Future Automation I-LSM-BE6 Display Lift nach unten

Im Heimkino und im gehobenen Wohnzimmer soll die Technik zurücktreten, sobald der Film läuft – der Future Automation I-LSM-BE6 bringt das große Display genau dann, wenn es gebraucht wird, und lässt es danach in der Decke verschwinden. Ausgelegt ist er für 55 bis 60 Zoll und Displayhöhen bis 795 Millimeter; das Panel senkt er aus der Decke herab. Als Vertreter der I-LSM-Generation trägt er bis zu 50 Kilogramm, im maritimen Betrieb bis 30 Kilogramm, und bleibt mit rund 52 Dezibel angenehm leise. Zum Umfang gehören Box-Enclosure-Befestigungen, ein vollständiges Kabelmanagement und ein 12-Volt-Netzteil. Über RS232, Kontaktschließung und IR, optional per Funk sowie über Crestron, AMX und Lutron gliedert er sich in die Steuerung ein. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der BE6 die stimmige Lösung, wenn ein großer Bildschirm im Medienraum unsichtbar untergebracht werden soll. Der Deckenhohlraum muss dabei die Kassette samt eingefahrenem Panel vollständig aufnehmen können; erst danach lässt sich die Öffnung festlegen.
| Bauart | Umgekehrter Decken-Display-Lift nach unten, Box Enclosure (Invisible Lift Series) |
|---|---|
| Abmessungen | innere Schrankhöhe 950 mm; Steuerkasten 150 × 210 × 50 mm; Versandmaß 1150 × 850 × 330 mm |
| Besonderheiten | Gehobene Größenklasse der I-LSM-Reihe; 50 kg Traglast; leiser Motor (ca. 52 dB); durchgängiges Kabelmanagement; 12-V-Netzteil beiliegend; Crestron/AMX/Lutron; ideal fürs Heimkino |
Ein dedizierter Medien- oder Kinoraum lebt von einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre, in der die Technik nicht ablenkt – und dazu trägt der Future Automation I-LSM-BE6 bei, indem er das Display in die Decke verlegt. Der Motor bleibt mit rund 52 Dezibel so leise, dass die Bewegung im Medienraum kaum auffällt; ein 12-Volt-Netzteil gehört zum Lieferumfang. Mit bis zu 50 Kilogramm Traglast, maritim bis 30 Kilogramm, nimmt er auch schwerere Großgeräte auf. Für Endkunden bedeutet das ein Kinoerlebnis ohne dauerhaft präsente Bildwand: Der Fernseher erscheint zum Filmabend und zieht sich danach zurück. Planer erhalten ein tragfähiges System für hochwertige Medienräume mit hohem Anspruch an das Erscheinungsbild. Architekten können akustisch und optisch durchgestaltete Räume entwerfen, ohne eine feste Bildposition vorzusehen. Da das Panel im Ruhezustand hinter der Deckenabdeckung ruht, bleibt die sorgfältig gestaltete Decke ungestört. Für den Fachhandel ist der BE6 damit ein naheliegender Vorschlag für Kunden, die ihr Wohnzimmer bei Bedarf in einen Kinoraum verwandeln wollen, ohne die restliche Zeit auf eine Bildwand zu blicken. So fügt sich der BE6 in das Konzept eines Raums ein, in dem das Bild nur zur rechten Zeit im Mittelpunkt steht. In Bestandsdecken entscheidet häufig die Lage der Träger darüber, ob diese Baugröße überhaupt an die gewünschte Stelle passt.
Gerade im Kinoraum darf der Lift den Filmton nicht überlagern, weshalb der leise Lauf des BE6 mit rund 52 Dezibel besonders zählt – das große Panel gleitet dadurch nahezu unhörbar in Position. Die serienmäßigen Box-Enclosure-Befestigungen verankern die Einheit tragfähig in der Deckenkonstruktion und geben die Einbaulage klar vor. Über den gesamten Verfahrweg begleitet ein vollständiges Kabelmanagement sämtliche Leitungen, sodass nichts scheuert oder klemmt. Als Antrieb dient ein 24-Volt-Gleichstrommotor, der sich auch an einer direkten Gleichspannungsquelle betreiben lässt; ein passendes 12-Volt-Netzteil liegt bei. Endkunden erleben einen ruhigen, störungsfreien Ablauf, der die Kinoatmosphäre nicht unterbricht. Für den Fachhandel geben die beiliegenden Befestigungen die Einbaugeometrie klar vor. Innenarchitekten können die Abdeckung materialgleich zur Decke ausführen, damit die Öffnung im geschlossenen Zustand verschwindet. Weil die Baugruppe eingehaust ist, bleibt sie staubgeschützt und läuft dauerhaft leise. So bleibt der BE6 im Medienraum unsichtbar, bis er gebraucht wird.
In der Anbindung zeigt sich der BE6 ebenso vielseitig wie die übrige Reihe: RS232, Kontaktschließung und IR sind serienmäßig vorhanden, eine RF-Ausführung ist optional, und über Crestron, AMX sowie Lutron lässt sich der Lift in professionelle Kino- und Haussteuerungen einbinden. Damit ruft der Fachhandel das Display über eine schlichte Fernbedienung ebenso ab wie über ein komplettes Automationssystem. Über RS232 gibt der Lift seine Position an die Steuerung zurück, sodass er sich exakt in eine Kinoszene mit Licht, Ton und Leinwand einfügt. Planer koppeln das Herabfahren des Panels so nahtlos mit dem Start des Films. Sein 24-Volt-Gleichstrommotor benötigt je nach Konfiguration rund 250 bis 500 Watt, gespeist aus 240 oder 110 Volt. Serienmäßig erhält der Lift eine Beschichtung in Schwarz nach RAL 9005; Sonderfarben gibt es auf Anfrage. Der BE6 eignet sich für den Innenbereich ebenso wie für maritime Umgebungen. Gebaut wird jeder Lift in Handarbeit, bevor er die Qualitätsprüfung durchläuft. Die genannten Schnittstellen erlauben es zudem, das Einfahren nach dem Film automatisch mit dem Hochfahren des Raumlichts zu verbinden. So verbindet der BE6 kinotaugliche Größe mit voller Steuerungsintegration.
Zur Installation setzt man zuerst die Kassettenbefestigungen in die Deckenöffnung, nimmt anschließend das Display auf und verkabelt die Steuerung; per Fernbedienung, Taster oder Automationssystem gleitet der Bildschirm dann aus der Deckenkassette nach unten und ebenso wieder zurück. Da Befestigungen, Kabelmanagement und Netzteil bereits enthalten sind, ist der Deckeneinbau umfassend vorbereitet. Erhältlich ist der Deckenlift im deutschsprachigen Raum bei der mediacraft AG, dem autorisierten Future-Automation-Vertrieb, der zu Deckenaufbau, Absenkweg und Steueranbindung berät und Fachhandel wie Endkunden gleichermaßen begleitet. Die Herstellung übernimmt Future Automation in Großbritannien, den regionalen Verkauf allein mediacraft, das selbst nicht als Fertiger auftritt. In Räumen mit vorhandener Mediensteuerung lässt sich der BE6 meist ohne zusätzliche Hardware anbinden und als Teil einer Filmszene abrufen. So findet der I-LSM-BE6 seinen Platz überall dort, wo großes Kino auf unsichtbare Technik trifft. Am Ende bleibt eine ruhige Decke, aus der das Bild zum Filmabend herabkommt.