KIUnsichtbare Lautsprecher einbauen: Anleitung für Sonance-Paneele
Acht Arbeitsschritte, drei Konstruktionsarten und die Messung der Putzstärke – so wird ein Sonance-Paneel eingebaut.
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Schritt 1 Die Einbauöffnung herstellen.
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Schritt 2 Die Leitung aus der Einbauöffnung an das Kabel des Sonance-Paneels klemmen. Auf eine Zugentlastung achten.
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Schritt 3 Das Paneel in die vorbereitete Einbauöffnung einsetzen und rundum fest anziehen.
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Schritt 4 Über den vollen Frequenzbereich einen Funktionstest durchführen.
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Schritt 5 Zwischen Trockenbauplatte und Lautsprecher umlaufend eine Rissbrücke anbringen.
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Schritt 6 Über die ganze Fläche hinweg auf eine einheitliche Höhe spachteln. Auf dem Lautsprecher sind höchstens 3 mm Spachtel zulässig.
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Schritt 7 Die getrocknete Spachtelmasse zu einer glatten, gleichmäßigen Fläche schleifen.
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Schritt 8 Die Oberfläche lässt sich streichen, tapezieren oder mit Malervlies versehen.
Optional: Mit dem DISC-System von Sonance lässt sich die Materialstärke nachmessen. So stellen Sie sicher, dass die unsichtbaren Lautsprecher ihr volles Potenzial ausspielen.
Trockenbau einlagig – 1 x 12,5mm

Wichtig. Weil alle Lautsprecher kraftschlüssig mit Wand und Decke verbunden sind, kann ihr Schall auch in benachbarte Räume gelangen. Ein Mangel ist das nicht.
- 1A.GK-KONSTRUKTION EINLAGIG
Ordnen Sie beim Herstellen der Einbauöffnung die Profile so an, dass sich der Lautsprecher ringsum mit dem Profil verschrauben lässt. Wo dafür ein Wechsel nötig wird, bauen Sie ihn mit ein.
- 1B.EINLAGIGER EINBAU IM BESTAND
Entsteht die Öffnung nachträglich in einer bestehenden Wand oder Decke, brauchen Sie nach dem Ausschnitt einen umlaufenden Kragen. Fertigen Sie ihn aus Konstruktionsholz oder CW-Profilen, damit sich der Lautsprecher verschrauben lässt. Im Übrigen wie bei 1A.
- 2.DIE LAUTSPRECHERLEITUNG
Nach Vorgabe des Fachplaners ist zu jeder Lautsprecherposition ein Lautsprecherinstallationskabel zu ziehen.
- 3.DEN HOHLRAUM DÄMMEN
Mineralwolle dämmt den Hohlraum in Wand oder Decke.
- 4.DIE EINBAUSCHIENEN
Mit den beiliegenden Schienen lässt sich der Lautsprecher in unterschiedlich dicke Konstruktionen einbauen.
- 5.ANSCHLIESSEN UND PRÜFEN
Achten Sie beim Anschließen der Lautsprecherkabel unbedingt auf die Polarität. Setzen Sie den Lautsprecher dann in die Einbauöffnung und sichern Sie ihn mit 4 Schrauben. Prüfen Sie zum Schluss mit einem Musiksignal, ob er einwandfrei arbeitet.
- 6.FEST MIT DER KONSTRUKTION VERBINDEN
Verschrauben Sie den Lautsprecher fest mit der GK-Konstruktion.
- 7.DEN LAUTSPRECHER ÜBERSPACHTELN
Bringen Sie die Rissbrücke ringsum an. Spachteln Sie den Lautsprecher anschließend bündig zur GK-Platte über, etwa mit ARDEX A 828 READY. Mehr als 3mm Spachtel darf auf den Lautsprecher nicht kommen; unsere Empfehlung liegt bei 1mm bis 1,5mm. Je dünner die Schicht ausfällt, desto besser das akustische Ergebnis.
- 8.DIE FERTIGE OBERFLÄCHE
Sobald die Oberfläche bündig zur GK-Platte glatt geschliffen ist, kann die Wand ihren Abschluss bekommen: Acryl-Farbe, eine leichte Tapete oder auch Malervlies.
Trockenbau zweilagig – 2 x 12,5mm

Wichtig. Weil alle Lautsprecher kraftschlüssig mit Wand und Decke verbunden sind, kann ihr Schall auch in benachbarte Räume gelangen. Ein Mangel ist das nicht.
