AudioControl RS500

Der AudioControl RS500 ist ein dedizierter Subwoofer-Verstärker mit integriertem DSP und die kompakte Tieftonlösung der AudioControl Series. Für Heimkino-, Mehrzonen-Audio- und Zwei-Kanal-Musiksysteme ausgelegt, treibt er einen passiven Subwoofer mit 500 Watt Dauerleistung an und stimmt ihn zugleich präzise ab. Der integrierte DSP bietet einen achtfach-parametrischen Equalizer sowie grafische Entzerrung, mit denen sich der Bass genau an Subwoofer und Raum anpassen lässt. Durchschleif-Ausgänge mit optionalem Hochpassfilter entlasten die Hauptlautsprecher vom Tiefbass, während sich der Verstärker über Netzwerk überwachen und per IP sowie IR steuern lässt. Mit 432 Millimetern Breite, 44,5 Millimetern Höhe und 445 Millimetern Tiefe bleibt er flach und beansprucht nur eine Höheneinheit. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der RS500 die kompakte, präzise Subwoofer-Endstufe. DSP und parametrischer Equalizer gehören zur Ausstattung. Die Netzwerkschnittstelle erlaubt Fernwartung.
| Bauart | Subwoofer-Verstärker (mono) mit DSP (RS Series) |
|---|---|
| Belastbarkeit | 500 W Dauerleistung; der Hersteller nennt dazu keine Impedanz, sondern nur die minimale Lastimpedanz 2 Ω |
| Impedanz | minimale Lastimpedanz 2 Ω |
| Abmessungen | 432 × 44,5 × 445 mm (B × H × T, 1 HE, einschließlich Klemmen und Füße) — 17″ × 17,5″ × 1,75″ |
| Gewicht | 6,8 kg |
| Besonderheiten | DSP mit 8-Band-Parametrik und grafischem EQ; Durchschleif-Ausgänge mit optionalem Hochpassfilter; XLR-, LFE-, Cinch- und Lautsprecherpegel-Eingang; Ethernet/RS-232, IP-/IR-Steuerung; Autosensing |
Der AudioControl RS500 ist ganz auf den Antrieb passiver Subwoofer zugeschnitten und liefert dafür 500 Watt Dauerleistung aus einer einzigen Höheneinheit. Im Unterschied zu einer universellen Endstufe liefert er die passende Signalverarbeitung von Haus aus mit: Ein eingebauter DSP entzerrt den Bass über einen achtfach-parametrischen Equalizer und eine grafische Klangkorrektur exakt auf Subwoofer und Raum. Optionale Hochpassfilter an den Durchschleif-Ausgängen nehmen den Hauptlautsprechern den Tiefbass ab, was das Gesamtsystem sauberer und belastbarer macht. Weil sich der RS500 über Netzwerk überwachen und per IP sowie IR steuern lässt, fügt er sich in Steuerungsumgebungen ein. Für den Hörer entsteht ein kontrolliertes, kraftvolles Bassfundament. Für Planer zählt, dass Endstufe und Einmessung des Basses an einer Stelle liegen. So bleibt der Tiefbass kraftvoll und präzise. Fünfhundert Watt Dauerleistung auf einem Kanal bedeuten, dass die gesamte Leistung einem einzigen Weg zur Verfügung steht, statt sich auf mehrere Kanäle zu verteilen. Genau darauf kommt es bei Subwoofern an: Große, schwere Membranen verlangen hohe Ströme und eine Endstufe, die den Antrieb führt, statt ihm zu folgen.
