Sonamp 16-50 – sechzehn Kanäle für acht Stereozonen auf 1 HE
Sonance · Verstärker

Sonamp 16-50 – sechzehn Kanäle für acht Stereozonen auf 1 HE

Marke: Sonance Serie: Verstärker Geräteart: Mehrkanal-Verstärker

Der Sonance Sonamp 16-50 ist ein digitaler Sechzehnkanalverstärker und versorgt bis zu acht Stereozonen aus einem einzigen Gerät. Jeder Kanal liefert 50 Watt an 8 Ohm und 100 Watt an 4 Ohm, im Brückenbetrieb stehen 200 Watt an einer Last bereit. Bemerkenswert ist vor allem die Packungsdichte: Sechzehn Kanäle auf einer einzigen Höheneinheit bei 313 Millimetern Bautiefe – eine Kombination, die in dieser Klasse ungewöhnlich ist und den Verstärker für Verteiler mit wenig Platz qualifiziert. Autosensing schaltet ihn selbsttätig ein und nach einer Ruhephase wieder ab, Trigger-Ein- und -Ausgänge erlauben die Einbindung in Einschaltketten. Besonders beliebt ist die Endstufe in Projekten, die im laufenden Betrieb wartungsarm bleiben sollen. Für Endkunden, Planer, Architekten und den Fachhandel ist der Sonamp 16-50 die naheliegende Lösung für viele Zonen. Er arbeitet als reine Endstufe unter einer vorgeschalteten Quelle oder einem Multiroom-Controller.

Sechzehn Kanäle auf einer Höheneinheit

Der Sonamp 16-50 bringt sechzehn Endstufenkanäle in ein Gehäuse von 482 Millimetern Breite, 44 Millimetern Höhe und 313 Millimetern Tiefe. Acht Stereozonen aus einer einzigen Höheneinheit – das ist der Kern dieses Geräts und in dieser Klasse ungewöhnlich. In einem größeren Wohnhaus reicht die Kanalzahl für nahezu jeden Raum, in dem Musik gewünscht ist, ohne dass ein zweiter Verstärker nötig würde. Gebrückt halbiert sich die Kanalzahl: Aus zwei Kanälen wird einer, was bei sechzehn Kanälen immer noch reichlich Zonen übrig lässt. Die digitale Verstärkertechnik hält den Wirkungsgrad hoch und die Wärmeentwicklung im Rahmen – anders wäre diese Kanaldichte in einer so flachen Bauform nicht umsetzbar. Bei der Planung ist gleichwohl auf eine ausreichende Belüftung zu achten, denn ein hoher Wirkungsgrad bedeutet nicht, dass keine Abwärme entsteht. Für Endkunden bedeutet Multiroom im Alltag vor allem, dass in jedem Raum etwas anderes laufen kann und sich alles über eine App oder ein Wandbedienfeld steuern lässt, ohne dass in jedem Zimmer ein eigenes Gerät steht. Die gesamte Technik sitzt zentral im Verteiler, sichtbar bleiben nur Lautsprecher und Bedienelemente.

Autosensing über sechzehn Kanäle und Trigger-Einbindung

Die Autosensing-Funktion schaltet den Verstärker ein, sobald an einem Eingang ein Signal anliegt, und nach einer Ruhephase wieder ab. Der Anwender muss die Endstufe damit nie bewusst bedienen – sie folgt der Quelle. Für den Betreiber senkt das den Stromverbrauch spürbar, weil das Gerät nicht dauerhaft in Bereitschaft läuft, und es entfällt die Frage, wer die Anlage nach dem letzten Zuhörer abschaltet. Ergänzend stehen Trigger-Ein- und -Ausgänge bereit, mit denen sich die Endstufe klassisch über eine Steuerspannung in eine Einschaltkette einbinden lässt. Das ist kein Detail für Technikbegeisterte, sondern verhindert hörbare Einschaltgeräusche: Fährt die Endstufe vor der Quelle hoch, gelangt deren Einschaltimpuls ungedämpft auf die Lautsprecher. Für Planer und Integratoren empfiehlt es sich deshalb, die Reihenfolge früh festzulegen und zu dokumentieren, damit sie auch nach einem späteren Umbau der Anlage erhalten bleibt. Bei sechzehn Kanälen wirkt sich das besonders aus, weil im Alltag meist nur ein Teil der Zonen tatsächlich genutzt wird und die übrigen ruhen. Ein Groundlift ist nicht vorgesehen; treten in einer Installation Brummschleifen auf, sind sie über die Leitungsführung und die Erdung der Quellgeräte zu lösen.

