Sonance E1 IR-Sender

Der Sonance E1 ist ein kompakter Infrarot-Sender (IR-Emitter), der die Fernbedienung von versteckt aufgestellten Geräten ermöglicht. In einer IR-Verteilanlage wird das Signal der Fernbedienung von einem Empfänger aufgenommen, weitergeleitet und über kleine Sender wie den E1 an die Infrarot-Empfangsdiode des jeweiligen Geräts abgegeben. Der E1 wird dazu einfach direkt auf das zu steuernde Gerät geklebt – etwa auf einen im Schrank verborgenen Receiver, Player oder Verstärker. In seiner kleinen Ausführung fällt er kaum auf und lässt sich unauffällig platzieren. So bleibt die AV-Technik im geschlossenen Möbel oder Technikschrank versteckt und dennoch per Fernbedienung steuerbar. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der E1 das kleine, unauffällige Bindeglied, mit dem verborgene Geräte in einer IR-Anlage angesprochen werden. Er sendet ausschließlich in eine Richtung; eine Rückmeldung des Geräts nimmt er nicht auf. Da er ohne Anzeigeelement auskommt, bleibt er auch in einem einsehbaren Möbel ruhig.
| Bauart | Infrarot-Sender / IR-Emitter (IR-Link, kleine Ausführung) |
|---|---|
| Besonderheiten | Kleiner IR-Sender zum Aufkleben auf das zu steuernde Gerät; Teil einer IR-Verteilanlage zur Fernbedienung verborgener Komponenten |
Der Sonance E1 löst ein Grundproblem versteckter AV-Installationen: Ein im Schrank oder Möbel verborgenes Gerät empfängt die Infrarot-Signale einer Fernbedienung nicht mehr direkt. Der E1 ist ein kleiner IR-Sender, der genau diese Lücke schließt. Je Gerät wird ein eigener Sender gesetzt, denn jedes Empfangsfenster braucht sein eigenes Infrarotlicht; ein Emitter, der zwei nebeneinanderstehende Geräte zugleich bedienen soll, arbeitet bestenfalls unzuverlässig. Dazu wird er einfach auf das zu steuernde Gerät geklebt. Für Endkunden bedeutet das die gewohnte Bedienung per Fernbedienung, obwohl die Technik unsichtbar im geschlossenen Möbel steckt. In seiner kompakten Ausführung bleibt der E1 unauffällig. Für Planer und Installateure ist er der kleine, zuverlässige Baustein, der versteckte Geräte ansprechbar macht. Über die Zuverlässigkeit entscheidet die Stelle, an der der Sender sitzt. Jedes infrarotgesteuerte Gerät besitzt ein Empfangsfenster, hinter dem die Diode liegt, und nur unmittelbar davor trifft das abgegebene Licht sie mit voller Stärke. Klebt der Emitter daneben, arbeitet die Steuerung häufig trotzdem, aber unzuverlässig: Einzelne Befehle gehen verloren, und die Ursache ist später mühsam zu finden. So bleibt die Technik verborgen und dennoch bedienbar.
Der E1 eignet sich überall dort, wo AV-Geräte aus gestalterischen Gründen verborgen werden, aber weiter per Fernbedienung steuerbar bleiben sollen. Im geschlossenen Medienmöbel, im Technikschrank oder in einem Nebenraum sorgt er dafür, dass Receiver, Player oder Verstärker die Signale der Fernbedienung erreichen. Für den Endkunden oder Betreiber bedeutet das gewohnte Bedienung ohne sichtbare Geräte. Weil der E1 klein ist und direkt auf das Gerät geklebt wird, ist die Installation unkompliziert und unauffällig. In einer größeren IR-Anlage lassen sich mehrere Sender einsetzen, um verschiedene Geräte anzusprechen. Architekten und Innenarchitekten schätzen, dass sich die gesamte AV-Technik verbergen lässt, ohne die Bedienbarkeit zu verlieren. Für Fachplaner ist der E1 der Standard-Emitter für verdeckte Installationen. Der Fachhandel positioniert ihn als das kleine Bindeglied der IR-Steuerung. Wie viele Sender gebraucht werden, richtet sich nach der Zahl der Geräte und nicht nach der Zahl der Fernbedienungen: Jedes verborgene Gerät erhält seinen eigenen Emitter, während die Signale sämtlicher Fernbedienungen über denselben Empfänger hereinkommen. Ebenso wichtig ist die Kehrseite. Ein IR-Link trägt Befehle nur in eine Richtung, nämlich zum Gerät hin; ob dieses reagiert hat, meldet es auf diesem Weg nicht zurück. So bleiben verborgene Geräte komfortabel bedienbar.
Technisch ist der E1 ein Infrarot-Sender in kleiner Ausführung, der Teil einer IR-Verteilanlage ist. Er wird über ein Kabel mit einem IR-Empfänger oder einer Verteilzentrale verbunden und direkt auf das Empfangsfenster des zu steuernden Geräts geklebt. Empfängt die Verteilanlage ein Fernbedienungssignal, gibt der E1 es als Infrarotlicht exakt dort ab, wo das Gerät es erwartet. Durch die kompakte Bauform lässt er sich unauffällig platzieren, auch an kleinen Geräten. Der E1 ist ein passives Bindeglied der Steuerung und benötigt keine eigene Konfiguration. Für Fachplaner ergibt sich ein einfacher, zuverlässiger Baustein, mit dem sich beliebige infrarotgesteuerte Geräte in eine verdeckte Installation einbinden lassen. Weil ihm jede eigene Intelligenz fehlt, reicht er das Signal unverändert weiter; er kennt weder Gerätetypen noch Befehlssätze und muss bei einem Gerätewechsel folglich nicht angepasst werden. Auch das hat eine Kehrseite: Stehen zwei baugleiche Geräte nebeneinander, antworten beide auf denselben Befehl, sofern das Licht beide erreicht. Eben deshalb wird der Sender aufgeklebt und nicht lose in den Schrank gelegt. So wird jedes versteckte Gerät wieder ansprechbar.
In der Praxis wird der E1 an eine IR-Verteilanlage angeschlossen und auf das Empfangsfenster des verborgenen Geräts geklebt, sodass die Fernbedienung wie gewohnt funktioniert. Bezugsquelle für Deutschland und Österreich ist die mediacraft AG als offizieller Sonance-Vertrieb; sie berät zur Auslegung der IR-Steuerung und zur Einbindung der Geräte. Von der einzelnen versteckten Komponente bis zur komplett verdeckten AV-Anlage stehen dabei kurze Wege bereit. Für die Verlegung bedeutet das: Vom Empfänger oder von der Verteilzentrale läuft je eine Leitung bis vor das Gerät, und ihre Länge bemisst sich nicht nach dem Standort des Möbels, sondern nach der Stelle darin, an der das Gerät später steht. Ein Reserveweg für ein zusätzliches Gerät verlangt bei der Erstinstallation wenig Aufwand und erspart später das Öffnen der Verkleidung. Geprüft wird am Ende aus der gewohnten Sitzposition heraus, nicht vor dem offenen Schrank.