AVA Nano Brain – die Steuerzentrale zwischen Fernbedienung und Geräten
AVA · AVA Nano Brain

AVA Nano Brain – die Steuerzentrale zwischen Fernbedienung und Geräten

Das AVA Nano Brain ist die Steuerzentrale, über die AVA-Fernbedienungen mit den Geräten einer Anlage sprechen. Es läuft dauerhaft, nimmt Befehle entgegen und gibt sie über drei Wege weiter: über das Netzwerk, über Infrarot und über HDMI-CEC. Als Betriebssystem dient Android 11 zusammen mit AVA OS; im Inneren arbeiten vier Kerne mit 2 GHz und 4 GB Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR4. Das Gehäuse besteht aus einer Zinklegierung mit einem für Infrarot durchlässigen Polycarbonat-Einsatz und wiegt 178 Gramm. An Anschlüssen stehen dreimal USB-C und einmal HDMI 2.1 bereit, dazu eine Reset-Taste. Die Funkanbindung erfolgt über WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac in beiden Frequenzbändern, Bluetooth 5 und NFC. Versorgt wird das Gerät über USB-C mit 5 Volt und 3 Ampere; ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang. Alternativ lässt sich über einen Zusatzadapter eine kabelgebundene Netzanbindung samt Stromversorgung über die Netzwerkleitung herstellen. An Zertifizierungen nennt der Hersteller FCC, CE, RoHS, WEEE, CB, UKCA und IC.

Die Steuerzentrale hinter der Fernbedienung

Eine Fernbedienung, die viele Geräte bedient, spricht nicht mit jedem einzeln. Sie schickt ihre Befehle an eine Zentrale, und diese Zentrale kennt die angeschlossenen Geräte und weiß, auf welchem Weg sie zu erreichen sind. Genau diese Rolle übernimmt das Nano Brain. Es läuft dauerhaft, ist immer erreichbar und arbeitet unabhängig davon, ob gerade jemand eine Fernbedienung in der Hand hält. Der praktische Vorteil dieser Aufteilung zeigt sich, sobald mehrere Bediengeräte im Spiel sind oder sobald Abläufe zeitversetzt starten sollen: Die Logik liegt an einer Stelle und nicht verteilt in mehreren Fernbedienungen. Als Grundlage dient Android 11 zusammen mit AVA OS, im Inneren arbeiten vier Kerne mit 2 GHz Takt und 4 GB Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR4. Das Gehäuse besteht aus einer Zinklegierung; ein Einsatz aus Polycarbonat ist für Infrarot durchlässig, weil das Gerät selbst Infrarotbefehle aussendet. Mit 178 Gramm hat es genug Eigengewicht, um auf einer glatten Fläche liegen zu bleiben, auch wenn ein angeschlossenes Kabel daran zieht. Für die Auslegung ist zudem wichtig, dass die Zentrale dauerhaft in Betrieb bleibt und deshalb einen Platz mit ungeschalteter Versorgung braucht.

Anschlüsse und die drei Wege zum Gerät

Für die Auslegung einer Anlage ist entscheidend, auf welchen Wegen die Zentrale ein Gerät erreichen kann. Der Hersteller nennt drei: das Netzwerk, Infrarot und HDMI-CEC. Über das Netzwerk werden Geräte angesprochen, die eine eigene Schnittstelle mitbringen, etwa Fernseher, Zuspieler oder Verstärker neuerer Bauart. Infrarot bleibt der Weg für alles, was keine solche Schnittstelle besitzt; dafür besitzt das Gerät einen Infrarot-Sender, den der Hersteller auf seiner Produktseite als Rundum-Blaster beschreibt. HDMI-CEC schließlich nutzt die Steuerleitung, die in jeder HDMI-Verbindung ohnehin enthalten ist, und erreicht darüber Geräte an derselben Leitung. An Anschlüssen stehen dreimal USB-C und einmal HDMI 2.1 zur Verfügung, dazu eine Reset-Taste. Die USB-C-Anschlüsse dienen nicht nur der Stromversorgung, sondern nehmen auch das Zubehör der Serie auf, also die flachen Infrarot-Emitter und den Adapter auf eine 3,5-Millimeter-Buchse. Damit lässt sich ein Infrarotsignal von der Zentrale bis unmittelbar vor das Empfangsfenster eines Geräts führen. Die Zahl dieser Anschlüsse ist begrenzt und begrenzt damit auch die Zahl der direkt angeschlossenen Emitter; der Hersteller führt dafür ein Verteilerstück, mit dem sich ein Anschluss verdoppeln lässt.

