IPORT CONNECT PoE+ Injector – Strom in die Netzwerkleitung, Daten hindurch
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IPORT CONNECT PoE+ Injector – Strom in die Netzwerkleitung, Daten hindurch

Der CONNECT PoE+ Injector speist Strom nach IEEE 802.3at in die Netzwerkleitung ein und versorgt darüber die PoE+ Adapter von IPORT, wenn im Netz kein geeigneter Switch vorhanden ist. Auf der Netzseite arbeitet er mit 110 bis 240 Volt Wechselspannung, am Ausgang stellt er 55 Volt Gleichspannung bei 5,5 Ampere und höchstens 30 Watt bereit. Integrierte RJ45-Ein- und -Ausgänge verbinden ihn mit einem gewöhnlichen Netzwerkswitch und leiten die Daten zu den CONNECT PRO Produkten weiter; gearbeitet wird über Cat-5- oder Cat-6-Leitungen. Mit 59,18 mal 142,24 mal 33,53 Millimetern und 0,3 Kilogramm bleibt er ein kompaktes Gerät für den Technikschrank. Im Lieferumfang befinden sich der Injektor, ein IEC-C13-auf-Typ-A-Kabel und eine Informationskarte, die Garantie beträgt ein Jahr. Nicht zu verwechseln ist er mit dem älteren Injektor der Surface Mount, der nach dem schwächeren Verfahren 802.3af arbeitet. Beide sind nicht gegeneinander austauschbar, weshalb das eingesetzte Gerät in die Anlagendokumentation gehört.

Ein Injektor nach 802.3at für die IPORT PoE+ Adapter

Die Versorgung über die Netzwerkleitung setzt eine Quelle voraus, die genug Leistung je Anschluss liefert. Die PoE+ Adapter von IPORT verlangen dafür die stärkere Ausführung nach IEEE 802.3at, und viele bestehende Netzwerkverteilungen erfüllen das nicht oder nur an einzelnen Anschlüssen. Anstatt die ganze Verteilung zu tauschen, wird an dieser Stelle dieser Injektor eingesetzt. Er wird zwischen den vorhandenen Switch und die Leitung zur Halterung gesetzt und gibt die Versorgung dort auf die Leitung. Der Hersteller nennt ihn ausdrücklich für den CONNECT PoE+ Netzwerk Adapter, für den CONNECT PoE+ Adapter ohne Datendurchleitung, für die CONNECT PRO Stationen und für das aktuelle Surface Mount System. Er ist damit das Gegenstück auf der Einspeiseseite zu allen Adaptern dieser Familie. Für die Planung ist er weniger ein gestalterisches als ein infrastrukturelles Bauteil: Er entscheidet darüber, ob eine geplante Bedienstelle überhaupt versorgt werden kann, und gehört deshalb früh in die Abstimmung mit dem Netzwerkgewerk.

Anschlusswerte, Datendurchleitung und Platzbedarf

Auf der Netzseite arbeitet der Injektor mit 110 bis 240 Volt Wechselspannung. Am Ausgang stellt er 55 Volt Gleichspannung bei 5,5 Ampere und höchstens 30 Watt bereit, also genau die Werte, die die PoE+ Adapter des Herstellers erwarten. Wesentlich für den Aufbau sind die integrierten RJ45-Ein- und -Ausgänge: Der Injektor wird an einen gewöhnlichen Netzwerkswitch angeschlossen und leitet die Daten zu den angeschlossenen CONNECT PRO Produkten durch, so dass die Datenverbindung durch die Einspeisung nicht unterbrochen wird. Gearbeitet wird über Cat-5- oder Cat-6-Leitungen. Die Abmessungen betragen 59,18 mal 142,24 mal 33,53 Millimeter bei 0,3 Kilogramm Gewicht; das Gerät findet damit in einem Verteilerschrank oder einem Technikfach Platz, sollte dort aber nicht in ein dicht gepacktes Kabelbündel gepresst werden, weil ein Netzteil im Betrieb Abwärme abgibt. Im Lieferumfang befinden sich der Injektor, ein IEC-C13-auf-Typ-A-Kabel und eine Informationskarte. Wo eine bestimmte Übertragungsleistung gefordert ist, sollte die Bandbreite des Datendurchgangs vorab beim Hersteller erfragt werden. Für den Aufstellort ist außerdem eine dauerhaft anliegende Steckdose vorzusehen, weil eine über einen Lichtschalter geführte Steckdose die Versorgung der Bedienstelle unbemerkt unterbricht.

