Future Automation LSM-S7 Display Lift mit Drehgelenk

Der Future Automation LSM-S7 bildet die Spitze der schwenkbaren LSM-Serie von Future Automation und nimmt sehr große Displays von 55 bis 65 Zoll auf. Er ist für Positionen konzipiert, an denen hinter dem Bildschirm kein deckender Aufbau steht und die Rückseite folglich sichtbar bleibt. Damit sie zum Interieur passt, kann ein maßgefertigter Rahmen um das Panel gebaut werden, oder ein Schwimmdeckel schließt es ab, wo ganz auf ein Gehäuse verzichtet wird. Der Drehwinkel ist bis 180 Grad frei speicherbar, sodass sich das große Bild in offenen Grundrissen präzise zu verschiedenen Sitzachsen wenden lässt. Displays bis 845 Millimeter Höhe finden Platz, die Traglast reicht bis 50 Kilogramm. Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel erhalten damit den größten Drehlift der LSM-Reihe für offene, repräsentative Räume. Der Bezug für Deutschland und Österreich läuft über mediacraft. Die innere Schrankhöhe beträgt 1060 Millimeter und verlangt entsprechend Höhe im Möbel.
| Bauart | Display-Lift mit Drehgelenk (für sichtbare Rückseite) |
|---|---|
| Abmessungen | innere Schrankhöhe 1060 mm |
| Besonderheiten | Größtes Modell der LSM Swivel Series; leiser Antrieb (~57 dB); marinetauglich; integriertes Kabelmanagement |
Am oberen Ende der LSM-Reihe steht der S7, der mit 55 bis 65 Zoll die größten Displays der schwenkbaren Modelle aufnimmt. Sein Einsatz beginnt dort, wo hinter dem Bildschirm bewusst kein deckender Aufbau vorgesehen ist, das Panel also frei im Raum wirkt. Die dadurch sichtbare Rückseite bleibt keine Schwachstelle, sondern wird gestaltet: Ein maßgefertigter Rahmen fasst das Display ein, oder ein Schwimmdeckel schließt es ab, wenn kein Gehäuse gewünscht ist. Für den Endkunden entsteht ein sehr großes Bild, das im Ruhezustand im Möbel verschwindet und sich auf Befehl zur gewünschten Achse dreht. Der bis 180 Grad speicherbare Schwenk lässt ein einziges Gerät weite, offene Flächen bedienen. Auch das Spitzenmodell entsteht als handgefertigte Einzelanfertigung aus britischer Produktion, passgenau zur bestellten Diagonale. Das integrierte Kabelmanagement führt die Leitungen des großen Panels verdeckt und drehsicher. Architekten können damit ein großformatiges Display mitten in den Raum stellen, ohne eine Rückwand vorzusehen. Planer erhalten mit dem S7 das größte Format der schwenkbaren Baureihe, das auch das höchste Panel der Serie ruhig führt. So wird selbst ein sehr großer Bildschirm zum beweglichen, frei platzierbaren Element. Praktisch heißt das, den Korpus von innen zu messen: Das eingefahrene Panel muss vollständig darin verschwinden, und die Bauhöhe des Antriebs kommt hinzu.
Der S7 ist für weite, offene und repräsentative Räume gedacht, in denen ein sehr großes Display gefragt ist, das dennoch beweglich bleibt. In loftartigen Wohnungen steigt er aus einem freistehenden Möbel und teilt Wohn- und Essbereich, ohne eine massive Wand zu verlangen. In Empfangshallen und Lounges richtet er ein 55- bis 65-Zoll-Panel auf verschiedene Sitzgruppen aus. In Vorstands- und Präsentationsräumen dreht er das große Bild zur jeweils aktiven Runde. Für den Betreiber heißt das, dass ein einzelnes Großdisplay über gespeicherte Positionen ganze Zonen abdeckt, ohne dass jemand von Hand nachhilft. Weil auch das Spitzenmodell für den Marine-Einsatz freigegeben ist, bespielt es ebenso große Yacht-Salons, in denen dort bis zu 30 Kilogramm zulässig sind. Da die Rückansicht mitgestaltet wird, passt er zu edlen Trennwänden, die beidseitig zur Geltung kommen. Weil die Blickachsen vorab hinterlegt und aus jeder Bedienoberfläche aufgerufen werden, folgt das Bild dem Geschehen auf einen einzigen Befehl. Innenarchitekten verbinden das größte Format der Reihe mit einer maßgefertigten Rahmung. Der Fachhandel führt den S7 als Spitzenmodell der schwenkbaren LSM-Serie. So bespielt ein einziger großer Bildschirm den gesamten offenen Raum.
Der S7 deckt 55 bis 65 Zoll ab und nimmt Displays bis 845 Millimeter Höhe auf – den größten Wert der schwenkbaren Reihe – und hebt sie weit aus dem Möbel. Auch große, schwere Geräte sind durch die zulässige Last von 50 Kilogramm abgesichert. Die Rotation läuft nach beiden Seiten und ist bis zu 180 Grad hinterlegbar; jede abgelegte Blickachse kehrt exakt zurück. Gesteuert wird per RS232, Infrarot oder Kontaktschließung, mit RF-Funk als optionaler Erweiterung; die Zusammenarbeit mit Lutron, Crestron und AMX ist gegeben. Trotz des großen Formats bleibt der Antrieb mit rund 57 Dezibel leise, ab Werk in schwarzer Lackierung nach RAL 9005 und auf Wunsch mit individuellem Finish. Zum Lieferumfang gehören Befestigungen für ein Box-Enclosure, alternativ ein Schwimmdeckel für die offene Rückseite. Da die Rückseite offen bleibt, trägt die Konstruktion allein die Bewegungstechnik bei, während die Rahmung aus dem Möbelbau kommt. Die Einbaumaße gibt das Datenblatt von Future Automation vor. So steht die Auslegung des Spitzenformats fest an Größe und Weg des Hubs. Oberhalb dieser Diagonale endet die schwenkbare Baureihe; größere Formate gehören in eine eigens dafür ausgelegte Bauart.
Für den Einbau kommt der S7 in ein hohes, tragfähiges Möbel, dessen innere Höhe die geforderten 1060 Millimeter hergibt, und seine Drehstellungen werden auf die Sitzachsen des offenen Raumes programmiert; nach hinten schließt ein Rahmen oder ein Schwimmdeckel das Display. Da das große Format Möbel und Mechanik fordert und jeder Lift maßgefertigt ist, empfiehlt sich die frühe Abstimmung von Statik, Einbaumaß und Gestaltung. Der Lift kommt vom Hersteller Future Automation aus Großbritannien; für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG. Vom Endkunden über Planung und Architektur bis zum Handel wird dort zu Einbaulage, Rahmung, Steuerung und Ausrichtung des Großdisplays beraten. Die Fertigung verbleibt bei Future Automation, mediacraft übernimmt allein den Vertrieb im deutschsprachigen Raum. Damit ist fachliche Betreuung vom ersten Entwurf bis zur betriebsbereiten Anlage gesichert. Damit wird der LSM-S7 zum Drehlift für die größten Displays der schwenkbaren Baureihe.