James Loudspeaker A 2.1

Der James Loudspeaker A 2.1 ist ein dreikanaliger Verstärker mit linkem und rechtem Stereokanal sowie einem eigenen Subwoofer-Kanal und einer einfach zu bedienenden Frequenzweiche mit Pegelanpassung. Die Leistungsverteilung ist auf diese Aufgabe zugeschnitten: 40 Watt an 8 Ohm für links und rechts, 70 Watt für den Subwoofer; an 4 Ohm sind es 65 Watt je Stereokanal und 170 Watt für den Tiefton. Die Stereokanäle sind zusätzlich 2-Ohm-fest und geben dort 110 Watt je Kanal ab; der Subwoofer-Kanal ist es nicht. Ein Subsonic-Filter schützt den Subwoofer vor Frequenzen unterhalb seines Arbeitsbereichs. Mit einer Höheneinheit, 483 Millimetern Breite, 254 Millimetern Bautiefe und 7,5 lbs Gewicht bleibt das Gerät kompakt. Ein Trigger-Eingang erlaubt die Einbindung in Einschaltketten. Für Endkunden, Planer, Architekten und den Fachhandel ist der A 2.1 die passende Endstufe für ein Stereosystem mit Subwoofer. Der Verstärker arbeitet ohne DSP und ohne Netzwerkanbindung und verlangt nach der Inbetriebnahme keine Pflege.
| Bauart | 2.1-Kanal-Verstärker mit integrierter Frequenzweiche |
|---|---|
| Frequenzgang | 20 Hz – 20 kHz (±0,2 dB) |
| Belastbarkeit | 8 Ω: L 40 W / R 40 W / Sub 70 W · 4 Ω: L 65 W / R 65 W / Sub 170 W |
| Impedanz | 8 Ω / 4 Ω / 2 Ω (Satellitenkanäle; bei 2 Ω 110 W je Kanal). Der Subwooferkanal ist nicht 2-Ω-fest. |
| Abmessungen | 483 × 44,5 × 254 mm (1 HE) |
| Gewicht | 7.5 lbs. |
| Besonderheiten | Dedizierter Subwoofer-Kanal mit höherer Leistung; integrierte Frequenzweiche mit Pegelanpassung, direkt am Gerät einstellbar; Subsonic-Filter zum Schutz des Subwoofers; Trigger-Eingang; geringe Bautiefe von 254 mm für flache Verteiler und Medienmöbel; ohne DSP, EQ und Netzwerkschnittstelle |
Der A 2.1 bietet linke und rechte Stereokanäle, einen Subwoofer-Kanal und eine einfach zu verwendende Frequenzweiche mit Pegelanpassungen. Das klingt unspektakulär, löst aber ein verbreitetes Problem: In vielen Anlagen wird ein passiver Subwoofer an einen gebrückten Kanal einer Mehrkanalendstufe gehängt, wobei Trennfrequenz und Pegel entweder gar nicht oder nur über Umwege eingestellt werden können. Der A 2.1 bringt beides mit. Die drei Kanäle sind bewusst ungleich ausgelegt: An 8 wie an 4 Ohm erhält der Subwoofer-Zweig deutlich mehr Leistung als die beiden Stereokanäle. An 2 Ohm sind allein die Stereokanäle belastbar, dort mit 110 Watt je Kanal. Tiefe Frequenzen verlangen deutlich mehr Leistung als der übrige Bereich, damit sie bei gleichem empfundenen Pegel mithalten – genau das bildet diese Aufteilung ab, statt drei gleich starke Kanäle bereitzustellen. Für Planer vereinfacht das die Auslegung erheblich, weil Stereolautsprecher und Subwoofer aus einem Gerät versorgt werden und keine getrennte Endstufe für den Tiefton nötig wird. Für den Betreiber sinkt zugleich die Zahl der Geräte, die im Rack Platz brauchen und mit Strom versorgt werden müssen.
