Screen Research · Serie

Rahmenleinwände mit Maskierung – die fest montierten Leinwände mit motorischer Bildmaskierung von Screen Research

Fest gerahmte Kinoleinwände mit motorischer Maskierung

Die Kategorie Rahmenleinwände mit Maskierung fasst alle fest an der Wand montierten Projektionsflächen von Screen Research zusammen, deren schwarze Bildbegrenzung nicht starr ist, sondern motorisch mitfährt. Statt eines unveränderlichen Rahmens legen sich akustisch transparente Maskierungsbahnen bei jedem Formatwechsel neu an den Bildrand an, sodass jede Projektion – vom hohen 16:9-Bild bis zum flachen CinemaScope-Streifen im Verhältnis 2,40:1 – formatfüllend und von tiefem Schwarz umschlossen erscheint. Graue Balken, die den Kontrasteindruck stören, entfallen damit vollständig. Screen Research bündelt diese Bauart in zwei Baureihen: der kompromisslosen Reference X-Mask für das dedizierte Referenzkino und der kompakter bauenden Supreme E-Mask, die dasselbe Prinzip mit deutlich geringerer Bautiefe in normale Wohnräume bringt. Für Endkunden entsteht so ein Kinobild, das sich wie im Lichtspielhaus an jeden Film anpasst; für Planer und Architekten eine Modellgruppe, mit der sich formattreue Bildwände fest in die Architektur einfügen lassen. Der folgende Überblick ordnet die sechs Modelle und die Technik, die sie verbindet.

Sechs Modelle von vierseitig bis einseitig

Die Reference-X-Mask-Serie stellt drei Modelle, die sich nach der Zahl der bewegten Kanten unterscheiden. An ihrer Spitze steht die X4R3 mit vierseitiger Vollmaskierung, deren Bahnen oben, unten, links und rechts unabhängig fahren und damit jedes denkbare Format allseitig einfassen. Die XTR3 maskiert zweiseitig oben und unten und eignet sich für Räume mit fester Bildbreite und wechselnder Höhe, die XLR3 arbeitet seitlich links und rechts nach dem Constant-Height-Prinzip und wird für sehr breite Anlagen bis rund sieben Meter Bildbreite gefertigt. Die Supreme-E-Mask-Serie überträgt dieselbe Idee in eine flach bauende Konstruktion: Die ETC blendet vertikal oben und unten ab, die EL1C seitlich links und rechts für das native CinemaScope-Format, und die FDM maskiert einseitig von oben. Die FDM nimmt dabei eine Sonderrolle ein, denn ihre DecorMask-Option lässt sich mit einem frei wählbaren Motiv bedrucken, sodass die geschlossene Fläche im Alltag als dekoratives Wandbild erscheint. So reicht die Spanne von der allseitigen Referenzmaske bis zur gestalterischen Einwegvariante.

Akustisch transparente Gewebe, THX-Maskierung und E-Grip-Spannung

Trotz unterschiedlicher Kantenführung teilen alle sechs Modelle ihre Grundtechnik. Die Projektionsfläche wird über das E-Grip-Montagesystem rundum gleichmäßig gespannt und bleibt dadurch über Jahre plan, getragen von einem steifen, verzugsarmen Aluminiumprofil – bei der Reference kräftiger und samt- oder lederbezogen, bei der E-Mask flach und schwarz geflockt. Als Bespannung dienen die akustisch durchlässigen, moiréfreien Tücher ClearPix, FusionPix und SolidPix, deren offene Struktur Front- und Center-Lautsprecher direkt hinter der Bildfläche zulässt, ohne den Klang zu dämpfen; eine schwarze Rückseite unterbindet Lichtdurchgang und stützt den Schwarzwert. Auch die Maskierungsbahnen selbst sind akustisch transparent und THX-zertifiziert, laufen leise und bleiben bei hohem Schalldruck vibrationsfrei; ein bewusst geringer Abstand zwischen Maske und Tuch vermeidet störende Schattenkanten. Den Antrieb übernimmt bei den meisten Modellen ein Nice-ERA-Rohrmotor, bei der FDM ein Somfy-Motor, wobei sich die Masken über RS232, 12 V, IP und Funk in jede Raumsteuerung einbinden und synchron zum Bildformat schalten lassen. Die Bildbreiten reichen modellabhängig von rund zwei bis sieben Metern, sodass sich vom kompakten Medienraum bis zum großen Kinosaal jede Wand bespielen lässt. So steht hinter jeder Variante dieselbe durchkonstruierte Basis.

Auswahl, Zielgruppen und Bezug über mediacraft

Welches Modell passt, ergibt sich aus Anspruch und Bausituation: Wer ein Referenzkino ohne jeden Kompromiss plant, greift zur allseitig maskierenden X4R3; wer nur eine Achse variiert, wählt XTR3 oder XLR3. Bei allen maskierenden Modellen gehört die Wandfläche mit Reserve nach oben und zu den Seiten früh in die Planung, weil die Bahnen über das eigentliche Bildfeld hinausreichen. In Wohnräumen mit knapper Wandtiefe spielt die flache E-Mask ihre Stärke aus – ETC für wechselnde Bildhöhen, EL1C für das Breitbildkino, FDM dort, wo die Leinwand im Alltag ein Kunstwerk sein soll. Endkunden gewinnen ein Bild, das jedes Format sauber rahmt, ohne selbst eingreifen zu müssen; Planer und Integratoren binden die Maskierung in die Automation ein; Architekten schätzen die veredelbaren Rahmen und die dezente E-Mask-Optik; der Fachhandel führt Kunden vom Einstieg bis zur Referenz. mediacraft AG betreut den Vertrieb dieser Kategorie in Deutschland und Österreich als autorisierter Screen-Research-Partner und bleibt dabei reiner Vertriebs- und Beratungspartner – gefertigt werden die Leinwände ausschließlich beim Hersteller Screen Research. Von der Formatplanung über die Gewebewahl bis zur Rahmenveredelung begleitet mediacraft jedes Projekt fachkundig und auf kurzem Weg.