Future Automation PIC-H1 – der Heavy-Duty-Bildhub für Spiegel und schwere Werke bis 42 Zoll
Future Automation · Bildlifte

Future Automation PIC-H1 – der Heavy-Duty-Bildhub für Spiegel und schwere Werke bis 42 Zoll

Der Future Automation PIC-H1 ist die Einstiegsgröße der Heavy-Duty-Linie innerhalb der Picture Lift Series und dafür gemacht, einen Flachbildschirm hinter einer besonders schweren Frontfläche zu verbergen. Wo die Standardmodelle leichte gerahmte Bilder tragen, hebt der PIC-H1 massiv gerahmte Kunstwerke oder einen Spiegel mit einem Gewicht von bis zu 35 Kilogramm an und legt das dahinterliegende Display von 32 bis 42 Zoll frei. Nach dem Fernsehen senkt sich die Fläche wieder und die Wand zeigt erneut Spiegel oder Bild. Möglich macht das ein verstärkter Antrieb, der die höhere Last kontrolliert und geräuscharm bewegt; geliefert wird der Lift als komplette Blechkassette für den Einbau in die Wandnische. Angesteuert wird über RS232, Kontaktschließung oder Infrarot, RF auf Anfrage. Für Planer entsteht ein belastbares Einbauelement für hochwertige Fronten, für den Fachhandel ein klar spezifiziertes Produkt. Vertrieben wird der PIC-H1 in Deutschland und Österreich über die mediacraft AG.

Spiegel oder schweres Werk statt schwarzer Fläche

Nicht jede Frontfläche ist eine leichte Leinwand: Soll ein echter Spiegel oder ein massiv gerahmtes Gemälde den Fernseher verdecken, reicht ein Standardantrieb nicht aus. Genau dafür ist der PIC-H1 ausgelegt. Er nimmt Displays von 32 bis 42 Zoll auf und hebt davor eine Fläche von bis zu 35 Kilogramm an, um den Bildschirm freizugeben; ist das Programm zu Ende, führt der Mechanismus Spiegel oder Werk wieder nach unten in die Ausgangslage. Für Endkunden verschwindet damit die Technik hinter einem Objekt, das ohnehin an die Wand gehört – ein Spiegel im Ankleidebereich, ein gerahmtes Bild im Wohnraum. Innenarchitekten gewinnen die Freiheit, hochwertige, schwere Fronten einzuplanen, ohne auf einen verdeckten Screen verzichten zu müssen. Der verstärkte Antrieb hält die höhere Masse sicher in Position und bewegt sie kontrolliert, ohne dass die Front bei Start und Stopp nachschwingt. Gerade bei einem Spiegel ist dieser ruhige Lauf wichtig, weil jede Unruhe im Spiegelbild sofort auffallen würde. Weil die Fläche nach oben ausweicht, bleibt der Raum darunter frei und die Front verschwindet elegant im oberen Wandbereich. So wird aus einer reflektierenden oder kunstvollen Fläche auf Knopfdruck ein Fernseher und danach wieder das gewohnte Wandobjekt.

Wo schwere Fronten gefragt sind

Sein Einsatzfeld findet der PIC-H1 dort, wo Gestaltung und Materialität im Vordergrund stehen: in Ankleidezimmern und Bädern mit Spiegelwänden, in Wohn- und Empfangsräumen mit gerahmten Originalen oder in Suiten, in denen ein einfaches Poster dem Anspruch nicht genügt. Die zulässigen 35 Kilogramm eröffnen einen Materialspielraum, der von Massivholzrahmen über Glas bis zu verspiegelten Fronten reicht. Planer profitieren davon, dass sich die Traglast früh festlegen lässt und die Wahl der Front damit nicht nachträglich eingeschränkt wird. Endkunden erleben eine ruhige, gleichmäßige Bewegung, die auch das höhere Gewicht ohne Hektik führt, während der Antrieb geräuscharm bleibt. Der Fachhandel wiederum arbeitet mit einer vormontierten Kassette, die als Einheit in die Nische gesetzt wird und den Einbau überschaubar hält. Als Indoor-Produkt ist der Lift für trockene Innenräume bestimmt und dort besonders im gehobenen Wohn- und Objektbau zu Hause. Da die Front ohnehin ein sinnvolles Wandobjekt ist, wirkt der Raum im Ruhezustand nicht wie ein abgedeckter Medienbereich, sondern vollständig eingerichtet. Für den Fachhandel ergibt sich damit ein Produkt, das sich gut in Konzepte mit hochwertigen Oberflächen einfügen lässt. So verbindet der PIC-H1 anspruchsvolle Fronten mit einem verborgenen Bildschirm.

