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Russound D250

Russound
Russound D Serie
AL
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Russound D250

Der Russound D250 ist die kleinste Endstufe der D-Serie und für eine einzelne Zone gedacht: Zwei Kanäle liefern 50 Watt an 8 Ohm, 75 Watt an 4 Ohm und im Brückenbetrieb 150 Watt an einer Last. Seine eigentliche Stärke liegt in der Umschaltlogik – ein zweiter Eingang lässt sich mit Vorrang belegen, sodass eine lokale Tonquelle die zentrale Multiroom-Zuspielung automatisch übernimmt, sobald sie aktiv wird. Genau dafür wurde das Gerät entwickelt: um einer bestehenden Multiroom-Zone eine lokale Quelle hinzuzufügen, ohne dass jemand umstecken oder umschalten muss. Autosensing schaltet die Endstufe selbsttätig ein und ab, Trigger-Ein- und -Ausgänge erlauben die Einbindung in Steuerungen. Mit einer Höheneinheit und 2,1 Kilogramm bleibt sie unauffällig. Für Endkunden, Planer, Architekten und den Fachhandel ist der D250 die passende Ergänzung für einzelne Räume mit eigener Quelle. Als reine Endstufe bleibt sie bewusst schlank: ohne DSP, ohne Klangregelung, ohne Netzwerkschnittstelle.

Technische Daten
Bauart2-Kanal-Verstärker der Russound D Serie mit Autosensing und Vorrangschaltung
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz (±0,4 dB)
Belastbarkeit2 × 50 W an 8 Ω · 2 × 75 W an 4 Ω · 150 W mono gebrückt
Impedanz8 Ω / 4 Ω
Abmessungen8,5" B × 10,5" T × 1,75" H (21,59 × 26,67 × 4,45 cm)
Gewicht2,1 kg
BesonderheitenVorrangschaltung des zweiten Eingangs – lokale Quelle übernimmt automatisch vor der Multiroom-Zuspielung; Autosensing schaltet selbsttätig ein und ab; Trigger-Ein- und -Ausgang; Brückenbetrieb mit 150 W; kompakte Bauform für dezentrale Montage; ohne DSP, EQ und Netzwerkschnittstelle
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Russound D250
Russound
Russound D Serie
AL
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Ausführliche Beschreibung
Zwei Kanäle für eine Zone – mit Vorrangschaltung

Der D250 stellt zwei Kanäle mit 50 Watt an 8 Ohm und 75 Watt an 4 Ohm bereit; im Brückenbetrieb stehen 150 Watt an einer Last zur Verfügung, etwa für einen leistungsfähigeren Einzellautsprecher oder einen passiven Subwoofer. Das Besondere gegenüber den größeren Modellen der Serie ist die Vorrangschaltung des zweiten Eingangs. Liegt dort ein Signal an, übernimmt diese Quelle automatisch und verdrängt die zentral zugespielte. Der typische Anwendungsfall ist ein Raum, der an eine Multiroom-Anlage angebunden ist, gelegentlich aber eine eigene Quelle wiedergeben soll – etwa den Fernsehton im Wohnzimmer oder einen Plattenspieler im Arbeitszimmer. Ohne diese Logik müsste jemand aktiv umschalten; mit ihr geschieht der Wechsel unbemerkt und kehrt nach dem Ende der lokalen Wiedergabe von selbst zurück. Für Integratoren ist das ein Detail, das im Alltag viele Rückfragen erspart. Bei der Auslegung sollte beachtet werden, dass 50 Watt an 8 Ohm für Räume üblicher Größe und normale Wiedergabepegel ausgelegt sind; wo dauerhaft hohe Pegel gefragt sind, ist eine Zone mit mehr Leistung die bessere Wahl. Der Brückenbetrieb bleibt die Reserve für den Einzelfall.

