IPORT CONNECT PRO Case

Das CONNECT PRO Case ist die Schnittstelle zwischen iPad und Station: Es umschließt das Gerät als Schutzhülle und trägt auf der Rückseite Kontaktflächen, über die Ladestrom, USB und Netzwerkdaten übertragen werden. Zwei Schnittstellen sind vorgesehen, eine zur Station und eine zum Dock. Die Ausgangswerte liegen bei 5,3 Volt Gleichspannung mit 3 Ampere sowie 9 Volt mit 2,2 bis 3 Ampere. Ein Case Lock verriegelt das Gerät an den passenden Stationen. Das Gehäuse schützt das iPad bei Stürzen aus bis zu zwei Metern Höhe und lässt dabei alle Tasten, Lautsprecher, Kameras und Mikrofone zugänglich; die Frontblende ist symmetrisch ausgeführt. Geliefert wird in Schwarz mit Soft-Touch-Oberfläche und in Weiß mit glänzender Oberfläche, daneben besteht eine Ausführung mit texturierter, antimikrobieller Oberfläche. Das Gewicht liegt je nach Größe zwischen 0,31 und 0,36 Kilogramm, der zulässige Betriebsbereich bei 0 bis 35 Grad Celsius und 5 bis 95 Prozent Luftfeuchte. Wichtig: Das Case wird modellgebunden gefertigt.
| Bauart | Schutzhülle für das iPad mit rückseitiger Lade- und Datenschnittstelle, modellgebunden gefertigt |
|---|---|
| Abmessungen | 224 × 290,6 × 18 mm (Ausführung im Format iPad Air 13 Zoll; andere Größenvarianten weichen ab) |
| Gewicht | 0,31 bis 0,36 kg je nach Modell |
| Temperaturbereich | 0 bis 35 °C, 5 bis 95 % Luftfeuchte |
| Besonderheiten | Dock Connector Pads mit zwei Schnittstellen (Station und Dock) für Laden, USB und Netzwerkdaten; 5,3 V DC / 3 A und 9 V DC / 2,2 bis 3 A; Fallschutz bis 2 m; Case Lock; Zugang zu allen Tasten, Lautsprechern, Kameras und Mikrofonen; symmetrische Frontblende; Schwarz mit Soft-Touch-Oberfläche, Weiß glänzend, dazu eine Ausführung mit texturierter, antimikrobieller Oberfläche; belegte Ausführungen unter anderem für iPad mini A17 Pro, iPad 10,2 Zoll 8./9. Gen., iPad 10. Gen. einschließlich einer fürs Docking optimierten Variante, iPad Air 11 Zoll M2 und iPad Air 13 Zoll M2; Lieferumfang Case, Security Tool, Informationskarte, je nach Modell zusätzlich Kabel; 1 Jahr Garantie |
Bei den meisten Tablethalterungen bleibt das iPad ein Gerät, das man einsteckt. Beim CONNECT PRO System ist die Verbindung dagegen in die Hülle verlegt: Das Case trägt auf der Rückseite Kontaktflächen, die beim Einsetzen in eine Station Kontakt bekommen und darüber Ladestrom sowie Daten übertragen. Der Stecker am Gerät selbst bleibt frei und wird nicht bei jedem Abnehmen belastet. Der Hersteller sieht dafür zwei Schnittstellen vor, eine zur Station und eine zum Dock, so dass sich dasselbe Case sowohl an einer fest montierten Stelle als auch an einer zweiten Ablage betreiben lässt. Übertragen werden dabei nicht nur Strom, sondern auch USB und Netzwerkdaten, was das Case über die reine Ladefunktion hinaushebt: Ein iPad, das über die Station eine kabelgebundene Netzwerkverbindung erhält, ist in Anlagen mit hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit deutlich verlässlicher als eines, das ausschließlich über Funk erreichbar bleibt. Das Case ist damit kein Zubehör im engeren Sinn, sondern der Bestandteil, ohne den die Stationen des Systems nicht arbeiten können. Der Hersteller bezeichnet CONNECT PRO als den direkten Nachfolger seiner LAUNCH Familie; wer eine Anlage aus jener Zeit betreut, findet hier die Fortführung desselben Gedankens mit einer neuen Schnittstelle.
