B-System Secoboxx wall

Die Blaze by Sonance Secoboxx Wall ist die Wandausführung der Secoboxx-Reihe und für Trockenbauwände sowie abgehängte Decken vorgesehen. Sie besteht aus grauen Akustikplatten aus Polyestervlies mit 1000 g/m² und schützt Einbaulautsprecher und Technik vor Schmutz, Riesel und Insekten. Der Zuschnitt ist langgestreckt und flach: Alle vier Größen bauen 100 mm hoch und lassen eine Einbautiefe von 100 mm zu, gerechnet als 87,5 mm zuzüglich 12,5 mm Gipskarton. Wall XS misst 590 × 290 × 100 mm bei einem Ausschnitt von maximal 500 × 220 mm, Wall S 790 × 390 × 100 mm bei 700 × 320 mm, Wall M 990 × 390 × 100 mm bei 900 × 320 mm und Wall L 1190 × 390 × 100 mm bei 1100 × 320 mm. Für alle vier gibt der Hersteller die Brandschutzklasse B1 an; die Rohreinführungen sind in den Größen 20 und 25 mm vorgebohrt. Der Hersteller gibt die Reihe für Wand- und Deckeneinbau gleichermaßen frei; die Bauform ist als Schutzgehäuse und nicht als Volumengehäuse ausgelegt, sodass ein Innenvolumen in Litern kein Auswahlkriterium ist.
| Bauart | Universelles Wandeinbaugehäuse aus Akustik-Polyestervlies für Trockenbauwände, langgestrecktes Format |
|---|---|
| Ausschnitt | XS max. 500 × 220 mm · S max. 700 × 320 mm · M max. 900 × 320 mm · L max. 1100 × 320 mm |
| Einbautiefe | 100 mm bei allen vier Größen (87,5 mm Innenhöhe + 12,5 mm Gipskarton) |
| Abmessungen | XS 590 × 290 × 100 mm · S 790 × 390 × 100 mm · M 990 × 390 × 100 mm · L 1190 × 390 × 100 mm |
| Besonderheiten | Akustikplatten aus Polyestervlies grau, 1000 g/m²; Brandschutzklasse B1 laut Hersteller (ohne Angabe von Norm oder Prüfzeugnis); Schutz gegen Schmutz, Riesel und Insekten; optimiert für Open-Space- und Free-Air-Einbaulautsprecher; vorgebohrte Rohreinführungen 20 und 25 mm; Palettenmengen 96 (XS), 60 (S) und 44 Stück (M); laut Hersteller auch für Deckeneinbau geeignet |
Die Wandreihe der Secoboxx ist deutlich länger geschnitten als die Deckenformate, und das folgt der Bauform der Lautsprecher, die dort eingesetzt werden. Wandeinbaulautsprecher, LCR-Formate und Soundbar-Einbauten bauen breit und flach, nicht tief und rund. Die Wall XS misst 590 × 290 × 100 mm und nimmt einen Ausschnitt von höchstens 500 × 220 mm auf. Die Wall S folgt mit 790 × 390 × 100 mm und 700 × 320 mm, die Wall M mit 990 × 390 × 100 mm und 900 × 320 mm, die Wall L mit 1190 × 390 × 100 mm und 1100 × 320 mm. Damit reicht die Reihe von knapp sechzig Zentimetern bis fast einen Meter zwanzig Länge. Für die Planung ist wichtig, dass die längeren Formate mehrere Felder der Unterkonstruktion überspannen; die Lage muss deshalb im Ständerwerk vorgesehen sein, bevor die erste Beplankung montiert wird. Nachträglich lässt sich ein Profil nicht ohne Auswechslung entfernen. Für die Massenermittlung ist zu beachten, dass sich Wall S, M und L die Breite von 390 mm und die Ausschnitthöhe von 320 mm teilen und sich nur in der Länge unterscheiden. Damit reduziert sich die Auswahl in der Praxis auf eine einzige Frage: Wie breit baut der vorgesehene Lautsprecher?
