AVA IR-Emitter USB-C – Infrarotsignal bis vor das Empfangsfenster
Der AVA IR-Emitter USB-C verlängert das Infrarotsignal des AVA Nano Brain bis unmittelbar vor das Empfangsfenster eines Geräts. Angeschlossen wird er an einen der USB-C-Anschlüsse der Steuerzentrale. Die Gesamtlänge beträgt 273 Zentimeter, aufgeteilt in ein Geflechtkabel von 200 Zentimetern und ein Emitterteil von 70 Zentimetern; der Emitter misst an der Sendestelle 1,1 Millimeter in der Dicke. Das Gewicht liegt bei 48 Gramm, die Ausführung ist schwarz. Mit dem USB-C-Splitter des Herstellers lässt sich ein Anschluss der Zentrale verdoppeln, so dass sich bis zu vier dieser Emitter an einer Zentrale betreiben lassen. Innerhalb der Serie ist er am USB-C-Ende zu erkennen; die beiden anderen Ausführungen tragen einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker beziehungsweise eine Klinkenbuchse. Als Stand seines Datenblatts nennt der Hersteller den 16. Dezember 2024. Die Angaben zum Stand der Softwareunterstützung fallen in den Herstellerquellen unterschiedlich aus und sollten vor einer Zusage an den Kunden beim Hersteller bestätigt werden.
Flacher Infrarot-Emitter mit USB-C-Anschluss
Das AVA Nano Brain sendet Infrarotbefehle selbst aus und erreicht damit alles, was in Sichtverbindung steht. In der Praxis ist diese Bedingung häufig nicht erfüllt: Geräte stehen hinter geschlossenen Möbeltüren, in Fächern mit Metallfront oder in einem Rack im Nebenraum. Für diese Fälle gibt es den Emitter. Er wird an einen USB-C-Anschluss der Zentrale gesteckt und führt das Signal über ein Kabel bis unmittelbar vor das Empfangsfenster des Zielgeräts. Aus einer Rundumabstrahlung wird damit eine gezielte Ansprache, was einen zweiten Vorteil mit sich bringt: Stehen mehrere baugleiche Geräte nebeneinander, lässt sich jedes einzeln bedienen, statt dass alle gemeinsam auf denselben Befehl reagieren. In Anlagen mit zwei gleichen Zuspielern oder zwei gleichen Verstärkern ist das der Punkt, an dem eine Rundumabstrahlung an ihre Grenze stößt. Die Sendestelle ist mit 1,1 Millimetern Dicke flach ausgeführt und passt damit auch in enge Einbausituationen, in denen ein herkömmlicher Emitter in Tropfenform keinen Platz findet. Die Ausführung ist schwarz und fällt an dunklen Gerätefronten kaum auf. Damit eignet sich der Emitter auch für Sichtbereiche, in denen ein aufgeklebter Tropfen gestört hätte, etwa an einer sichtbaren Gerätefront im Wohnraum.
Aufbau der Strecke und Gewicht
Die Gesamtlänge liegt bei 273 Zentimetern und teilt sich in zwei Abschnitte mit unterschiedlicher Aufgabe. Ein Geflechtkabel von 200 Zentimetern führt von der Steuerzentrale bis in die Nähe des Zielgeräts; der Geflechtmantel macht diesen Abschnitt widerstandsfähiger gegen das Scheuern an Kanten und gegen wiederholtes Bewegen. Das anschließende Emitterteil von 70 Zentimetern übernimmt die letzten Zentimeter bis vor das Empfangsfenster. Für die Auslegung folgt daraus eine einfache Regel: Die Entfernung zwischen Zentrale und Zielgerät sollte gut zweieinhalb Meter nicht überschreiten, wenn ohne zusätzliche Maßnahmen gearbeitet wird. In einem Medienmöbel oder einem Technikfach ist das üblicherweise gegeben, bei einem Gerät im Nebenraum dagegen nicht; dort ist die Anbindung über das Netzwerk zu prüfen. Das Gewicht beträgt 48 Gramm und liegt damit geringfügig über dem der Ausführung mit Klinkenstecker, was auf den anderen Steckertyp zurückgeht. Trägerfrequenz, Wellenlänge und Betriebsspannung sind bei Projekten mit entsprechenden Vorgaben vor der Ausschreibung beim Hersteller abzufragen. Bei der Verlegung sollte an beiden Enden Reserve bleiben, damit ein bewegtes Möbel nicht an den Anschlüssen zieht.
