Architettura Sonora CUBE 400 2LV SUB – das Bassmodul im 140 Kilogramm schweren Würfel
Der Architettura Sonora CUBE 400 2LV SUB von Architettura Sonora ist das Bassmodul im großen Würfelkorpus der Cube-400-Reihe. Mit 400 mal 400 mal 570 Millimetern und 140 Kilogramm teilt er Bauform und Masse mit dem CUBE 400 TEN und unterscheidet sich von ihm allein durch die Aufgabe: Er übernimmt den Tiefton, statt den gesamten Bereich abzudecken. Im Inneren arbeitet ein 12-Zoll-Woofer: Der Hersteller nennt 20 bis 150 Hertz (-6 dB), 4 Ohm nominal, 93 Dezibel Wirkungsgrad (1 W / 1 m) sowie 1.000 Watt RMS bei 2.000 Watt Spitze. Angeboten wird das Modul in zwei Ausführungen, ohne Weiche für den Betrieb an einem DSP und mit eingebautem Tiefpass bei 120 Hertz und 12 Dezibel pro Oktave; abgestrahlt wird omnidirektional. Was feststeht, ist die Rolle im System: ein sichtbar aufgestellter, sehr schwerer Betonkörper, der einer Anlage aus Sphären, Zylindern und Würfeln das Fundament gibt. Für Endkunden, Architekten, Planer und Fachhandel ist er die Wahl, wenn das Bassmodul dieselbe Präsenz haben soll wie der große Würfellautsprecher der Reihe.
Ein Bassmodul im Gehäuse des Vollbereichswürfels
Der Architettura Sonora CUBE 400 2LV SUB nutzt den Korpus, den die Cube-400-Reihe für ihre großen Modelle vorsieht: 400 mal 400 mal 570 Millimeter, 140 Kilogramm, ausgeführt in Beton oder Stein. Dieselben Maße und dasselbe Gewicht nennt der Hersteller für den CUBE 400 TEN, den rundstrahlenden Vollbereichswürfel der Reihe. Für die Gestaltung ist das der eigentliche Punkt: Wo beide Aufgaben nebeneinander gebraucht werden, stehen zwei formgleiche Körper auf der Fläche, und niemand erkennt von außen, welcher davon den Bass übernimmt. Für Endkunden bedeutet das ein geschlossenes Bild statt einer Mischung aus Designobjekt und technischem Kasten. Architekten arbeiten mit einer einzigen Geometrie und derselben Materialpalette, ob nun ein Vollbereichswürfel oder ein Bassmodul gesetzt wird. Planer wiederum können mit einer festen Grundfläche und einer festen Masse rechnen, was die Statik des Belags und die Zugänglichkeit des Standorts früh klärt. Die Bauform ist damit kein Zufall, sondern das Ordnungsprinzip der ganzen Reihe. Wer eine Anlage über mehrere Bauabschnitte hinweg erweitert, profitiert davon besonders, weil sich später gesetzte Körper ohne Bruch einfügen.
Wo ein Bassmodul dieser Größe seinen Platz hat
Ein Würfel dieser Masse gehört an Orte, die ihn tragen und die ihn vertragen. Auf einem großen Platz, an einer weitläufigen Poollandschaft, auf einer Gastronomie-Terrasse mit vielen Tischen oder in einem hohen Innenraum steht er als ruhender Sockel und ergänzt die sichtbaren Lautsprecher um den Bereich, den kompakte Treiber nicht leisten. Für den Betreiber entsteht daraus ein Klangbild, das auch bei Grundpegel und Gesprächen trägt. Freiraumplaner setzen ihn als bewusstes Objekt im halböffentlichen Raum, wo sein Gewicht zugleich für Standfestigkeit sorgt und ihn unattraktiv für spontane Ortswechsel macht. Für Fachplaner zählt vor allem die Reihenfolge: Standort, Zuleitung und Untergrund gehören festgelegt, bevor der Belag fertig ist, denn ein nachträgliches Verschieben ist aufwendig. Der Fachhandel positioniert ihn dort, wo bereits ein CUBE 400 TEN steht oder vorgesehen ist und das Bassfundament in derselben Formensprache dazukommen soll. Für den kleineren Maßstab führt die Reihe mit dem CUBE 2LV ein deutlich leichteres Bassmodul. Für Innenräume und kleinere Terrassen ist dieses meist die naheliegendere Wahl, schon weil sich der Transport dort einfacher lösen lässt.