Verstärkter Antrieb und Aufbau

Technisch bildet der PIC-H1 die kleinste der drei Heavy-Duty-Größen und ist auf Diagonalen von 32 bis 42 Zoll abgestimmt. Kennzeichnend ist die Traglast von bis zu 35 Kilogramm, die deutlich über den zehn Kilogramm der Standardlinie liegt und den Betrieb schwerer Spiegel und Rahmen erlaubt. Der verstärkte Motor hebt die Front vertikal an und senkt sie wieder ab, wobei er sanft anfährt und abbremst, um die höhere Masse ruhig zu führen. Geliefert wird das Modell in einer geschlossenen Stahlkassette, die den Einbau vereinfacht; gegenüber der Standardlinie fällt die benötigte Wandtiefe wegen der stärkeren Mechanik etwas größer aus. Die Oberfläche ist serienmäßig in Schwarz RAL 9005 gehalten, Sonderfarben sind möglich. Für die Steuerung stehen RS232, Kontaktschließung und Infrarot bereit, RF liefert Future Automation auf Anfrage, und über RS232 lässt sich der Lift in eine Mediensteuerung einbinden. Die Stromversorgung erfolgt entweder über 240 oder über 110 Volt; da keine spätere Umstellung möglich ist, muss die passende Spannung bereits beim Auftrag genannt werden. Die Endlagen des Hubs lassen sich justieren, sodass sich die Bewegung präzise an Nische und Frontmaß anpassen lässt. So trägt der PIC-H1 auch massive Fronten zuverlässig.

Einbindung und Bezug

Für die Planung sind Wandnische, Frontmaterial und vor allem das Gewicht der Fläche entscheidend, damit der verstärkte Antrieb sauber arbeitet und der schwere Spiegel oder Rahmen bündig schließt. Den Vertrieb für Deutschland und Österreich verantwortet die mediacraft AG, die Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden bei der Auswahl zwischen Standard- und Heavy-Duty-Modell, bei der baulichen Vorbereitung und bei der Steueranbindung berät. Gefertigt wird der PIC-H1 von Future Automation in Großbritannien in eigener Handarbeit; mediacraft ist ausschließlich Distributor und tritt nicht als Hersteller auf. So lässt sich der Lift vom privaten Bad mit Spiegelfront bis zur repräsentativen Objektwand mit schwerem Original integrieren, jeweils eingebunden in die vorhandene Steuerung. Weil das Modell als geprüfte Einheit mit klaren Grenzwerten geliefert wird, bleibt der Aufwand für Planer und Fachhandel von der Ausschreibung bis zur Übergabe kalkulierbar. Die verstärkte Stahlkassette selbst bleibt dabei vollständig in der Wandaussparung verborgen.

Technische Daten PIC-H1 Heavy Duty Picture Lift

BauartHeavy-Duty Picture Lift für schwere Kunstwerke und Spiegel (Picture Lift Series)
AbmessungenEinbautiefe in der Wand 80 mm; Versandmaß 127 × 28 × 22 cm
BesonderheitenKleinste Heavy-Duty-Baugröße; verstärkter Antrieb für Spiegel und massiv gerahmte Werke; laufruhiger Motor; komplette Kassette; nur Innenräume

Herstellerdokumente

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