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AudioControl Hyperion AXIS-10

AudioControl
Hyperion Serie
AL
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AudioControl Hyperion AXIS-10

Der AudioControl Hyperion AXIS-10 ist das mittlere der drei eARC-Modelle der Hyperion Serie und deckt die Anordnungen ab, die in Wohnräumen tatsächlich gebaut werden. Er nimmt den Ton des Fernsehers über den eARC-Rückkanal einer HDMI-Verbindung entgegen, dekodiert ihn und gibt ihn über Dante beziehungsweise AES67 ins Netzwerk. Bis zu acht Kanäle Bitstream stehen zur Verfügung, dazu ein Stereo-Downmix für einen zweiten Bereich; damit sind Anordnungen bis 5.1.2 oder 7.1 möglich. Verarbeitet werden Dolby Atmos, DTS-HD und PCM mit Abtastraten von 44,1 bis 96 Kilohertz und Bittiefen von 16 bis 32 Bit; die Latenz lässt sich auf 1, 2 oder 5 Millisekunden festlegen. Das Gerät misst 142 mal 112 mal 28 Millimeter, wiegt 0,45 Kilogramm und nimmt im Betrieb rund 6 Watt auf. Seinen Strom bezieht es über das Netzwerkkabel nach dem PoE-Standard oder wahlweise über USB-C. Für Endkunden, Fachhandel, Planer und Architekten ist der AXIS-10 die naheliegende Wahl für die verbreiteten Heimkinoanordnungen.

Technische Daten
BauarteARC-Prozessor mit Dante/AES67, bis 10 Kanäle, Hyperion Serie
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz
BelastbarkeitProzessor ohne Endstufen – bis 8 Kanäle Bitstream zuzüglich Stereo-Downmix, Anordnungen bis 5.1.2 oder 7.1
Abmessungen142 × 112 × 28 mm (Versandkarton 250 × 180 × 37 mm)
Gewicht0,45 kg
TemperaturbereichBetrieb −5 °C bis 51 °C · Lagerung −20 °C bis 60 °C · Luftfeuchte 5 – 90 % rF, nicht kondensierend
BesonderheitenNimmt den Ton des Fernsehers über eARC entgegen und gibt ihn über Dante/AES67 ins Netzwerk; Dolby Atmos, DTS-HD und PCM; Abtastraten 44,1 / 48 / 88,2 / 96 kHz bei 16, 24 oder 32 Bit; Latenz wahlweise 1, 2 oder 5 ms; Anschlüsse 1 × HDMI (eARC), 1 × TOSLINK, 1 × Koaxial, 1 × RJ45 für Dante/AES67 mit PoE und 1 × RJ45 für Steuerung und Weboberfläche; Stromversorgung über PoE nach 802.3af oder 5 V/2 A per USB-C; CEC-Steuerung
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
AudioControl Hyperion AXIS-10
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Hyperion Serie
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Ausführliche Beschreibung
Die Anordnungen, die tatsächlich gebaut werden

Acht Kanäle Bitstream zuzüglich eines Stereo-Downmixes klingen nach einer willkürlichen Zahl, decken aber genau das ab, was in Wohnräumen entsteht. Zwei Anordnungen sind gemeint: 5.1.2 – fünf Lautsprecher auf Ohrhöhe, ein Tieftonweg und zwei an der Decke – oder 7.1 mit sieben Lautsprechern rundherum und einem Tieftonweg. Beide sind der übliche Ausbau eines Wohnzimmers mit Anspruch, und für beide genügt dieses Gerät. Der zusätzliche Stereo-Downmix läuft dabei parallel mit und kann einen zweiten Bereich versorgen, etwa Lautsprecher in einem angrenzenden Raum oder auf der Terrasse. Verarbeitet werden Dolby Atmos, DTS-HD und PCM; die Abtastraten reichen von 44,1 über 48 und 88,2 bis 96 Kilohertz, die Bittiefen von 16 über 24 bis 32 Bit, und der Übertragungsbereich umfasst 20 Hertz bis 20 Kilohertz. Wer eine Deckenebene mit vier oder sechs Lautsprechern plant, greift zum größeren Modell der Reihe; für alles darunter ist der AXIS-10 die passende Größe und nicht der Kompromiss. Die Angabe bezieht sich dabei auf die Zahl der Wege und nicht auf die Zahl der Lautsprecher: Ein Tieftonweg mit zwei Subwoofern belegt einen Kanal, solange beide dasselbe Signal bekommen.