Die integrierte Frequenzweiche legt fest, ab welcher Frequenz der Subwoofer übernimmt und wo die Stereolautsprecher aufhören. Die Pegelanpassung erlaubt zusätzlich, den Tiefton auf den Raum und den Geschmack abzustimmen – ein Subwoofer in einer Raumecke braucht weniger Pegel als einer, der frei steht. Beides ist am Gerät einstellbar, ohne dass ein Rechner oder eine Software nötig wäre, was die Inbetriebnahme deutlich beschleunigt. Ergänzt wird dies durch einen Subsonic-Filter, der Frequenzen unterhalb des sinnvollen Arbeitsbereichs abtrennt. Das ist kein Komfortmerkmal, sondern Schutz: Sehr tiefe Signalanteile – etwa Trittschall auf Aufnahmen oder das Rumpeln eines Plattenspielers – bringen die Membran zu großen Auslenkungen, ohne hörbar zu werden, und kosten Leistung, die für den nutzbaren Bereich fehlt. Der Filter hält sie fern. Für Integratoren bedeutet die Einstellbarkeit am Gerät zugleich, dass sich die Abstimmung bei einem späteren Lautsprecherwechsel ohne Werkzeug und ohne Software anpassen lässt – ein Vorteil, der sich erst Jahre nach der Installation zeigt, dann aber deutlich. Für Endkunden bleibt davon im Alltag nichts sichtbar: Die Einstellungen werden einmal vorgenommen und bleiben dann, wie sie sind.
Das Gehäuse misst 483 Millimeter in der Breite, 44,5 Millimeter in der Höhe und 254 Millimeter in der Tiefe bei 7,5 lbs Gewicht und belegt damit eine Höheneinheit. Die geringe Bautiefe von 254 Millimetern ist dabei ebenso relevant wie die Bauhöhe, denn sie erlaubt den Einbau in flache Wandverteiler und Medienmöbel, die für volle Rackgeräte zu knapp bemessen wären. Ein Trigger-Eingang steht für die Einbindung in eine Einschaltkette bereit, sodass sich der Verstärker gemeinsam mit der Quelle aktivieren lässt. DSP, Equalizer und eine Netzwerkschnittstelle sind bewusst nicht vorgesehen – der A 2.1 ist eine Endstufe mit genau den Einstellmöglichkeiten, die ein 2.1-System braucht, und verzichtet auf alles Übrige. Für Integratoren bedeutet das ein Gerät, das nach der Inbetriebnahme keine Pflege mehr verlangt. Für Endkunden bedeutet das ein System, das nach der Einrichtung schlicht funktioniert. Zu bedenken ist lediglich, dass ein passiver Subwoofer eingesetzt werden muss – aktive Modelle mit eigener Endstufe gehören nicht an dieses Gerät, sondern werden über einen Line-Ausgang angesteuert. Für Planer entfällt damit die Suche nach einem passenden zweiten Gerät für den Tiefton.
Der James Loudspeaker A 2.1 eignet sich überall dort, wo ein Stereopaar gemeinsam mit einem passiven Subwoofer betrieben werden soll – Wohnzimmer, Medienräume, Büros, Praxen, Ausstellungs- und Besprechungsräume. Typisch ist die Kombination mit Einbaulautsprechern in Decke oder Wand und einem verdeckt montierten Subwoofer, sodass im Raum keine Technik sichtbar bleibt. Für Planer und Integratoren ist die integrierte Frequenzweiche das entscheidende Argument, weil sie eine zusätzliche Komponente in der Signalkette überflüssig macht. Architekten sollten eine Höheneinheit, 483 Millimeter Breite, 254 Millimeter Bautiefe und eine ausreichende Belüftung einplanen; mit 7,5 lbs bleibt die Montage unkompliziert. In Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG den James Loudspeaker A 2.1 als offizieller Vertriebspartner und unterstützt Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Lautsprecherauswahl, Abstimmung und Systemeinbindung. Die Frequenzweiche gehört dabei früh in die Planung, weil sie bestimmt, welchen Bereich die Einbaulautsprecher übernehmen müssen. Für den Fachhandel ist der A 2.1 damit die naheliegende Ergänzung zu Einbaulautsprechern und einem passiven Tieftöner. Ebenso sollte die Position des Subwoofers früh feststehen, damit die Leitung im Rohbau mitgeführt werden kann.