Classic SLMF
Multiformat-Motorleinwand mit motorischer 2-Wege-Maskierung oben/unten
Die Kategorie Motorleinwände mit Maskierung für Decke und Wand vereint Projektionsflächen, die bei Bedarf aus einem schlanken Gehäuse ausfahren und dabei eine echte, motorisch bewegte Bildmaskierung mitbringen. Anders als eine fest gerahmte Leinwand bleiben sie im Ruhezustand unsichtbar im Kassettengehäuse, das sichtbar an Decke oder Wand aufgeputzt montiert wird; erst zur Vorführung erscheinen Bildfläche und schwarze Maskierungsbahnen. Diese legen sich passend an das jeweilige Format an, sodass jede Projektion sauber schwarz eingefasst wird und graue Restflächen verschwinden – Kinowirkung also, ohne dass dauerhaft eine feste Bildwand im Raum steht. Damit richtet sich die Gruppe an Wohn- und Medienräume, die maskiertes Kino wollen, den Raum aber im Alltag frei halten möchten. Screen Research führt hier drei Modelle: die Supreme-Leinwände MMS2-T und MMS2-L1 sowie den Classic-Einstieg SLMF. Sie unterscheiden sich in der Richtung der Maskierung und im Anspruch der Technik. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel bietet die Kategorie damit maskiertes Motorkino in mehreren Abstufungen. Nachstehend werden die drei Modelle und die ihnen gemeinsame Mechanik eingeordnet.
Multiformat-Motorleinwand mit motorischer 2-Wege-Maskierung oben/unten
KI Motorleinwand mit motorischer 2-Wege-Seitenmaskierung links/rechts (Supreme)
KI Motorleinwand mit motorischer 2-Wege-Maskierung oben/unten (Supreme)
Die beiden Supreme-Modelle teilen Aufbau und Bildgüte, maskieren aber unterschiedliche Achsen. Die MMS2-T führt ihre beiden Bahnen oben und unten und passt damit die Bildhöhe an – die richtige Wahl, wenn bei fester Breite zwischen hohem 16:9-Bild und flachem Breitbildstreifen gewechselt wird. Die MMS2-L1 maskiert seitlich links und rechts und hält so die Bildhöhe konstant, während die Breite mit dem Format wächst; das entspricht dem Constant-Height-Gedanken, bei dem der Breitbildfilm die volle Fläche einnimmt und schmalere Formate seitlich schwarz gerahmt werden. In der Breite lassen sich beide bis etwa vier Meter auslegen. Der Classic-SLMF eröffnet den Zugang zur motorischen Maskierung mit reduzierter Mechanik: Als Multiformat-Leinwand blendet auch er oben und unten ab und fasst mehrere gängige Formate von der Fernsehnorm bis zum Breitbild sauber ein, bleibt mit Bildbreiten bis etwa 2,70 Meter aber auf den Einstieg ausgerichtet. So deckt die Kategorie den Wechsel der Bildhöhe, den der Bildbreite und den schlank aufgebauten Einstieg in einem abgestimmten Trio ab.
In der Technik trennt sich die Supreme- von der Classic-Ebene. Die MMS2-T und die MMS2-L1 halten ihre Fläche über das patentierte TFX-Floating-Tab-Tension-System plan, das über seitliche Spannglieder und einen schwebend gelagerten unteren Abschluss dafür sorgt, dass das Tuch über Jahre nicht wellt oder segelt; ihre schwarzen Maskierungsbahnen sind ebenfalls akustisch transparent sowie THX-zertifiziert und werden über getrennte Wellen leise in Position gebracht. Als Bespannung dienen die akustisch offenen Gewebe ClearPix, FusionPix und SolidPix, hinter denen Front- und Center-Lautsprecher stehen dürfen. Der SLMF hält seine tensionierte Fläche mit einem einfacheren Spannsystem straff und setzt auf die bewährten Tücher FusionPix und SolidPix, auf Wunsch akustisch transparent. Angetrieben werden die Supreme-Modelle von einem geräuscharmen Nice-ERA-Rohrmotor, wahlweise der besonders leisen Silent-Variante, der SLMF von einem leisen Rohrmotor mit sauberen Endlagen. Alle drei lassen sich über 12-V-Trigger, RS232, IP, Funk und Infrarot sowie die MCS-Steuermodule in die Raumautomation einbinden und schalten synchron zum Quellsignal. Zum Lieferumfang gehört eine Funkfernbedienung, mit der sich Leinwand und Maskierung auch ohne fest verdrahtete Steuerung bequem bedienen lassen. So verbindet jedes Modell plane Fläche, offene Akustik und ruhigen Lauf.
Montiert werden alle drei Modelle sichtbar an Decke oder Wand über mitgelieferte Halterungen und fahren nur zur Nutzung aus dem Gehäuse. Die Modellwahl folgt der Aufgabe: MMS2-T für wechselnde Bildhöhen, MMS2-L1 für Konstanthöhen-Kinos mit Breitbildfokus, SLMF für den zugänglichen Einstieg ins maskierte Motorkino. Endkunden erleben ein Kino, das erscheint, wenn es gebraucht wird, und jedes Format schwarz rahmt; Planer automatisieren Maske und Leinwand gemeinsam mit Projektor, Licht und Beschattung; Architekten halten den Raum im Ruhezustand frei von fester Bildtechnik; der Fachhandel staffelt sein Angebot vom Classic-Einstieg bis zur Supreme-Referenz. Den Vertrieb dieser Kategorie in Deutschland und Österreich besorgt die mediacraft AG als offizieller Screen-Research-Partner; sie beschränkt sich auf Distribution und Beratung und ist zu keinem Zeitpunkt Herstellerin – produziert wird allein von Screen Research. Von der Auslegung des Formats über Motor- und Gewebewahl bis zur Einbindung in die Steuerung begleitet mediacraft jedes Vorhaben fachkundig und auf kurzem Weg.