Sonance PS-C63RTLP

Der Sonance PS-C63RTLP ist die flache Low-Profile-Ausführung des 6,5-Zoll-Deckenlautsprechers der Professional Series – mit eigenem, geschlossenem Gehäuse und dennoch nur rund 111 Millimetern Bautiefe. Das gekapselte Gehäuse erweitert den Frequenzgang auf 49 Hertz bis 25 Kilohertz, sodass er tiefer und voller spielt als die offene Variante; die Belastbarkeit beträgt 120 Watt bei sehr hohem Ausgangspegel. Wie in der ganzen Reihe ermöglicht ein Übertrager den 70- und 100-Volt-Betrieb, die Leistungsstufe wählt man frontseitig. Das randlose, magnetisch gehaltene Gitter fügt sich minimalistisch ein und ist optional quadratisch oder schwarz. Mit rund 281 Millimetern Durchmesser, aber nur 111 Millimetern Tiefe passt er unter flache Decken, in denen ein tiefer Einbaulautsprecher keinen Platz findet. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der PS-C63RTLP die kräftige Lösung für flache Deckenaufbauten mit Anspruch an vollen Klang. Der erweiterte Tiefgang macht ihn zum Musiklautsprecher.
| Bauart | Flacher 6,5"-Deckenlautsprecher mit Gehäuse, Low Profile (Commercial, 70/100 V) |
|---|---|
| Treiber | 6,5" (165 mm) Polypropylen-Konus, Butyl-Gummisicke |
| Hochtöner | 1" (25 mm) Gewebekalotte, schwenkbar, ferrofluidgekühlt |
| Frequenzgang | 49 Hz – 25 kHz (±10 dB) · 65 Hz – 20 kHz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 120 W Programmleistung, 60 W Rosa Rauschen |
| Impedanz | 8 Ω / 70 V / 100 V (Übertrager) |
| Wirkungsgrad | 91 dB (2,83 V / 1 m) |
| Ausschnitt | 257 mm Einbauöffnung |
| Einbautiefe | 111 mm (Low Profile) |
| Abmessungen | Ø 281 mm |
| Gewicht | 4,54 kg (10 lbs) |
| Gitter und Oberfläche | randlos, magnetisch; optional quadratisch oder schwarz |
| Besonderheiten | Eigenes geschlossenes Gehäuse für geringe Deckentiefe und erweiterten Bass bis 49 Hz; frontseitiger Leistungs-Einsteller (Tap) |
Der PS-C63RTLP vereint den vollen Klang eines 6,5-Zöllers mit einer besonders flachen Bauweise. Sein eigenes, geschlossenes Rückgehäuse macht einen nutzbaren Deckenhohlraum überflüssig und lässt ihn mit rund 111 Millimetern flach bauen – die Antwort für Räume mit knapper Deckentiefe, in denen dennoch kräftiger Klang gefragt ist. Die Kapselung bringt zugleich einen tieferen, volleren Grundton: Der Frequenzgang reicht von 49 Hertz bis 25 Kilohertz. Für Betreiber bedeutet das satten, ausgewogenen Klang mit Reserve, obwohl über der Decke kaum Platz ist. Weil das Gehäuse den Schall nach hinten abschließt, bleibt die Wiedergabe sauber und ohne Übersprechen in benachbarte Deckenbereiche. Für Architekten eröffnet die flache Form Deckenlösungen mit vollem Klang, die sonst nicht möglich wären. Planer erhalten ein leistungsfähiges Modell für schwierige Deckensituationen. Was die 49 Hertz praktisch bedeuten, zeigt sich erst an der Musik. In diesem Bereich liegen Basslinie und Kickdrum – also genau das, was einem Stück Antrieb gibt. Ein Deckenlautsprecher, der dort früher abfällt, überträgt die Melodie vollständig, lässt das Fundament darunter aber vermissen; der gekapselte Sechseinhalbzöller bringt es mit, ohne dass ein Subwoofer nötig würde.
