Screen Research · Serie

Motorleinwände für den Deckeneinbau – bündig versenkte Leinwände ohne Maskierung von Screen Research

In die Decke versenkte Motorleinwände ohne Maskierung

Die Kategorie In-der-Decke-Motorleinwände ohne Maskierung umfasst die Modelle, die höchste Unsichtbarkeit mit einem klaren, unmaskierten Aufbau verbinden. Ihr Gehäuse verschwindet bündig in einer vorbereiteten Deckenöffnung, sodass im eingefahrenen Zustand nur eine schlanke Blende erkennbar bleibt und die Decke geschlossen wirkt; erst bei Bedarf fährt eine große, plane Bildfläche nach unten aus. Weil weder eine feste Bildwand noch eine sichtbare Kassette an der Wand bleibt, ist dies die aufgeräumteste Bauform überhaupt – die Technik tritt vollständig aus dem Blickfeld. Auf eine bewegliche Maskierung verzichten diese Leinwände bewusst, was sie einfacher und störungsärmer macht, ohne die Bildqualität einzuschränken. Screen Research führt in dieser Gruppe zwei Modelle: den Supreme-Allrounder MS3-IS und das Classic-Einstiegsmodell CLIC, die sich im Spannsystem und im Anspruch unterscheiden. So lässt sich ein verborgenes Deckenkino sowohl auf Referenzniveau als auch schlank realisieren. Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel finden hier das unsichtbare Deckenkino in seiner schlichtesten, unmaskierten Form. Nachstehend werden beide Modelle und ihre Technik näher betrachtet.

Supreme-Allrounder und Classic-Einstieg

Die MS3-IS ist der Allrounder der Gruppe und überträgt die volle Bild- und Verarbeitungsqualität der Supreme-Linie in eine unsichtbare Deckenbauform. Sie hält ihre Fläche über das aufwendige TFX-Spannsystem plan, wird in Bildbreiten bis rund vier Meter konfiguriert und fügt sich in unterschiedlichste Deckenaufbauten ein, sodass sie sich an verschiedene Raumhöhen und Projektorpositionen anpasst. Die CLIC eröffnet denselben Gedanken des verborgenen Deckenkinos mit deutlich reduzierter Mechanik. Statt des Tab-Tension-Systems der Supreme-Klasse hält sie ihre Bahn über ein bewährtes Gegengewichtssystem funktional straff, das das Segeln einfacher Rollos verhindert, und deckt Bildbreiten bis etwa drei Meter ab. Für einen sauberen Deckenabschluss lässt sie sich mit schwarzen oder weißen Gehäuseblenden an den jeweiligen Deckenspiegel anpassen. Beide Modelle bieten akustisch transparente Gewebe, hinter denen Lautsprecher stehen dürfen, und fahren nur zur Nutzung aus der Decke. So steht dem kompromisslosen Supreme-Modell ein robustes, schlank aufgebautes Classic-Modell zur Seite.

Spanntechnik, Gewebe und leiser Deckenantrieb

Der technische Unterschied liegt vor allem im Spannprinzip. Die MS3-IS setzt auf das patentierte TFX-Floating-Tab-Tension-System, das die Fläche über seitliche Spannglieder und einen schwebenden unteren Abschluss selbst bei großen Formaten dauerhaft eben hält, und bietet die akustisch transparenten, THX-, ISF- und PVA-zertifizierten Gewebe ClearPix, FusionPix und SolidPix. Die CLIC hält ihre Fläche über ein klassisches Gegengewichtssystem straff, das ohne aufwendige Führungsschienen auskommt und zum bewusst reduzierten Classic-Aufbau passt; sie führt die Tücher FusionPix und SolidPix, darunter akustisch offene Varianten für unterschiedliche Lichtsituationen. Angetrieben wird die MS3-IS von einem präzisen Nice-ERA-Rohrmotor, optional der besonders leisen Silent-Ausführung mit sanftem Auslauf, die CLIC von einem leisen Rohrmotor mit sauberen Endlagen. Beide binden sich via 12-V-Trigger, RS232, IP, RF-Funk und IR in die Raumsteuerung ein und lassen sich mit Projektor, Licht und Beschattung koordinieren. Das jeweilige Gehäuse ist auf den bündigen Deckeneinbau ausgelegt und schließt dezent mit dem Deckenbild ab. Für die CLIC stehen dabei schwarze oder weiße Gehäuseblenden bereit, mit denen sich das Einbaugehäuse unauffällig an den jeweiligen Deckenspiegel angleichen lässt. So erscheint aus beiden Modellen eine ruhige, plane Bildfläche aus der Decke.

Zielgruppen und Bezug über mediacraft

Am Ende entscheidet der Anspruch: Die MS3-IS empfiehlt sich, wenn Referenzqualität und unsichtbare Integration ohne Maskierung gefragt sind, die CLIC, wenn ein verlässliches verborgenes Deckenkino mit einfacherer Technik genügt. Weil die Kassette bündig eingelassen wird, steht ihre Position nach dem Verputzen fest; eine spätere Korrektur hieße, die Decke wieder zu öffnen. Endkunden gewinnen ein besonders aufgeräumtes Wohnzimmer, in dem nur eine dezente Deckenblende bleibt; Planer stimmen die Deckenöffnung früh mit den übrigen Gewerken ab und binden die Leinwand in die Automation ein; Architekten schätzen, dass die Technik vollständig in der Decke verschwindet; der Fachhandel bietet vom Classic-Einstieg bis zur Supreme-Klasse eine klare Staffelung. Bezogen wird diese Kategorie in Deutschland und Österreich über die mediacraft AG als autorisierten Vertrieb; sie fertigt selbst keine Leinwände, sondern vertreibt und berät rund um die Produkte des Herstellers Screen Research. Von der Planung der Deckenöffnung über die Wahl von Gewebe, Blende und Motor bis zur Programmierung der Steuerung bleibt mediacraft dabei fachkundig und auf kurzem Weg erreichbar.