Auf der elektrischen Seite arbeitet das Case mit 5,3 Volt Gleichspannung bei 3 Ampere sowie mit 9 Volt bei 2,2 bis 3 Ampere; welcher Wert anliegt, gibt die angeschlossene Station vor. Mechanisch schützt das Gehäuse das iPad bei Stürzen aus bis zu zwei Metern Höhe, was für ein Gerät gedacht ist, das täglich abgenommen, herumgetragen und wieder eingesetzt wird. Trotz der Schutzwirkung bleiben alle Tasten, Lautsprecher, Kameras und Mikrofone zugänglich, und die Frontblende ist symmetrisch ausgeführt, so dass das Gerät in beiden Ausrichtungen gleich aussieht. Ein Case Lock verriegelt das iPad an den passenden Stationen; das zugehörige Security Tool liegt bei. Das Gewicht bewegt sich je nach Größe zwischen 0,31 und 0,36 Kilogramm. Für den Betrieb nennt der Hersteller 0 bis 35 Grad Celsius und 5 bis 95 Prozent Luftfeuchte, was für Innenräume unkritisch ist, bei einer Montage in einem unbeheizten Nebenraum oder einem Wintergarten aber geprüft werden sollte. Die Garantie beträgt ein Jahr. Zum Lieferumfang gehören neben dem Case das Security Tool und eine Informationskarte, je nach Modell zusätzlich ein Kabel.
Das CONNECT PRO Case gibt es nicht als eine Größe für alle Geräte. Weil die Kontaktflächen auf der Rückseite genau dort sitzen müssen, wo die Station ihre Gegenstücke hat, und weil Ausschnitte für Kameras, Tasten und Anschlüsse zum Gehäuse passen müssen, fertigt der Hersteller je iPad-Generation eine eigene Ausführung. Belegt sind unter anderem die Ausführungen für das iPad mini A17 Pro, für das iPad 10,2 Zoll der achten und neunten Generation, für das iPad der zehnten Generation einschließlich einer eigens für das Docking im Unternehmenseinsatz optimierten Variante, für das iPad Air 11 Zoll M2 und für das iPad Air 13 Zoll M2. Der Hersteller erweitert diese Liste mit jeder neuen Gerätegeneration, weshalb eine Aufstellung dieser Art immer nur den Stand der herangezogenen Unterlage wiedergibt und vor einem Angebot am aktuellen Herstellerstand zu prüfen ist. Für Angebot und Bestellung folgt daraus eine einfache Regel: Zuerst steht das Gerät fest, danach die Ausführung des Case. Die Abmessungen unterscheiden sich entsprechend; für die Ausführung im Format des iPad Air 13 Zoll nennt der Hersteller 224 mal 290,6 mal 18 Millimeter. In der Angebotsphase ist deshalb die Rückfrage nach dem Gerät kein Formalismus, sondern der einzige Weg zu einer belastbaren Position.
Das Case ist der Ausgangspunkt jeder CONNECT PRO Planung, denn erst mit ihm werden die Stationen des Systems nutzbar: die Wandstation, die Tischstation und die Ausführung für eine VESA-Aufnahme. Wer eine Anlage entwirft, legt deshalb zuerst das iPad fest, dann das dazu passende Case und erst danach die Zahl und die Art der Stationen. Ein häufiges Bild in der Praxis ist die Kombination aus einer festen Stelle an der Wand und einer zweiten Ablage auf dem Schreibtisch, zwischen denen dasselbe Gerät im selben Case wandert. Für Planer und Architekten ist außerdem die Datenverbindung über die Kontaktflächen von Interesse, weil sie eine kabelgebundene Anbindung erlaubt, wo eine reine Funkverbindung nicht ausreicht. Der Fachhandel achtet vor allem auf die Modellzuordnung, weil ein Case einer anderen Generation weder mechanisch passt noch elektrisch Kontakt bekommt. mediacraft klärt vorab, welches iPad im Objekt eingesetzt wird, ordnet die passende Ausführung samt Farbe und Oberfläche zu und begleitet Fachhandel, Installateure, Planer und Architekten bei Auslegung, Zuordnung und Bezug der zugehörigen Stationen.