- 1.GK-KONSTRUKTION ZWEILAGIG
Ordnen Sie beim Herstellen der Einbauöffnung die Profile so an, dass sie hinter dem Lautsprecher als Gegenlager zum Verschrauben sitzen. Fügen Sie bei Bedarf einen Wechsel ein.
- 2.DIE ÖFFNUNG HERSTELLEN
In der zweiten Lage GK eine Öffnung nach den Lochmaßen anlegen. In der ersten Lage Gipskarton ein Loch fertigen, das kleiner ausfällt als der Lautsprecherrand, damit sich dieser damit verschrauben lässt.
- 3.DIE LAUTSPRECHERLEITUNG
Nach Vorgabe des Fachplaners ist zu jeder Lautsprecherposition ein Lautsprecherinstallationskabel zu ziehen.
- 4.DEN HOHLRAUM DÄMMEN
Mineralwolle dämmt den Hohlraum in Wand oder Decke.
- 5.DIE EINBAUSCHIENEN
Mit den beiliegenden Schienen lässt sich der Lautsprecher in unterschiedlich dicke Konstruktionen einbauen.
- 6.ANSCHLIESSEN UND PRÜFEN
Achten Sie beim Anschließen der Lautsprecherkabel unbedingt auf die Polarität. Setzen Sie den Lautsprecher dann in die Einbauöffnung und sichern Sie ihn mit 4 Schrauben. Prüfen Sie zum Schluss mit einem Musiksignal, ob er einwandfrei arbeitet.
- 7.FEST MIT DER KONSTRUKTION VERBINDEN
Verschrauben Sie den Lautsprecher fest mit der GK-Konstruktion.
- 8.DEN LAUTSPRECHER ÜBERSPACHTELN
Bringen Sie die Rissbrücke ringsum an. Spachteln Sie den Lautsprecher anschließend bündig zur GK-Platte über, etwa mit ARDEX A 828 READY. Mehr als 3mm Spachtel darf auf den Lautsprecher nicht kommen; unsere Empfehlung liegt bei 1mm bis 1,5mm. Je dünner die Schicht ausfällt, desto besser das akustische Ergebnis.
- 9.DIE FERTIGE OBERFLÄCHE
Sobald die Oberfläche bündig zur GK-Platte glatt geschliffen ist, kann die Wand ihren Abschluss bekommen: Acryl-Farbe, eine leichte Tapete oder auch Malervlies.
Massives Mauerwerk mit MC FRAME



Wichtig. Weil alle Lautsprecher kraftschlüssig mit Wand und Decke verbunden sind, kann ihr Schall auch in benachbarte Räume gelangen. Ein Mangel ist das nicht.
- 1.DIE WANDNISCHE ANLEGEN
Rechnen Sie bei der Nische in Breite und Höhe 10mm bis 15mm mehr ein, als der MC FRAME misst. Nach hinten muss sie so tief sein wie der MC FRAME, gern tiefer.
- 2.DEN RAHMEN SETZEN
Verkeilen und schäumen Sie den MC FRAME samt Hilfsplatte flächenbündig zur Fertigwandoberfläche aus. Nehmen Sie danach die Hilfsplatte ab und verdübeln Sie den MC FRAME zusätzlich mit der Wand. Den Spalt, der zum Mauerwerk hin offen bleibt, schäumen Sie mit Montageschaum aus.
- 3.DIE LAUTSPRECHERLEITUNG
Nach Vorgabe des Fachplaners ist zu jeder Lautsprecherposition ein Lautsprecherinstallationskabel zu ziehen.
- 4.DÄMMUNG UND EINBAUSCHIENEN
Mineralwolle dämmt den Hohlraum in Wand oder Decke. Mit den beiliegenden Schienen lässt sich der Lautsprecher in unterschiedlich dicke Konstruktionen einbauen.
- 5.ANSCHLIESSEN UND PRÜFEN
Achten Sie beim Anschließen der Lautsprecherkabel unbedingt auf die Polarität. Setzen Sie den Lautsprecher dann in die Einbauöffnung und sichern Sie ihn mit 4 Schrauben. Prüfen Sie zum Schluss mit einem Musiksignal, ob er einwandfrei arbeitet.
- 6.FEST MIT DEM RAHMEN VERBINDEN
Verschrauben Sie den Lautsprecher fest mit dem Rahmen.
