Stealth Acoustics LR116

Der Stealth Acoustics LR116 von Stealth Acoustics ist der kompakte Einstieg in die LineaRadiance-Reihe der Invisible Series – ein flacher Wand- und Deckenlautsprecher, der nach dem Verspachteln und Überstreichen vollständig unsichtbar wird. Seine ebene, abstrahlende Membran aus Fidelity-Glass-Advanced-Fasermaterial lässt sich mit Wandfarbe, leichter Tapete, Textil oder Strukturputz überarbeiten und geht nahtlos in die Fläche über. Im Inneren arbeiten ein 6,5-Zoll-Flachwoofer und ein Neodym-Hochtöner als 2-Wege-System, das von 45 Hz bis 20 kHz überträgt und mit 100 Watt Belastbarkeit Räume mit Hintergrund- und Nebenraummusik füllt. Die integrierte, akustisch abgestimmte Rückkammer ist bereits Teil des Lautsprechers und macht ihn einbaufertig. Mit rund 40 × 40 Zentimetern Fläche passt er auch dort, wo größere Paneele keinen Platz finden. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist er die Wahl, wenn Musik da sein soll, aber kein Lautsprecher zu sehen sein darf.
| Bauart | Unsichtbarer 2-Wege-Flachlautsprecher (überstreichbar), Wand/Decke |
|---|---|
| Treiber | 6,5" Flachwoofer (25 mm Schwingspule) |
| Hochtöner | 30 mm Neodym-Hochtöner |
| Frequenzgang | 45 Hz – 20 kHz |
| Belastbarkeit | 100 W RMS (min. 50 W empfohlen) |
| Impedanz | 8 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 83 dB |
| Einbautiefe | 83 mm (65 mm ohne Rückkammer) |
| Abmessungen | 403 × 403 × 83 mm (H × B × T) |
| Gewicht | 5,9 kg |
| Gitter und Oberfläche | keine – überstreichbare Membran (Farbe/Tapete/Textil/Strukturputz) |
| Besonderheiten | LineaRadiance 8. Generation; Fidelity Glass Advanced Membran; integrierte Rückkammer (abnehmbar); Easy-Tape-Rahmen; 170° Abstrahlung |
Der Stealth Acoustics LR116 macht den Lautsprecher zum Teil der Wand. Sein flaches Gehäuse wird bündig in Wand oder Decke gesetzt, und die ebene Membranfläche verschwindet nach dem Verspachteln und Überstreichen völlig – zurück bleibt eine glatte Fläche, aus der Musik zu kommen scheint. Für Endkunden bedeutet das Klang ohne jedes sichtbare Gerät: kein Gitter, kein Rahmen, keine runde Öffnung, nur die Wand in ihrer Farbe. Die abstrahlende Fläche besteht aus dem tuned Fidelity-Glass-Advanced-Fasermaterial, das trotz Überarbeitung mit Farbe oder Putz frei schwingt und den Ton abgibt. Zwei Treiber – ein 6,5-Zoll-Flachwoofer und ein Neodym-Hochtöner – arbeiten als 2-Wege-System und decken den vollen Hörbereich für Hintergrundmusik ab. Für Architekten und Innenarchitekten ist das der Traum vom klanglosen Raum, der dennoch klingt: keine Technik, die das Gestaltungskonzept stört. Planer gewinnen einen Lautsprecher, der sich jedem Wand- und Deckenfinish unterordnet. So entsteht Musik dort, wo das Auge nichts findet.