Mehrere Emitter an einer Steuerzentrale
Die Zahl der USB-C-Anschlüsse an der Steuerzentrale ist begrenzt, und jeder angeschlossene Emitter belegt einen davon. Weil zugleich der Strom über einen dieser Anschlüsse kommt, wird die Rechnung in Projekten mit mehreren Zielgeräten schnell eng. Der Hersteller führt dafür einen USB-C-Splitter, der einen Anschluss auf zwei verdoppelt; damit lassen sich nach seiner Angabe bis zu vier dieser Emitter an einer Zentrale betreiben. Für die Planung heißt das, die Zielgeräte früh durchzuzählen und der Zahl der verfügbaren Anschlüsse gegenüberzustellen. Ergibt sich ein höherer Bedarf, ist die Anlage anders zu gliedern, etwa durch eine zweite Zentrale oder durch die Anbindung einzelner Geräte über das Netzwerk statt über Infrarot. Zu unterscheiden ist dieser Artikel von den beiden anderen Kabeln derselben Serie: Der bauartgleiche Emitter mit 3,5-Millimeter-Klinkenstecker ist für Steuerungen anderer Anbieter vorgesehen, und das Adapterkabel mit Klinkenbuchse nimmt einen bereits vorhandenen Emitter auf. Maßgeblich für die Bestellung ist stets das Ende des Kabels, nicht die Bauform, denn alle drei Ausführungen teilen dieselbe flache Machart und dieselben Längen.
Verkabelung, Erweiterung und Bezug über mediacraft
Über den Erfolg einer Infrarotstrecke entscheidet die Lage der Sendestelle. Sie gehört vor das Empfangsfenster des Geräts, das sich meist als dunkle Scheibe an der Front zu erkennen gibt; eine Abweichung von wenigen Zentimetern kann bereits dazu führen, dass Befehle nur zeitweise ankommen. Es empfiehlt sich deshalb, die Lage vor der endgültigen Befestigung im Betrieb zu erproben. Die Art der Befestigung ist vor der Montage festzulegen; wo sie für die Ausschreibung gebraucht wird, ist sie im Vorfeld zu klären. Ein weiterer Punkt gehört in die Vorklärung: Der Hersteller weist auf seiner Zubehörseite zur Steuerzentrale und in seinem Datenblatt zu diesem Emitter unterschiedlich alte Angaben zum Stand der Unterstützung aus. Vor einer Zusage an den Kunden sollte der aktuelle Stand beim Hersteller bestätigt werden. mediacraft klärt diesen Punkt im Vorfeld, ordnet Zentrale, Emitter und Splitter einander zu und begleitet Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Auslegung und Bezug. Ebenso lässt sich dort die Zahl der benötigten Emitter anhand der tatsächlich vorhandenen Zielgeräte bestimmen.
Technische Daten Flat Emitter USB-C
| Bauart | Flacher Infrarot-Emitter mit USB-C-Anschluss für das AVA Nano Brain |
|---|---|
| Gewicht | 48 g |
| Besonderheiten | Anschluss USB-C; Gesamtlänge 273 cm, davon Geflechtkabel 200 cm und Emitterteil 70 cm; Emitter 1,1 mm dick; Farbe schwarz; vorgesehen für den Betrieb am AVA Nano Brain; mit dem USB-C-Splitter des Herstellers lassen sich bis zu vier dieser Emitter an einer Zentrale betreiben; innerhalb der Serie zu unterscheiden vom bauartgleichen Emitter mit 3,5-mm-Klinkenstecker für Steuerungen anderer Anbieter und vom Adapterkabel mit 3,5-mm-Klinkenbuchse; Dokumentstand REV4 vom 16.12.2024 |