Der PS-C63RTLP ist die Wahl, wenn eine flache Decke nicht nur irgendwie, sondern kräftig und voll beschallt werden soll. Unter niedrigen Betondecken, in Räumen ohne Deckenhohlraum oder dort, wo ein geschlossener Rücken gefordert ist, liefert er den Klang eines vollwertigen 6,5-Zöllers. Für den Betreiber ergibt das satte, tragfähige Wiedergabe in Restaurants, Hotels oder Verkaufsflächen mit baulich knapper Decke. Weil das Rückgehäuse den Schall kapselt, entsteht kein Nebensprechen in angrenzende Deckenzonen, und die Beschallung bleibt kontrolliert. In abgehängte wie feste Decken fügt sich die flache Bauform sauber ein. Architekten und Objektplaner schätzen, dass sich auch schwierige Deckenaufbauten mit vollem Klang bespielen lassen. Für Fachplaner ist die Kombination aus geringer Tiefe und kräftigem Klang der Grund, dieses Modell zu wählen. Der Fachhandel positioniert es als den vollen Low-Profile-Sechszöller der Serie. Ob dieser Tiefgang gebraucht wird, hängt von der Rolle der Musik ab. Wo sie als Klangteppich unter Gesprächen liegt, im Flur oder im Waschraum, fällt der Unterschied kaum auf. Wo sie dagegen die Atmosphäre trägt – in der Boutique, der Hotelbar, dem Restaurant mit eigenem Musikprofil –, entscheidet gerade der Grundtonbereich darüber, ob eine Anlage nach Beschallung oder nach Musik klingt.
Technisch kombiniert der PS-C63RTLP ein 6,5-Zoll-Chassis mit einem geschlossenen Low-Profile-Gehäuse. Die Kapselung dehnt den Frequenzgang auf 49 Hertz bis 25 Kilohertz aus; die Belastbarkeit liegt bei 120 Watt, und der Lautsprecher erreicht in dieser Bauform einen sehr hohen Ausgangspegel. Er hängt wahlweise niederohmig oder per eingebautem Trafo an einer 70- und 100-Volt-Linie; die frontseitige Stufenwahl bestimmt den Pegel. Die auf harte Dauerlast gebaute Schwingspule sorgt für Betriebssicherheit über Jahre. Trotz des eigenen Gehäuses bleibt er mit rund 281 Millimetern Durchmesser, 257 Millimetern Öffnung und nur 111 Millimetern Tiefe flach; das randlose, magnetische Gitter ist optional quadratisch oder schwarz. Für Fachplaner ergibt sich ein netzwerkfähiges Modell, das vollen Klang mit minimaler Einbautiefe verbindet. Zwei Grenzen gehören zur ehrlichen Einordnung. Unterhalb der angegebenen 49 Hertz endet die Wiedergabe; wer Clubpegel oder spürbaren Tiefbass erwartet, kommt um einen eigenen Subwoofer nicht herum. Und das mitgelieferte Gehäuse bringt Gewicht mit, das die Deckenkonstruktion tragen muss – bei leichten Rasterdecken ist die Abhängung entsprechend auszulegen.
Der flache PS-C63RTLP wird in die Decke eingelassen, an die 70-Volt-Linie geführt und vorn auf die passende Stufe gestellt; der geschlossene Rücken ersetzt den Deckenhohlraum. In der Professional Series bedient er die kräftigen Zonen mit knapper Deckentiefe, während andere Modelle den Rest übernehmen – klanglich einheitlich. Über die mediacraft AG, den offiziellen Sonance-Vertrieb für Deutschland und Österreich, beziehen Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer den PS-C63RTLP mitsamt Rat zu Deckensituation und Verteiltechnik. Von der schwierigen Einzeldecke bis zum durchgeplanten Objekt ist fachkundige Unterstützung auf kurzem Weg gesichert. Planerisch ist die Einbauöffnung von 257 Millimetern die Zahl, an der es scheitern kann. In Rasterdecken muss sie ins Feldmaß passen, ohne ein Profil zu schneiden, und in schmalen Deckensegeln bleibt oft weniger Fläche übrig als gedacht. Diese Prüfung gehört an den Anfang der Planung, nicht an ihr Ende. Wo das Feldmaß nicht reicht, bleibt die Wahl zwischen einem eigenen Deckensegel und dem kleineren Modell der Reihe.