Der LR116 ist die kompakte Antwort für Räume, in denen weder ein Lautsprecher noch ein Gitter erscheinen darf. Im gestalteten Bad verschwindet er in der überstrichenen Wand, im Flur begleitet er den Weg, ohne die Deckenlinie zu unterbrechen, im Schlafzimmer oder Ankleidebereich liefert er Musik aus scheinbar leerer Fläche. Für den Endkunden heißt das ungestörte Gestaltung: Die Wand bleibt Wand, die Decke bleibt Decke, und der Klang kommt trotzdem. Weil sich die Membran überstreichen, tapezieren oder mit ausgewähltem Strukturputz überziehen lässt, fügt sich der LR116 in jedes Farb- und Materialkonzept. Architekten setzen ihn dort, wo sichtbare Lautsprecher das Bild brechen würden – in Denkmalräumen, Designhotels, puristischen Neubauten. Für Planer ist die kompakte Fläche von rund 40 × 40 Zentimetern der Schlüssel, um auch in schmale Wandabschnitte oder zwischen Einbauten unsichtbaren Klang zu bringen. Der Fachhandel positioniert ihn als den Einstieg in echte Unsichtbarkeit für Nebenräume. So bleibt der Raum optisch unberührt und dennoch beschallt. Zur ehrlichen Einordnung gehört eine Grenze: Mit 83 Dezibel Wirkungsgrad und 100 Watt Belastbarkeit ist der LR116 auf Hintergrund- und Nebenraummusik ausgelegt, nicht auf den großen Hauptraum mit hohem Pegel. Wo das verlangt wird, greifen Planer zu den größeren Paneelen der Reihe.
Technisch ist der LR116 ein flaches 2-Wege-System hinter einer ebenen Abstrahlfläche. Ein 6,5-Zoll-Flachwoofer mit 25-Millimeter-Schwingspule übernimmt Grundton und Mitten, ein 30-Millimeter-Neodym-Hochtöner die Höhen; gemeinsam übertragen sie von 45 Hz bis 20 kHz. Der Kennschalldruck liegt bei 83 Dezibel, die Belastbarkeit bei 100 Watt Dauerleistung, empfohlen werden mindestens 50 Watt, die nominale Impedanz beträgt 8 Ohm. Die Abstrahlung erfolgt mit weiten 170 Grad horizontal wie vertikal, sodass der Klang die Fläche breit verlässt und keinen engen Hörplatz verlangt. Die integrierte, akustisch abgestimmte Rückkammer sitzt bereits am Lautsprecher und macht ein separates Gehäuse überflüssig; für flache Wandaufbauten lässt sie sich abnehmen, wodurch die Einbautiefe von 83 auf rund 65 Millimeter sinkt. Für Fachplaner ergibt sich ein berechenbarer, einbaufertiger Flachlautsprecher, der sich an einem normalen Lautsprecherverstärker betreiben und in Mehrraum- und Verteilanlagen einbinden lässt. Für die Auslegung heißt das konkret: Ein Verstärkerkanal mit mindestens 50 Watt an 8 Ohm bildet die untere Grenze, und mehrere Paneele lassen sich an einer Endstufe betreiben, solange deren Lastgrenze eingehalten wird. Das Paneel selbst misst 403 mal 403 mal 83 Millimeter. So bleibt der unsichtbare Klang präzise steuerbar.
In der Praxis wird der LR116 in eine Wand- oder Deckenöffnung gesetzt, verspachtelt und anschließend mit der Fläche mitbehandelt – gestrichen, tapeziert oder verputzt. Die Easy-Tape-Ausführung mit auslaufendem Rahmen erleichtert dabei den nahtlosen Übergang zur Wand, sodass keine Kante sichtbar bleibt. Mit rund 5,9 Kilogramm und flacher Bauform lässt er sich in Ständerwerk und abgehängte Decken integrieren, die mitgelieferte Rückkammer entfällt bei sehr flachen Aufbauten. Für Deutschland und Österreich übernimmt die mediacraft AG als offizieller Stealth-Acoustics-Vertrieb die Belieferung und berät Endkunden, Architekten, Planer und Fachhandel zu Einbau, Oberflächenbehandlung und Verstärkerwahl. Von der ersten Wandplanung bis zum fertig überstrichenen Finish stehen dabei kurze Wege bereit. Wichtig ist dabei die Reihenfolge im Bauablauf: Die Aussparung entsteht mit dem Trockenbau, die Zuleitung liegt davor, und die Membran wird erst im selben Arbeitsgang wie die umgebende Wand behandelt. Freigegeben sind dafür Farbe, leichte Tapete, Textil und Strukturputz. So wird aus einer ganz normalen Wand eine unsichtbare, vollwertige Klangquelle für Nebenräume.