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Russound HTP-2

Russound
Anschlussdosen für Heimkino
AL
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Russound HTP-2

Die HTP-2 ist eine Anschlussplatte im Doppel-Gang-Format, die die Lautsprecherleitungen eines Heimkinos an einer Stelle sauber aus der Wand führt. Sie trägt vierzehn vergoldete Fünf-Wege-Polklemmen, also sieben Paare für bis zu sieben Lautsprecher, und ist damit für 5.1-, 6.1- und 7.1-Anlagen ausgelegt. Zwei Cinch-Buchsen nehmen zusätzlich die Leitungen zweier aktiver Subwoofer auf. Die Klemmen werden mit Sechskantmuttern im Maß 7/16 Zoll gespannt und nehmen blanken oder verzinnten Draht bis 12 AWG ebenso auf wie Stiftstecker, Kabelschuhe sowie einfache und doppelte Bananenstecker. Gegen Mitdrehen sind die Polklemmen gesichert, jede Verbindung ist beschriftet, und die kräftige Kunststoffplatte trägt auch das Gewicht dicker Kabel. Sie misst 12,2 × 12,2 × 2,8 Zentimeter bei 298 Gramm und verlangt eine Zwei-Gang-Einbaudose im US-Standard. Russound gibt zehn Jahre Garantie. Im aktuellen Katalog steht die HTP-2 nicht mehr; dort führt Russound den HTP-7.2.

Technische Daten
BauartDoppel-Gang-Anschlussplatte für Heimkino-Lautsprecher und Subwoofer
Abmessungen12,2 × 12,2 × 2,8 cm
Gewicht298 g
Besonderheiten14 vergoldete 5-Wege-Polklemmen (7 Paare) mit 7/16-Zoll-Sechskantmuttern, gegen Mitdrehen gesichert und beschriftet; 2 Cinch-Buchsen für zwei aktive Subwoofer; für 5.1-, 6.1- und 7.1-Systeme; Aufnahme von blankem oder verzinntem Draht bis 12 AWG, Stiftsteckern, Kabelschuhen sowie einfachen und doppelten Bananensteckern; Zwei-Gang-Einbaudose im US-Standard erforderlich; 10 Jahre Garantie; Auslaufmodell, Nachfolger HTP-7.2
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Russound HTP-2
Russound
Anschlussdosen für Heimkino
AL
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Ausführliche Beschreibung
Vierzehn Polklemmen und zwei Subwoofer-Buchsen auf einer Platte

Die HTP-2 fasst zusammen, was in einem Heimkino sonst als loses Kabelbündel hinter dem Verstärker endet. Vierzehn vergoldete Fünf-Wege-Polklemmen bilden sieben Paare und nehmen damit bis zu sieben Lautsprecher auf – genug für 5.1, für 6.1 und für 7.1. Dazu kommen zwei Cinch-Buchsen für die Leitungen zweier aktiver Subwoofer, die ihr Signal bekanntlich nicht über Lautsprecher-, sondern über Cinchleitungen erhalten. Damit liegt der gesamte Anschluss einer Heimkinoanlage an einer einzigen Stelle in der Wand. Der Nutzen zeigt sich weniger am Einbautag als danach: Wer nach fünf Jahren einen Verstärker austauscht, klemmt vorn ab und wieder an, statt hinter Möbeln nach vierzehn losen Aderenden zu suchen. Jede Verbindung ist beschriftet, sodass die Zuordnung von Front, Center, Surround und Back auch dann noch stimmt, wenn niemand mehr weiß, in welcher Reihenfolge einst verlegt wurde. Für Planer ist die Platte deshalb weniger ein Zubehörteil als eine Entscheidung über die spätere Wartbarkeit der Anlage – und diese Entscheidung fällt, solange die Wand noch offen ist. Aus demselben Grund gehört sie auch dann in die Planung, wenn zunächst ein kleineres System vorgesehen ist: Die Leitungen liegen ohnehin, und eine Erweiterung braucht dann nur noch Lautsprecher.