Abgrenzung zum älteren Injektor der Surface Mount

In Objekten mit gewachsener Technik ist eine Unterscheidung wichtig, die sich äußerlich nicht aufdrängt. Der Auftraggeber führt neben diesem Gerät auch den Injektor aus der Lightning-Generation der Surface Mount. Beide erfüllen dieselbe Grundaufgabe, arbeiten aber nach verschiedenen Verfahren: der ältere nach IEEE 802.3af, dieser hier nach IEEE 802.3at mit deutlich höherer Leistung. Damit sind sie nicht gegeneinander austauschbar, und zwar in beide Richtungen. Ein PoE+ Adapter an einer schwächeren Einspeisung bekommt nicht genug Leistung; umgekehrt gehört zu einer alten Halterung mit Lightning-Anschluss die dafür vorgesehene Kette aus Injektor und Splitter, sofern nicht der dokumentierte Umbauweg über den CONNECT PoE+ Adapter und das Lightning-auf-Molex-Kabel gewählt wird. Für Angebot und Wartung folgt daraus, dass das eingesetzte Gerät in der Anlagendokumentation stehen sollte. An Zertifizierungen nennt der Hersteller FCC Part 15B Class B, AS/NZS 60950, AS/NZS CISPR22, EN 55032 und Blaze by Sonance EN 55035 in den jeweils genannten Fassungen. Bei einer Übernahme fremder Anlagen ist der Blick an die Bedienstelle und in den Verteiler aussagekräftiger als ein altes Angebot, weil sich der Bestand über die Jahre verändert haben kann.

Einbindung ins Netz und Bezug über mediacraft

Der typische Anlass für dieses Gerät ist eine Anlage, in der eine oder mehrere IPORT Halterungen über die Netzwerkleitung versorgt werden sollen, die vorhandene Verteilung dafür aber nicht ausgelegt ist. Statt die Verteilung zu erneuern, wird die Einspeisung punktuell ergänzt. Für Planer und Integratoren sind dabei drei Punkte zu klären: wie viele Strecken versorgt werden sollen, wo das Gerät mit Netzanschluss stehen kann und wie es in der Dokumentation auffindbar bleibt. Der letzte Punkt wird regelmäßig unterschätzt, denn ein Injektor arbeitet jahrelang unbemerkt und wird erst bei einer Störung wieder gebraucht. Für den Fachhandel steht die saubere Trennung zwischen diesem Gerät und dem älteren Injektor der Surface Mount im Vordergrund, weil beide auf den ersten Blick dieselbe Aufgabe erfüllen. mediacraft prüft im Vorfeld die vorhandene Netzwerkverteilung, ordnet Injektor, Adapter und Station einander zu und begleitet Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Auslegung und Bezug. Auch die Abwägung zwischen mehreren Einzeleinspeisungen und einer Verteilung mit ausreichender Leistung je Anschluss lässt sich dort im Vorfeld treffen.

Technische Daten CONNECT PoE+ Injector

BauartPoE+-Injektor zur Einspeisung nach IEEE 802.3at mit Durchleitung der Netzwerkdaten
Abmessungen59,18 × 142,24 × 33,53 mm
Gewicht0,3 kg
BesonderheitenPoE-Standard IEEE 802.3at (PoE+); Eingang 110 bis 240 V AC; Ausgang 55 V DC / 5,5 A, maximal 30 W; integrierte RJ45-Ein- und -Ausgänge zum Anschluss an einen Standard-Switch und zur Datendurchleitung an CONNECT PRO Produkte; arbeitet über Cat-5- oder Cat-6-Leitungen; versorgt den CONNECT PoE+ Netzwerk Adapter, den CONNECT PoE+ Adapter ohne Datendurchleitung, die CONNECT PRO Stationen und das aktuelle Surface Mount System; nicht zu verwechseln mit dem Injektor der Surface Mount nach IEEE 802.3af; Lieferumfang Injektor, IEC-C13-auf-Typ-A-Kabel, Informationskarte; FCC Part 15B Class B, AS/NZS 60950, AS/NZS CISPR22, EN 55032:2015+A11:2020, BS EN 55035:2017+A11:2020; 1 Jahr Garantie

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