Der RS500 ist überall zu Hause, wo ein passiver Subwoofer sauber Leistung und eine saubere Einmessung braucht – im Heimkino, in Mehrzonen-Anlagen und in hochwertigen Zwei-Kanal-Musiksystemen. Sitzen Signalverarbeitung und Endstufe zusammen im Gerät, kann der Bass ohne separaten Prozessor korrekt entzerrt und zeitrichtig angebunden werden. Über die Durchschleif-Ausgänge mit optionalem Hochpassfilter werden die Hauptlautsprecher entlastet, sodass sie sauberer und pegelfester spielen. So erhält der Betreiber ein Bassfundament, das nicht bloß laut, sondern präzise abgestimmt ausfällt. Dank der kompakten 1-HE-Bauform bleibt im Rack Platz für weitere Komponenten. Fernüberwachung und -steuerung des RS500 laufen über die Netzwerkanbindung. Für Fachplaner ist entscheidend, welchen Subwoofer die Endstufe führen soll. So trägt der Tiefton, ohne den Rest zu überdecken. Für Endkunden äußert sich das in einem Bass, der präzise bleibt statt zu verwaschen, und in Impulsen, die trocken einsetzen und ebenso sauber wieder aufhören. Der Unterschied zu einer schwächer dimensionierten Endstufe zeigt sich weniger in der erreichbaren Lautstärke als in der Kontrolle bei hohen Pegeln. Für Planer ist die Endstufe damit die Wahl, wenn der Tiefton in einer Anlage tragende Aufgaben übernimmt.
Technisch ist der RS500 eine Mono-Subwoofer-Endstufe mit integriertem DSP. Er stellt 500 Watt Dauerleistung bereit und treibt passive Subwoofer bis hinunter zu 2 Ohm Lastimpedanz an. Ein zweiter Subwoofer verlangt eine zweite Endstufe – der RS500 führt einen Kanal. An Eingängen stehen ein symmetrischer XLR-Mono-Eingang, ein LFE-Eingang, Cinch mit Durchschleif-Ausgang sowie ein Lautsprecherpegel-Eingang bereit, wobei der Loop-Ausgang optional einen Hochpassfilter für die Hauptlautsprecher liefert. Per Ethernet und RS-232 wird der Verstärker über IP überwacht und programmiert, ergänzt um IR-Steuerung; für die automatische Zuschaltung sorgen Autosensing und ein Trigger-Eingang. Bei Abmessungen von 432 mal 44,5 mal 445 Millimetern in Breite, Höhe und Tiefe belegt der RS500 lediglich eine Höheneinheit. Damit steht Fachplanern eine kompakte, netzwerkfähige Bass-Endstufe zur Verfügung. So verbindet der RS500 Leistung mit präziser Abstimmung. Das integrierte DSP mit Equalizer erlaubt die Anpassung an den Raum – bei Subwoofern besonders wichtig, weil Raummoden im Tiefton die stärksten Überhöhungen und Auslöschungen verursachen und sich Aufstellungsorte in Wohnräumen selten frei wählen lassen. Über die Netzwerkschnittstelle lässt sich die Endstufe zudem aus der Ferne überwachen und konfigurieren.
Am RS500 hängt ein passiver Subwoofer; gespeist wird über LFE oder Line, die Einmessung auf Subwoofer und Raum übernimmt der DSP, und bei Bedarf koppelt der Hochpass-Loop die Hauptlautsprecher an. Bezogen wird der RS500 über die mediacraft AG, den offiziellen AudioControl-Distributor für Deutschland und Österreich, die Planer, Fachhandel und Endkunden zur Anbindung passiver Subwoofer, zur DSP-Einmessung und zur Hochpass-Kopplung berät. Damit findet der RS500 vom einzelnen Heimkino bis ins durchgeplante Objekt seinen Platz. So liefert der RS500 kontrollierten Tiefbass aus einer Höheneinheit. Für Planer und Integratoren ist zu berücksichtigen, dass je Subwoofer eine Endstufe vorzusehen ist; bei mehreren Tieftönern wächst der Platzbedarf im Rack entsprechend. Architekten sollten eine Höheneinheit, 432 Millimeter Breite, 445 Millimeter Bautiefe und eine ausreichende Belüftung einplanen. Wo mehr Leistung gefragt ist, steht mit dem RS1000 das doppelt so starke Schwestermodell bereit. Für den Fachhandel ergibt sich daraus eine klare Empfehlung: Subwoofer und Endstufe gemeinsam auslegen.