Autosensing und Steuerungsanbindung

Die Autosensing-Funktion schaltet den Verstärker ein, sobald an einem Eingang ein Signal anliegt, und nach einer Ruhephase wieder ab. Der Anwender muss die Endstufe damit nie bewusst bedienen – sie folgt einfach der Quelle. Für den Betreiber senkt das den Stromverbrauch spürbar, weil das Gerät nicht dauerhaft in Bereitschaft läuft, und es entfällt die Frage, wer die Anlage nach dem letzten Zuhörer abschaltet. Ergänzend stehen Trigger-Ein- und -Ausgänge bereit, mit denen sich die Endstufe klassisch über eine Steuerspannung in eine Einschaltkette einbinden lässt, wenn das Projekt eine feste Reihenfolge beim Hochfahren verlangt. Das ist kein Detail für Technikbegeisterte, sondern verhindert hörbare Einschaltgeräusche: Fährt die Endstufe vor der Quelle hoch, gelangt deren Einschaltimpuls ungedämpft auf die Lautsprecher. Für Planer und Integratoren empfiehlt es sich deshalb, die Reihenfolge früh festzulegen und zu dokumentieren, damit sie auch nach einem späteren Umbau der Anlage erhalten bleibt. Eine Netzwerkschnittstelle besitzt das Gerät nicht – es bleibt bewusst eine reine Leistungsebene unter einer vorgeschalteten Steuerung. Beim D250 kommt hinzu, dass Autosensing und Vorrangschaltung zusammenspielen: Erkennt das Gerät ein Signal am vorrangigen Eingang, schaltet es ein und wählt zugleich diese Quelle aus.

Kompakte Bauform für die dezentrale Montage

Mit 215,9 Millimetern Breite, 44,5 Millimetern Höhe und 266,7 Millimetern Tiefe bei 2,1 Kilogramm Gewicht ist der D250 deutlich kleiner als ein volles Rackgerät. Er belegt eine Höheneinheit, lässt sich aber ebenso gut abseits eines Racks unterbringen – in einem Medienmöbel, einem Wandschrank oder einem Technikfach in der Nähe des Raums, den er versorgt. Genau das unterscheidet ihn in der Praxis von den mehrkanaligen Modellen der Serie: Während D850 und D1650 im zentralen Verteiler sitzen und viele Zonen gemeinsam versorgen, kann der D250 dezentral dort montiert werden, wo die lokale Quelle steht. Das verkürzt die Signalwege und vereinfacht die Verkabelung, weil die Verbindung zur lokalen Quelle kurz bleibt und nur noch die Zuspielung aus der Multiroom-Anlage über eine längere Leitung geführt werden muss. Für Architekten bedeutet die geringe Bauhöhe zugleich, dass sich das Gerät auch in flachen Einbausituationen unterbringen lässt. Zu beachten ist lediglich, dass auch ein kompaktes Gerät Abwärme abgibt und nicht luftdicht eingebaut werden sollte. Bei der Wahl des Montageorts sollte zudem bedacht werden, dass die Leitung zur Multiroom-Zentrale als Line-Signal geführt wird und über größere Entfernungen störanfällig sein kann; eine symmetrische Übertragung oder ein kurzer Weg sind hier die sichereren Lösungen.

Einsatzgebiete und Bezug über mediacraft

Der Russound D250 ist für einzelne Räume gedacht, die an eine Multiroom-Installation angebunden sind und zusätzlich eine eigene Quelle wiedergeben sollen. Typisch sind Wohnzimmer mit Fernsehton, Arbeitszimmer mit lokalem Zuspieler oder Räume, in denen gelegentlich eine Präsentation eingespielt wird. Für Planer und Integratoren ist er zugleich eine einfache Möglichkeit, eine Zone nachträglich zu ergänzen, ohne den zentralen Verstärker austauschen zu müssen. Architekten sollten den Platzbedarf von 215,9 × 44,5 × 266,7 Millimetern und eine ausreichende Belüftung einplanen; mit 2,1 Kilogramm bleibt die Montage in jeder Situation unkompliziert. In Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG den Russound D250 als offizieller Vertriebspartner und unterstützt Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Zonenplanung, Lautsprecherauswahl und Systemeinbindung. Wo mehrere Zonen zu versorgen sind, führen die mehrkanaligen Modelle D850, D1290 und D1650 direkter zum Ziel.