- 7.DEN LAUTSPRECHER ÜBERSPACHTELN
Bringen Sie die Rissbrücke ringsum an. Spachteln Sie danach den ganzen Lautsprecher bündig zur GK-Platte über, etwa mit ARDEX A 828 READY. Mehr als 3mm Spachtel darf auf den Lautsprecher nicht kommen. Je dünner die Schicht ausfällt, desto besser das akustische Ergebnis.
- 8.DIE FERTIGE OBERFLÄCHE
Sobald die Oberfläche bündig zur GK-Platte glatt geschliffen ist, kann die Wand ihren Abschluss bekommen: Acryl-Farbe, eine leichte Tapete oder auch Malervlies.
Einbau der BS Dryboxx Invisible
D-01
D-02
D-03
D-04
D-05
D-06
D-07
D-08
D-09
D-10
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D-12
Einbau der BS Euroboxx Invisible
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Putzstärke messen mit dem DISC-System
Mit dem DISC-System bietet Sonance eine hochpräzise Methode an, um die Materialstärke vor unsichtbaren Lautsprechern zu bestimmen. Ab Werk ist der Sonance DG-1 bereits kalibriert; gemessen wird magnetisch, über eine Sonde. Der richtige Zeitpunkt ist nach dem Auftragen der Spachtelmasse – so lässt sich die Putzstärke noch prüfen, bevor die Oberfläche fertiggestellt wird. Damit die unsichtbaren Lautsprecher von Sonance ihr volles Potenzial ausspielen, sollte eine Stärke von 3 mm nicht überschritten werden.
Sonance DG-1 Tiefenmesser
Magnetsucher
Kalibrierscheibe
1.VORBEREITENVerbinden Sie die Messsonde mit dem Gerät und nehmen Sie den Sonance DG-1 in Betrieb.
2.DIE LAUTSPRECHER FINDENBestimmen Sie die Lautsprecherposition. Ist sie nicht eindeutig, geben Sie Musik über die Lautsprecher wieder. Schalten Sie die Musik vor dem Messvorgang unbedingt wieder aus.
3.DIE DISC-POSITIONEN BESTIMMENWo die erste DISC-Position liegt, zeigt Ihnen der Magnetsucher: Über ihr zieht er spürbar an, und wo der Zug am stärksten ausfällt, sitzt ihre Mitte – markieren Sie diesen Punkt. Für die übrigen drei DISC-Positionen wiederholen Sie das.
Tipp: Jedem unsichtbaren Lautsprecher von Sonance liegt eine Schablone bei, diese kann beim Ermitteln der DISC-Positionen helfen.
4.DIE OBERFLÄCHENSTÄRKE MESSENSetzen Sie die Messsonde auf eine DISC-Position; im Display des Sonance DG-1 Tiefenmessers erscheint die Putzstärke. Halten Sie den Wert fest und verfahren Sie mit allen vier DISC-Positionen ebenso. Untereinander dürfen die vier Werte um höchstens +/- 0,5 mm auseinanderliegen. Als optimal gelten 1,0 mm – 1,5 mm, mehr als 3,0 mm wird nicht empfohlen. Ist die Schicht zu dick, lässt sie sich abschleifen.
5.DIE OBERFLÄCHE KONTROLLIERENLegen Sie eine Wasserwaage diagonal, waagerecht und senkrecht über den Lautsprecher und prüfen Sie so, ob die Fläche gleichmäßig ist. Was um mehr als 1 mm vor- oder zurücksteht, sollten Sie ausbessern. Erst eine glatte, gleichmäßige Oberfläche trägt die weiteren Arbeitsschritte, etwa den Anstrich.
Den Sonance DG-1 kalibrieren
Vorkalibriert verlässt der Sonance DG-1 Tiefenmesser das Werk. Damit die Messwerte genau bleiben, sollte er dennoch von Zeit zu Zeit neu kalibriert werden. Gehen Sie dafür so vor: Messsonde anschließen, Gerät einschalten, die Sonde gegen die schwarze Fläche der Kalibrierscheibe halten und dabei die Null-Taste oben rechts gedrückt lassen. Zuerst ertönt ein einzelner Piepton, kurz darauf zwei schnelle; dann können Sie loslassen. Im Display steht nun „0,000“, und die Null-Taste blinkt. Ein weiterer Druck darauf beendet den Kalibrierungsmodus – damit stimmt die Kalibrierung wieder.