Alle vier Wandformate bauen 100 mm hoch und erlauben durchgehend eine Einbautiefe von 100 mm, zusammengesetzt aus 87,5 mm Innenhöhe und 12,5 mm Gipskarton. Diese Gleichförmigkeit ist im Wandeinbau der wichtigste Punkt der Reihe: Die knappste Größe einer Trockenbauwand ist ihre Tiefe, und sie muss damit nur einmal geprüft werden – unabhängig davon, welches der vier Formate später zum Einsatz kommt. Was übrig bleibt, ist die Frage nach der Fläche, und die lässt sich am Grundriss klären. Für den Planer bedeutet das, dass die Wandstärke früh festgelegt werden kann, ohne die Lautsprecherwahl vorwegzunehmen. Zu bedenken ist lediglich, dass die Innenhöhe von 87,5 mm die tatsächlich nutzbare Tiefe für den Lautsprecher beschreibt und dass Anschlussklemmen und Steckverbinder auf der Rückseite mit einzurechnen sind. Wo ein Modell diesen Wert überschreitet, führt der Weg über eine tiefere Gehäusebauart und nicht über eine dickere Beplankung. Bei Vorsatzschalen vor Massivwänden gilt dieselbe Rechnung, allerdings mit einem zusätzlichen Punkt: Dort ist der Abstand zur Massivwand frei wählbar und sollte gleich mit der benötigten Tiefe festgelegt werden, bevor die Unterkonstruktion steht.
Der Werkstoff ist derselbe wie bei den Deckenformaten: eine Akustikplatte aus grauem Polyestervlies mit 1000 g/m². Sie ist leicht, sauber zu verarbeiten und erzeugt beim Zuschnitt keinen Holzstaub, was den Einbau in bereits ausgebauten Räumen erleichtert. Die Reihe ist ausdrücklich für Open-Space- und Free-Air-Einbaulautsprecher optimiert, also für Modelle ohne festgelegtes Rückvolumen; ein Innenvolumen in Litern spielt dementsprechend keine Rolle. Für alle vier Größen wird die Brandschutzklasse B1 als Herstellerangabe geführt; wo ein Projekt einen Nachweis verlangt, sind Norm und Prüfzeugnis beim Hersteller zu belegen, und dasselbe gilt für Gewichte und für Schalldämmwerte in Dezibel. Rohreinführungen sind in 20 und 25 mm vorgebohrt und nehmen gängige Elektro-Leerrohre ohne Nacharbeit auf. Für die Logistik nennt der Hersteller 96 Stück je Palette bei der Wall XS, 60 bei der Wall S und 44 bei der Wall M. Die Palettenmenge der Wall L erfragen Sie dort, wo die Anlieferung großer Stückzahlen zu planen ist. Der Zuschnitt selbst gelingt mit einem scharfen Messer und einer Führungsschiene sauber genug für einen bündigen Sitz.
Die Blaze by Sonance Secoboxx Wall gehört in Trockenbauwände, in denen Wandeinbaulautsprecher vor Schmutz, Riesel und Insekten geschützt und in einer definierten Umgebung gesetzt werden sollen: Wohnräume, Heimkinos mit breiter Front, Besprechungs- und Schulungsräume, Ladenflächen und Hotelbereiche. Der Hersteller gibt die Reihe für Wand- und Deckeneinbau gleichermaßen frei; der Unterschied zu den Deckenformaten liegt allein im Zuschnitt. Die Abgrenzung zur Dryboxx-Reihe bleibt dieselbe wie bei den Deckenformaten und richtet sich nach der Bauart des Lautsprechers: Free-Air-Modelle in das Vliesgehäuse, Modelle mit definiertem Rückvolumen in das geschlossene MDF-Gehäuse. In Deutschland und Österreich liefert mediacraft die Reihe und unterstützt Fachhandel, Elektroplaner, Trockenbauer und Innenarchitekten bei der Zuordnung von Lautsprecherbauart, Format und Wandaufbau sowie bei der Beschaffung der Nachweise zu Brandschutzklasse und Palettenmenge. Ein Punkt, der in der Ausführungsplanung häufig untergeht, ist die Symmetrie: Wo Lautsprecher paarweise gesetzt werden, sollten auch die Gehäuse in gleicher Höhe und mit gleichem Abstand zur Raumkante liegen, weil sich sonst schon geringe Unterschiede im Klangbild bemerkbar machen.