Vom Fernseher ins Netzwerk – in einem Schritt

Moderne Fernseher geben ihren Ton über den erweiterten Audiorückkanal einer HDMI-Verbindung aus, kurz eARC. Anders als der ältere ARC überträgt er auch Tonspuren mit hoher Datenrate, also die Formate, die für Heimkino zählen. Der AXIS-10 nimmt diesen Datenstrom entgegen und legt die Kanäle auf das Netzwerk. An der einen Seite steckt ein HDMI-Kabel zum Fernseher, an der anderen eine Netzwerkleitung – alles Weitere geschieht in der Anlage. Der Gewinn liegt darin, dass die Endstufen nicht mehr beim Fernseher stehen müssen; sie holen ihr Signal aus dem Netz, wo immer sie eingebaut sind. Für Wohnungen, in denen unter dem Fernseher kein Geräteschrank stehen soll, ist das der entscheidende Baustein. Neben eARC nimmt das Gerät Ton über einen optischen TOSLINK-Eingang und einen koaxialen Digitaleingang an, sodass sich ältere Quellen ebenso einbinden lassen wie ein Fernseher ohne eARC. Die Kanalzuordnung geschieht in Software; eine Änderung an der Lautsprecheranordnung verlangt deshalb keinen Eingriff in verlegte Leitungen. Die Latenz lässt sich auf 1, 2 oder 5 Millisekunden festlegen, womit sich der Ton auf die Bildverzögerung des Anzeigegeräts abstimmen lässt.

Strom aus dem Netzwerkkabel, Bedienung über den Fernseher

Mit 142 mal 112 mal 28 Millimetern und 0,45 Kilogramm braucht das Gerät weder Rackplatz noch ein eigenes Fach; es lässt sich hinter dem Fernseher, in einer Hohlwanddose oder in einem kleinen Zwischenraum unterbringen. Seinen Strom bezieht es über das Netzwerkkabel nach dem Standard 802.3af – ein PoE-fähiger Verteiler versorgt es mit, und eine Steckdose am Einbauort entfällt. Wo kein solcher Verteiler vorhanden ist, genügt eine Versorgung über USB-C. Die Leistungsaufnahme liegt bei rund 6 Watt, das Gerät bleibt also kühl und braucht keine Belüftung im engeren Sinne. Für Ton und Steuerung gibt es getrennte Anschlüsse: ein RJ45 für Dante beziehungsweise AES67 mit PoE und ein zweites RJ45 für Netzwerksteuerung und die Weboberfläche, über die sich das Gerät einrichten lässt. Zusätzlich beherrscht der AXIS-10 CEC, sodass die Lautstärke über die Fernbedienung des Fernsehers geregelt wird. Der zulässige Betriebsbereich reicht von minus 5 bis plus 51 Grad Celsius, die Lagerung von minus 20 bis plus 60 Grad. Der Versandkarton misst 250 mal 180 mal 37 Millimeter, was für Lagerhaltung und Versand von Bedeutung ist. Eine gesonderte Belüftung ist bei dieser Leistungsaufnahme nicht vorgesehen.

Einordnung und Bezug über mediacraft

Die Hyperion Serie führt drei eARC-Prozessoren, die sich in der Kanalzahl unterscheiden: der AXIS-2 überträgt zwei Kanäle, der AXIS-10 bis zu acht Kanäle Bitstream zuzüglich Stereo-Downmix, der AXIS-16 bis zu sechzehn. Alle drei arbeiten nach demselben Prinzip und lassen sich in derselben Anlage mischen und über dasselbe Netz verwalten – etwa das mittlere Gerät im Wohnzimmer und kleinere in Nebenräumen. Ergänzt werden sie durch die Endstufen der Serie, die ihr Signal ebenfalls über Dante annehmen, sodass die Kette vom Fernseher bis zum Lautsprecher digital bleibt und keine analoge Strecke mehr enthält. Vorausgesetzt wird ein eigens ausgelegtes Audionetzwerk, das vom übrigen Datenverkehr getrennt bleibt und eine gemeinsame Zeitbasis hat; das gehört früh mit dem Netzwerkplaner abgestimmt, weil es die Struktur des Gebäudenetzes betrifft. In Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG die Hyperion Serie als offizieller Vertriebspartner und begleitet Fachhandel, Installationsbetriebe, Planer und Architekten bei der Auslegung von Kanalzahl, Netzstruktur und Gerätewahl. Der Übertragungsbereich von 20 Hertz bis 20 Kilohertz gilt für alle drei Modelle gleichermaßen; sie unterscheiden sich allein in der Kanalzahl und in den verarbeiteten Formaten.