Was die Herstellertabelle für die Auslegung hergibt
Zu diesem Modell liegt eine vollständige Herstellertabelle vor, und sie beantwortet genau die Fragen, die bei der Auslegung zuerst gestellt werden. Im Korpus arbeitet ein 12-Zoll-Woofer mit 4 Ohm Nennimpedanz; der Übertragungsbereich reicht von 20 bis 150 Hertz bei -6 dB, der Wirkungsgrad liegt bei 93 Dezibel auf 1 Watt in einem Meter, die Belastbarkeit bei 1.000 Watt RMS und 2.000 Watt in der Spitze. Abgestrahlt wird omnidirektional, der Würfel bevorzugt also keine Blickrichtung. Angeboten wird das Modul in zwei Ausführungen: ohne Weiche, dann übernimmt ein DSP die Trennung und die Werkseinstellungen sind auf Anfrage erhältlich, oder mit eingebauter Weiche, die als Tiefpass bei 120 Hertz mit 12 Dezibel pro Oktave arbeitet. Auf Wunsch ist zusätzlich 70/100-Volt-Technik an Bord, ausgelegt auf 70 bis 100 Volt und 30 bis 60 Watt. Wer den Würfel unter freiem Himmel einplant, lässt sich die Eignung für diesen Standort vorab bestätigen. Und weil die Reihe ein zweites, kleineres Bassmodul führt, gilt weiterhin: Die Werte gehören zum jeweiligen Korpus und lassen sich nicht von einem Modell auf das andere übertragen.
Transport, Standort und Bezug über mediacraft
In der Praxis entscheidet bei diesem Würfel der Weg zum Aufstellort über den Aufwand der gesamten Installation. Der Untergrund muss tragfähig und eben sein, die Zuleitung sollte liegen, bevor der Körper gesetzt wird, und der Transport verlangt Hilfsmittel und mehrere Personen. Ist er einmal an seinem Platz, arbeitet das Gewicht für den Betreiber: Der Würfel steht ohne Verankerung sicher und lässt sich nicht beiläufig verrücken. In Deutschland und Österreich betreut die mediacraft AG als offizieller Architettura-Sonora-Partner den Markt; über sie beziehen Endkunden, Architekten, Planer und Fachhandel den CUBE 400 2LV SUB, die passenden Designlautsprecher und die Ansteuerung – und dort wird auch entschieden, ob die Ausführung mit eingebauter Weiche oder die Variante ohne Weiche mit vorgeschaltetem Prozessor zum Projekt passt. Genau diese Festlegung ist bei diesem Modell der entscheidende Teil der Beratung, weil sie Verstärker, Prozessor und Verkabelung gleichermaßen bestimmt. Ebenso gehört die Wahl von Oberfläche und Sockelvariante an den Anfang, denn beides wird gefertigt und nicht ab Lager gegriffen. So wird aus einem sehr schweren Betonkörper ein sauber ausgelegter Baustein eines durchdachten Beschallungskonzepts. Von der ersten Anfrage über die Musterstellung bis zur Einmessung vor Ort begleitet der Vertrieb das Projekt fachlich.
Technische Daten CUBE 400 2LV SUB
| Bauart | Würfelförmiges Passiv-Bassmodul der Cube-400-Reihe (Beton/Stein) |
|---|---|
| Treiber | 12"-Woofer |
| Frequenzgang | 20 – 150 Hz (-6 dB) |
| Belastbarkeit | 1.000 W RMS / 2.000 W Spitze |
| Impedanz | 4 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 93 dB (1 W / 1 m) |
| Abmessungen | 400 × 400 × 570 mm |
| Gewicht | 140 kg |
| Besonderheiten | zwei Ausführungen: ohne Weiche (DSP erforderlich, Werkseinstellungen auf Anfrage) und mit eingebauter Weiche (Tiefpass 120 Hz, 12 dB/Okt.); omnidirektionale Abstrahlung; optional 70/100-V-Technik an Bord (70–100 V, 30–60 W); Klondike-Oberflächen nur für innen oder überdachte Außenbereiche, ausgenommen Corten; Metallteile Edelstahl, oxidiertes Messing, graphitfarben lackiertes Aluminium, silberfarben lackiertes Aluminium; Sockelvarianten laut Produktseite: Schwarzstahl (Standardsockel), Messing (oxidiert), Edelstahl SS 316L (poliert oder gebürstet), Silberstahl oder andere RAL-Töne (lackierter Stahl); Entwurf Architettura Sonora / Vladimir Djurovic (Marmorausführungen), Lighting Mood von Giulia Archimede / Architettura Sonora |