Future Automation LSM-TU4 Display Lift mit Teleskop

Der Future Automation LSM-TU4 ist der kompakte Einstieg in die teleskopische LSM-Reihe von Future Automation und für Bildschirme von 50 bis 65 Zoll ausgelegt. Sein Prinzip ist der Teleskopauszug: Weil sich der Lift ausfährt, hebt er das Display höher, als es die Schrankhöhe allein zulassen würde – zusätzliche Bauhöhe über dem Standard ist damit nicht nötig. Eine elektrische Klappe gehört fest dazu; sie öffnet automatisch, bevor der Bildschirm nach oben fährt, sodass das Erscheinen des Panels wie aus einem Guss wirkt. Der Hub reicht beim TU4 bis 680 Millimeter, die Traglast bis 30 Kilogramm. Damit eignet sich der Lift besonders für flache Möbel und Sideboards, aus denen ein großer Fernseher unauffällig aufsteigen soll. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der TU4 die kompakte Teleskoplösung, wenn wenig Schrankhöhe zur Verfügung steht. In Deutschland und Österreich läuft der Bezug über mediacraft. Die elektrische Klappe öffnet vor der Fahrt selbsttätig und schließt danach wieder.
| Bauart | Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap) |
|---|---|
| Abmessungen | max. Hubweg 1255 mm von der Displayoberkante bis zur Schrankoberkante; innere Schrankhöhe 820 mm |
| Besonderheiten | Kompaktestes Modell der LSM Telescopic Series; hebt ohne zusätzliche Schrankhöhe; leiser 24-V-Motor (~52 dB); ausdrücklich nicht für den Einsatz an Bord freigegeben; integriertes Kabelmanagement |
Der Grundgedanke des LSM-TU4 ist einfach und wirkungsvoll: Ein Teleskop erlaubt es, das Display weiter anzuheben, als die reine Schrankhöhe hergibt. Statt ein hohes Möbel zu bauen, in dem der volle Hub Platz findet, fährt der Lift teleskopisch aus und gewinnt so die nötige Höhe erst im Betrieb. Für den Endkunden bedeutet das ein flaches, unauffälliges Möbel, aus dem dennoch ein großer Bildschirm von 50 bis 65 Zoll komfortabel emporsteigt. Damit dieser Auftritt sauber wirkt, öffnet zuvor eine elektrische Klappe die Abdeckung – ganz automatisch, bevor sich das Panel überhaupt bewegt. Angetrieben wird der Auszug von einem flinken, leisen 24-Volt-Gleichstrommotor, dessen Lauf mit rund 52 Dezibel dezent bleibt. Jeder TU4 wird in eigener Fertigung in Großbritannien gebaut und passgenau auf das gewählte Panel zugeschnitten. Architekten schätzen, dass die Möbelhöhe niedrig bleiben kann, ohne den Bildschirm zu klein zu halten. Planer erhalten mit dem TU4 den kompakten Einstieg in die teleskopische Reihe, der den geringsten Auszug mit dem geringsten Platzbedarf verbindet. So löst der Lift den Widerspruch zwischen niedrigem Möbel und großem Bild. Weil Klappe und Auszug ab Werk aufeinander abgestimmt sind, muss die Reihenfolge weder programmiert noch nachträglich verbunden werden.
Zu Hause ist der TU4 überall dort, wo die verfügbare Möbelhöhe knapp ist, ein großer Fernseher aber trotzdem verschwinden und erscheinen soll. In flachen Sideboards und Lowboards fährt er ein 50- bis 65-Zoll-Display nach oben, das im Ruhezustand vollständig eingelassen bleibt. In Fensterbänken oder niedrigen Raumteilern hebt er den Bildschirm gerade so weit, wie es die Sicht erfordert. In Hotelzimmern und Apartments sorgt er dafür, dass ein flaches Möbel genügt, um ein großes Panel unterzubringen. Für den Nutzer heißt das: Auf Befehl öffnet die Klappe, das Display fährt aus, und nach Gebrauch verschwindet beides wieder bündig. Der TU4 ist ausschließlich für Innenräume vorgesehen; für den Marine-Einsatz ist die LSM-TU-Reihe nicht freigegeben. Solange der Lift ruht, bleibt das Möbel flach und geschlossen; seine Höhe gewinnt der Bildschirm erst mit dem Ausfahren. Innenarchitekten setzen ihn ein, wenn eine niedrige Möbellinie erhalten bleiben soll. Der Fachhandel führt ihn als kompaktes Teleskopmodell der Reihe. So bleibt die flache Möbelkante gewahrt, und der Bildschirm ist dennoch groß.
Der TU4 nimmt Bildschirme von 50 bis 65 Zoll auf und hebt sie über einen Teleskopauszug von höchstens 680 Millimetern – den kürzesten Weg der Reihe. Bis zu 30 Kilogramm darf das Panel wiegen, was für Geräte dieser Größenklasse genügt. Das Prinzip ist der Auszug selbst: Er erzeugt die Sichthöhe erst beim Ausfahren und kommt darum mit geringer Bauhöhe des Möbels aus. Vor jeder Fahrt löst die elektrische Klappe aus; dieser Push-Flap-Antrieb gibt die Öffnung frei, ehe der Hub startet, und legt sie nach dem Absenken wieder darüber. Für die Ansteuerung stehen Kontaktschließung, RS232 und Infrarot bereit, wahlweise drahtlos per RF, sodass sich der Lift in Systeme von Crestron, AMX und Lutron einbinden lässt. Ein integriertes Kabelmanagement führt die Leitungen sauber im Aufbau, ab Werk trägt der TU4 eine schwarze Lackierung nach RAL 9005 mit optionalen Sonderfinishes. Geliefert wird er mit Befestigungen für ein Box-Enclosure sowie die Push-Flap-Klappe, sodass sich beide Deckelvarianten umsetzen lassen. Gespeist wird der Antrieb über ein Netzteil für 240 oder 110 Volt; die Leistungsaufnahme liegt im Bereich von 250 bis 500 Watt. Die Grundlage für Möbelplanung und Einbau bildet das Herstellerdatenblatt. So läuft die Folge aus geöffneter Klappe und ausgefahrenem Display planbar und wiederholgenau ab.
Beim Einbau wird der TU4 in ein flaches Möbel gesetzt, der Auszug auf die gewünschte Sichthöhe abgestimmt und die Klappe in die Möbelöffnung eingepasst; ein einziger Befehl löst danach Klappe und Hub nacheinander aus. Weil gerade die niedrige Bauhöhe den Reiz dieses Modells ausmacht und jeder Lift auf das Panel gefertigt wird, lohnt die frühe Abstimmung von Entwurf und Einbaumaß. Future Automation aus dem Vereinigten Königreich ist der Hersteller; die mediacraft AG sorgt für den Vertrieb in Deutschland und Österreich. Fachhändler, Planer, Architekten und Nutzer finden dort Unterstützung bei Einbaulage, Möbelhöhe, Steuerung und Klappengestaltung. Die Produktion verbleibt bei Future Automation, mediacraft agiert allein als Distributor. Gerade beim kompaktesten Modell entscheidet die verfügbare Bauhöhe über die Auslegung, weshalb sich eine frühe Rücksprache zu Möbeltiefe, Klappenöffnung und Steuerungsanbindung auszahlt. So ist von der Möbelplanung an bis zur betriebsbereiten Anlage ein kundiger Ansprechpartner greifbar. Damit wird der LSM-TU4 zur kompakten Teleskoplösung für flache Möbel und große Bildschirme.