Sechzehn Zonen ohne DSP, EQ und Netzwerk

Was dieses Gerät auszeichnet, ist die Beschränkung auf eine einzige Aufgabe. Sie verzichtet bewusst auf DSP, Equalizer und Netzwerkschnittstelle und konzentriert sich darauf, sechzehn Kanäle zuverlässig zu verstärken. Für Planer bedeutet das eine Komponente, die im Betrieb genügsam bleibt, wenig Platz braucht und wenig Aufmerksamkeit verlangt: Es gibt keine Konfiguration, die gepflegt werden müsste, und keine Software, die aktualisiert werden will. Wo Klanganpassung je Zone gefragt ist, gehört sie in diesem Konzept in die vorgeschaltete Quelle oder den Multiroom-Controller. Gerade in gewerblichen Objekten mit vielen Zonen – Hotels, Läden, Gastronomie, Praxen – ist das oft die richtige Aufteilung, weil die Verstärkerebene über Jahre unangetastet laufen soll. Zu bedenken ist bei sechzehn Kanälen die Absicherung des Verteilerstromkreises, wenn viele Zonen gleichzeitig mit hohem Pegel laufen. Für Architekten ist zudem entscheidend, dass die Wohnräume von Geräten frei bleiben und sich die Installation vollständig in Decke oder Wand verlegen lässt. Zu bedenken ist außerdem, dass eine reine Endstufe keine Diagnosemöglichkeiten aus der Ferne bietet: Wer eine Anlage betreut, sieht ihren Zustand nur vor Ort. In kleineren Objekten ist das unerheblich, bei vielen betreuten Installationen kann eine netzwerkfähige Endstufe die bessere Wahl sein.

Einsatzgebiete und Bezug über mediacraft

Der Sonance Sonamp 16-50 eignet sich für große Multiroom-Installationen mit bis zu acht Stereozonen – Wohnhäuser mit vielen Räumen, Hotels, Praxen, Läden, Büros und gastronomische Betriebe. Die Quelle und die Lautstärkeregelung sitzen dabei vor dem Verstärker, nicht in ihm. Wo vier Zonen genügen, ist der Sonamp 8-50 mit identischer Bauform und identischen Leistungsdaten je Kanal die passendere Wahl. Für Planer und Integratoren ist die Kombination aus sechzehn Kanälen, einer Höheneinheit und 313 Millimetern Bautiefe das entscheidende Argument, weil sie im Verteiler Raum für weitere Komponenten lässt. Architekten sollten diese Maße sowie eine ausreichende Belüftung berücksichtigen. In Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG den Sonance Sonamp 16-50 als offizieller Vertriebspartner und unterstützt Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Zonenplanung, Leistungsauslegung und Systemeinbindung. Voraussetzung ist allerdings, dass die Lautsprecherleitungen im Rohbau mitgeplant werden. Die Bautiefe erlaubt den Einbau in flachen Verteilern.

Technische Daten Sonamp 16-50

BauartDigitaler 16-Kanal-Verstärker mit Autosensing
Frequenzgang10 Hz – 22 kHz
Belastbarkeit16 × 50 W an 8 Ω · 16 × 100 W an 4 Ω · 200 W mono gebrückt
Impedanz2 Ω / 4 Ω / 8 Ω
Abmessungen482 × 44 × 313 mm (1 HE)
BesonderheitenSechzehn Kanäle für acht Stereozonen auf nur 1 HE – ungewöhnlich hohe Kanaldichte; hoher Brückenwert von 200 W; Autosensing schaltet selbsttätig ein und ab; Trigger-Ein- und -Ausgang; digitale Verstärkertechnik mit hohem Wirkungsgrad; bewusst ohne DSP, EQ und Netzwerkschnittstelle

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