Was die Klemmen aufnehmen – und warum das im Rohbau zählt

Die Polklemmen werden mit Sechskantmuttern im Maß 7/16 Zoll gespannt und sind gegen Mitdrehen gesichert. Das ist kein Detail für Sammler: Eine Polklemme, die sich beim Anziehen mitdreht, verdrillt die dahinterliegende Ader, bis sie bricht – und zwar unsichtbar hinter der Platte, sodass der Fehler später als sporadischer Aussetzer auftritt und lange gesucht wird. Aufgenommen werden blanker oder verzinnter Draht bis 12 AWG, Stiftstecker, Kabelschuhe sowie einfache und doppelte Bananenstecker. Diese Bandbreite ist der Grund, warum die Platte sowohl im Rohbau als auch bei einer späteren Umrüstung passt: Die fest verlegte Seite wird üblicherweise mit blankem Draht aufgelegt, die Geräteseite gern mit Bananensteckern, und beides ist hier möglich. Die kräftige Kunststoffplatte trägt dabei auch das Gewicht dicker Lautsprecherkabel, ohne sich zu verziehen – ein Punkt, an dem dünne Blenden im Heimkino regelmäßig scheitern. Für die Rohbauplanung folgt daraus vor allem eines: Der Querschnitt der Zuleitungen sollte festgelegt sein, bevor die Dose gesetzt wird, denn vierzehn dicke Adern brauchen Platz. Wer die Zuleitungen im Rohbau paarweise beschriftet, hat beim Auflegen keine Zuordnungsarbeit.

Auslaufmodell mit Nachfolger: HTP-2 und HTP-7.2

Die HTP-2 steht nicht mehr im aktuellen Russound-Katalog. An ihrer Stelle führt der Hersteller heute die HTP-7.2, die auf bis zu 7.2 ausgelegt ist. Das gehört in jede Projektierung, und zwar aus einem nüchternen Grund: Eine Anschlussplatte wird einbetoniert oder eingegipst und bleibt zwanzig Jahre in der Wand. Wer heute eine Anlage plant, sollte wissen, dass er ein auslaufendes Modell einbaut, und die Entscheidung bewusst treffen. Sinnvoll bleibt die HTP-2 dort, wo sie zu einer bestehenden Installation passt – etwa wenn in einem Objekt bereits mehrere baugleiche Platten sitzen und die Optik einheitlich bleiben soll, oder wenn ein defektes Exemplar ersetzt wird. Für Neuanlagen ist der Blick auf das aktuelle Modell die naheliegendere Wahl. Die technischen Angaben in diesem Text stammen aus der Herstelleranleitung zur HTP-2, die Russound im Document Center weiterhin bereithält; sie sind nicht auf die Nachfolgerin übertragbar, und die Zahl der Subwooferanschlüsse unterscheidet die beiden Platten ausdrücklich. Vorgänger der HTP-2 war die HTP-1. Wo eine ältere Platte ersetzt wird, ist zu prüfen, ob die Dose das Doppel-Gang-Format aufnimmt.

Einbaudose, Planung und Bezug über mediacraft

Die Platte misst 12,2 × 12,2 × 2,8 Zentimeter bei 298 Gramm und verlangt eine Zwei-Gang-Einbaudose im US-Standard. Welche Dose Russound konkret empfiehlt, geht aus der Anleitung nicht hervor; festgelegt ist allein das Format. Für die Planung ist das der entscheidende Punkt, denn die im deutschen Wohnungsbau üblichen runden Schalterdosen nehmen diese Platte nicht auf. Die Dose gehört also in die Elektroplanung, bevor verputzt oder beplankt wird. Zwei weitere Punkte gehören in dieselbe Phase: die Einbauhöhe, die sich nach der späteren Stellung des Racks oder Medienmöbels richtet und nicht nach der Steckdosenhöhe, und ein Leerrohr zwischen Dose und Geräteplatz, damit sich eine zusätzliche Leitung später ohne Stemmarbeiten nachziehen lässt. Russound gibt auf die Platte zehn Jahre Garantie. mediacraft liefert die Russound HTP-2 an Fachhandel, Installationsbetriebe, Planer und Architekten, weist dabei auf den Status als Auslaufmodell und die Nachfolgerin HTP-7.2 hin und unterstützt bei der Festlegung von Dosenformat, Einbauhöhe und Leitungsführung. Für Objekte mit mehreren gleichartigen Räumen klärt mediacraft zudem, ob eine einheitliche Bestückung aller Räume sinnvoller ist als eine Mischung verschiedener Plattenformate.