Aufstellort, Stromversorgung und Netzanbindung

Weil das Gerät Infrarot aussendet, ist der Aufstellort keine reine Platzfrage. Ein Rundum-Sender arbeitet nur so weit, wie die Sichtverbindung reicht; hinter einer geschlossenen Möbeltür, in einem Rack mit Metallfront oder in einem Schrank ohne Öffnung kommt das Signal nicht an. Wo eine freie Aufstellung nicht möglich ist, führt der Weg über die flachen Emitter der Serie, die unmittelbar vor dem Empfangsfenster des Geräts platziert werden. Die Funkanbindung erfolgt über WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac in beiden Frequenzbändern, also bei 5 GHz und bei 2,4 GHz, ergänzt um Bluetooth 5 einschließlich Low Energy 5.0 und NFC. Versorgt wird die Zentrale über USB-C mit 5 Volt und 3 Ampere; ein Netzteil gehört ausdrücklich nicht zum Lieferumfang und ist gesondert einzuplanen. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Gerät über einen Zusatzadapter kabelgebunden anzubinden und zugleich über die Netzwerkleitung zu versorgen. Zum Lieferumfang gehören die Zentrale, ein USB-A-auf-C-Kabel, ein Quick Setup Guide und die Produktinformation. Für den Betrieb ist damit außer dem Netzteil nichts weiter erforderlich.

Systemaufbau und Bezug über mediacraft

Das Nano Brain ist kein Gerät, das man einzeln betrachtet. Es steht im Zentrum einer Anlage, in der die Cinema Remote oder die Home Remote als Bediengerät arbeiten und in der die zu steuernden Geräte über Netzwerk, Infrarot und HDMI-CEC angebunden sind. Für Planer heißt das, drei Fragen früh zu klären: wo die Zentrale steht, wie sie mit Strom und Netzwerk versorgt wird und über welchen Weg jedes einzelne Gerät erreicht werden soll. Die dritte Frage ist die aufwendigste, weil sie geräteweise beantwortet werden muss und darüber entscheidet, wie viele Emitter oder Adapter zusätzlich gebraucht werden. Für Integratoren liegt der Aufwand anschließend in der Einrichtung, denn Räume, Quellen und Abläufe werden im Projekt festgelegt. Welche Funkprotokolle der Haustechnik ein Projekt verlangt, gehört ebenfalls in diese Vorklärung und sollte gemeinsam mit der Elektroplanung beantwortet werden. mediacraft begleitet Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Systemauslegung, Zubehörauswahl und Bezug und ordnet Zentrale, Bediengeräte und Emitter einander zu. Ebenso lässt sich dort klären, ob eine vorhandene Infrarotinstallation über Adapter weitergenutzt oder durch neue Emitter ersetzt werden sollte.

Technische Daten Nano Brain

BauartKompakte Android-basierte Steuerzentrale für AV- und Haustechnik mit AVA OS
Gewicht178 g
BesonderheitenSteuerwege über IP, Infrarot und HDMI-CEC; Anschlüsse dreimal USB-C und HDMI 2.1, dazu Reset-Taste; Infrarot-Sender, vom Hersteller als Rundum-Blaster beschrieben; Gehäuse aus Zinklegierung mit für Infrarot durchlässigem Polycarbonat; Prozessor mit 4 Kernen und 2 GHz; 4 GB LPDDR4; Android 11 mit AVA OS; WLAN 802.11 a/b/g/n/ac bei 5 GHz und 2,4 GHz, Bluetooth 5 mit Low Energy 5.0, NFC; Versorgung über USB-C mit 5 V / 3 A, Netzteil nicht im Lieferumfang; Ethernet und Stromversorgung über die Netzwerkleitung mit Zusatzadapter möglich; Zubehör flache Infrarot-Emitter und Adapter auf 3,5-mm-Buchse; Lieferumfang Zentrale, USB-A-auf-C-Kabel, Quick Setup Guide, Produktinformation; FCC, CE, RoHS, WEEE, CB, UKCA, IC

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