-Reihe; Box-Enclosure-Kassette mit fester Abdeckung; leiser Motor (ca. 58 dB); vollständiges Kabelmanagement; 12-V-Netzteil beiliegend; Crestron/AMX/Lutron; indoor und marine |