Future Automation PIC-SPLIT1 Picture Split

Der Future Automation PIC-SPLIT1 ist die Einstiegsgröße der Picture Split Series und eine Alternative zum klassischen Bildhub, wenn über dem Bildschirm wenig Platz nach oben bleibt. Statt eine Fläche anzuheben, teilt der PIC-SPLIT1 zwei synchron laufende Bildflächen und fährt sie horizontal bis 1.150 Millimeter auseinander, sodass der dahinterliegende Screen zwischen ihnen erscheint. Nach dem Fernsehen schließen sich die beiden Tafeln wieder zu einem geschlossenen Motiv. Jede Fläche darf bis zu 15 Kilogramm wiegen, und eine intelligente Elektronik hält beide Panels jederzeit exakt synchron. Der Mechanismus arbeitet leise, mit sanft gerampter Start- und Stoppbewegung, integrierter Schwingungsdämpfung und einem Fingerklemmschutz zwischen den Tafeln. Gesteuert wird über RS232, Kontaktschließung oder Infrarot, RF auf Anfrage; mit nur 50 Millimeter Wandtiefe eignet sich das aufliegend montierte System für flache Aufbauten. So verschwindet der Fernseher hinter zwei Bildern; vertrieben wird er über die mediacraft AG.
| Bauart | Motorisierter Picture Split mit zwei synchronen Bildflächen (Picture Split Series) |
|---|---|
| Abmessungen | Wandtiefe 50 mm |
| Besonderheiten | Kleinste Baugröße der Picture Split Series; Alternative zum Lift bei geringer Bauhöhe; ca. 47 dB; bis 120 mm/s; Schwingungsdämpfung; Fingerklemmschutz; justierbare Endlagen; nur Innenräume |
Wo ein herkömmlicher Bildhub nach oben ausfahren würde, wählt der PIC-SPLIT1 einen anderen Weg: Zwei nebeneinanderliegende Bildflächen fahren zu den Seiten auseinander und legen den Fernseher zwischen sich frei. Das macht das System zur bevorzugten Lösung, wenn über der Nische wenig Raum bleibt oder eine Deckenkante den vertikalen Hub verhindert. Beim Einschalten teilen sich die Tafeln nach links und rechts, beim Ausschalten schließen sie sich wieder zu einem durchgehenden Motiv. Für Endkunden ergibt das ein reizvolles Wechselspiel, bei dem sich das Wandbild öffnet wie ein Vorhang und den Screen preisgibt. Architekten und Innenarchitekten gewinnen Gestaltungsfreiheit an Wänden mit geringer Höhe über dem Sideboard, an denen ein aufsteigender Bildhub nicht möglich wäre. Weil beide Flächen präzise gleich laufen, bleibt das Bild bis zum letzten Moment als Einheit erkennbar, bevor es sich öffnet. Der Reiz liegt gerade darin, dass die Bewegung nicht wie ein technischer Vorgang wirkt, sondern wie ein bewusst inszenierter Übergang von der Kunst zum Bild. So verwandelt sich beim PIC-SPLIT1 eine geschlossene Bildwand auf Knopfdruck in einen freien Blick auf den Bildschirm – und danach wieder zurück.
Sein eigentliches Zuhause findet der PIC-SPLIT1 überall dort, wo die Bauhöhe knapp ist: unter niedrigen Decken, unter abgehängten Elementen, hinter Balken oder in Nischen, die nach oben keinen Weg für einen klassischen Lift lassen. Die geteilte, horizontale Bewegung umgeht dieses Problem und braucht nur seitlichen Freiraum. Mit einer Wandtiefe von lediglich 50 Millimetern fügt sich das aufliegend montierte System in flache Aufbauten und schlanke Vorwände. Jede der beiden Tafeln trägt bis zu 15 Kilogramm, sodass sich auch stabil gerahmte Motive verwenden lassen. Planer schätzen, dass die geringe Tiefe und die feste Auszugsbreite eine verlässliche Auslegung erlauben. Endkunden nehmen vor allem die leise, gleichmäßige Öffnung wahr, die dank gerampter Anfahrt sanft beginnt und endet. Der Fachhandel profitiert von der aufliegenden Montage, die ohne tiefe Wandausbrüche auskommt und sich auch bei bereits fertiggestellten Wänden umsetzen lässt. Weil kein großer vertikaler Freiraum eingeplant werden muss, eröffnet das System Positionen, die für einen klassischen Lift von vornherein ausscheiden. Damit eignet sich die Einstiegsgröße besonders für Renovierungen und Nachrüstungen, bei denen die Deckenhöhe nicht mehr veränderbar ist. So löst der PIC-SPLIT1 gerade die Einbausituationen, an denen ein senkrechter Bildhub scheitert.
Technisch ist der PIC-SPLIT1 die kleinste der vier Baugrößen und teilt seine beiden Bildflächen bis zu 1.150 Millimeter weit. Kern des Systems ist eine intelligente Elektronik, die beide Panels zu jedem Zeitpunkt synchron hält, sodass sie exakt gleichmäßig öffnen und schließen. Eine ausgeklügelte Steuerung verhindert das Einklemmen der Finger zwischen den Tafeln, und die Endlagen lassen sich justieren. Der Antrieb bewegt die Flächen mit einer sanft gerampten Start- und Stoppkurve und erreicht bis zu 120 Millimeter pro Sekunde, während eine integrierte Schwingungsdämpfung den Lauf ruhig hält. Mit rund 47 Dezibel bleibt das System leise, jede Fläche trägt bis zu 15 Kilogramm. In der Serienausführung trägt das Gehäuse ein mattes Schwarz nach RAL 9005; abweichende Farbtöne sind auf Anfrage lieferbar. Gesteuert wird über RS232, Kontaktschließung und Infrarot, RF auf Anfrage; über RS232 fügt sich das System in eine übergeordnete Mediensteuerung ein. Zu wählen ist zwischen 240 und 110 Volt, und zwar bereits im Bestellvorgang, weil das Modell werkseitig auf eine Spannung fixiert wird und keine Umschaltmöglichkeit besitzt. So verbindet der PIC-SPLIT1 flache Bauweise mit präzisem, sicherem Synchronlauf.
Bei der Planung werden die beiden Bildflächen, ihr Gewicht und der benötigte seitliche Freiraum auf den PIC-SPLIT1 abgestimmt, damit sich die Tafeln frei teilen und sauber wieder schließen; die aufliegende Montage hält die baulichen Eingriffe gering. Den Vertrieb für Deutschland und Österreich übernimmt die mediacraft AG, die Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden bei der Wahl der Auszugsbreite, der Motivgestaltung und der Steueranbindung berät. Die Herstellung erfolgt bei Future Automation in Großbritannien, wo jedes System in Handarbeit entsteht; mediacraft wirkt allein als Vertriebspartner und ist kein Produzent. Auf Wunsch liefert der Canvas-Druckservice die passenden bespannten Bildflächen, sodass beide Tafeln als stimmiges Motiv erscheinen. So lässt sich der PIC-SPLIT1 vom flachen Wohnzimmeraufbau bis in anspruchsvolle Objektsituationen mit geringer Bauhöhe integrieren. Weil das System werkseitig als fertig geprüfte Baugruppe mit fest definierten Grenzwerten ankommt, lässt sich der Projektaufwand für Planungsbüro und Fachbetrieb von Anfang an sauber beziffern. So öffnet sich das Bild zur Seite und gibt den Fernseher frei – und schließt sich danach wieder.