AudioControl D2800

Der AudioControl D2800 ist ein achtkanaliger DSP-Endverstärker der Director D-Serie, der Systemverstärkung und programmierbare Signalverarbeitung über IP in einer einzigen Höheneinheit vereint. Für vier Zonen ausgelegt, liefert er je Kanal 100 Watt an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm. Über eine integrierte Web-Oberfläche lässt er sich vollständig konfigurieren: Ein achtfach-parametrischer Equalizer je Kanal, grafische Entzerrung und Frequenzweichen stimmen die Wiedergabe genau auf die Lautsprecher ab, und fertige DSP-Presets etwa für Stealth-Lautsprecher erleichtern die Einrichtung. Digitale Eingänge über COAX und TOSLINK sowie Bus- und lokale Analogeingänge speisen den Verstärker, während er sich per IP von Drittsystemen steuern lässt und über automatische Signalerkennung mit Master- und Zonen-Triggern zuschaltet. Mit rund 432 mal 45 Millimetern bleibt er flach. Für Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel ist der D2800 der kompakte, programmierbare Acht-Kanal-DSP-Verstärker. Eine Höheneinheit genügt im Verteiler.
| Bauart | 8-Kanal-DSP-Endverstärker, 4 Zonen (Director D-Serie) |
|---|---|
| Belastbarkeit | 8 × 100 W an 8 Ω / 200 W an 4 Ω · 400 W mono gebrückt |
| Impedanz | 8 Ω / 4 Ω |
| Abmessungen | 432 × 45 × 394 mm (1 HE) |
| Gewicht | 6,4 kg |
| Besonderheiten | DSP mit 8-Band-Parametrik, grafischem EQ und Frequenzweichen je Kanal; Web-Oberfläche/IP-Steuerung; Presets (z. B. Stealth); digitale (COAX/TOSLINK) und Bus-Eingänge; Trigger, Groundlift |
Der AudioControl D2800 verbindet kräftige Systemverstärkung mit vollständig programmierbarer Signalverarbeitung, die sich über IP einrichten und steuern lässt. Jeder der acht Kanäle trägt seine eigene Entzerrung, sodass sich die beiden Lautsprecher einer Zone getrennt an ihre Einbausituation anpassen lassen. Eingerichtet wird der D2800 über das Netzwerk und nicht am Gerät: Die Leitung bis ins Rack gehört deshalb ebenso zur Planung wie die Lautsprecherwege, und die Programmierung sollte stehen, bevor die Zonen in Betrieb gehen. Fertige Presets etwa für Stealth-Lautsprecher beschleunigen die Einrichtung. Weil sich der D2800 von Drittsystemen per IP steuern lässt, fügt er sich in Steuerungsumgebungen ein. Für Planer ist er die kompakte, programmierbare Endstufe der D-Serie. So verbindet der D2800 Leistung mit voller DSP-Kontrolle. Acht Kanäle mit 100 Watt an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm versorgen vier Zonen; im Brückenbetrieb stehen 400 Watt an einer Last bereit.
Der D2800 ist auf Installationen zugeschnitten, in denen mehrere Zonen kräftig angetrieben und zugleich per DSP genau abgestimmt werden sollen. Über die Web-Oberfläche erhält jeder Kanal seine eigene Entzerrung und Frequenzweiche, sodass sich unterschiedliche Lautsprecher und Räume individuell anpassen lassen. Für den Betreiber bedeutet die IP-Programmierbarkeit, dass sich die Anlage aus der Ferne konfigurieren, überwachen und in Drittsysteme einbinden lässt. Digitale und analoge Bus-Eingänge erlauben es, ein Signal ohne zusätzliche Verteiler über mehrere Kanäle zu führen, während die automatische Signalerkennung mit Master- und Zonen-Triggern für die selbsttätige Zuschaltung sorgt. Weil der D2800 nur eine Höheneinheit beansprucht, bleibt Platz im Rack. Für Fachplaner ist er der programmierbare DSP-Endverstärker für abgestimmte Mehrzonen-Systeme. So wird jede Zone gezielt angesteuert und lässt sich fein einstellen. Über die Netzwerkschnittstelle lässt sich der Verstärker in übergeordnete Steuerungssysteme einbinden und aus der Ferne überwachen: Betriebszustände sind einsehbar, Einstellungen anpassbar und Aktualisierungen einspielbar, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Für Integratoren, die Objekte über größere Entfernungen betreuen, klären sich damit viele Fragen ohne Anfahrt, und Störungen werden häufig erkannt, bevor der Kunde sie meldet.
Technisch ist der D2800 ein achtkanaliger DSP-Endverstärker für vier Zonen. Gebrückt arbeiten zwei Kanäle auf eine Last; die Zone gewinnt an Reserve und verliert dafür den zweiten Weg. Der DSP bietet je Kanal einen parametrischen und grafischen Equalizer sowie Frequenzweichen und wird über eine integrierte Web-Oberfläche konfiguriert; fertige Lautsprecher-Presets erleichtern den Einstieg. An Eingängen stehen digitale Anschlüsse über COAX und TOSLINK mit hochwertigem Wandler sowie Bus- und lokale Analogeingänge bereit. Über Ethernet und RS-232 lässt er sich per IP steuern und in Drittsysteme einbinden; Groundlift sowie Trigger-Ein- und -Ausgang mit automatischer Signalerkennung sichern die Zuschaltung. Im Verteiler zählt vor allem die Bautiefe: 394 Millimeter plus Steckerraum bleiben hinter der Front frei. Für Fachplaner ergibt sich ein kompakter, programmierbarer Acht-Kanal-DSP-Verstärker. So bleibt die Abstimmung jeder Zone eine Frage der Software und nicht der Verkabelung. Für Endkunden bedeutet Multiroom im Alltag vor allem, dass in jedem Raum etwas anderes laufen kann und sich alles über eine App oder ein Wandbedienfeld steuern lässt, ohne dass in jedem Zimmer ein eigenes Gerät steht. Die gesamte Technik sitzt zentral im Verteiler, sichtbar bleiben nur Lautsprecher und Bedienelemente. Für Architekten ist das der entscheidende Punkt, weil die Wohnräume von Geräten frei bleiben und sich die Installation vollständig in Decke oder Wand verlegen lässt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Lautsprecherleitungen im Rohbau mitgeplant werden.
In der Praxis wird der D2800 im Rack montiert, über Bus- oder digitale Eingänge gespeist, an die Lautsprecher der Zonen angeschlossen und über die Web-Oberfläche mit EQ, Weichen und Presets programmiert. Erhältlich ist der D2800 bei der mediacraft AG, dem offiziellen AudioControl-Vertrieb für Deutschland und Österreich; sie begleitet Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden bei DSP-Programmierung, Zonenplanung und IP-Einbindung. So passt der D2800 von der einzelnen programmierbaren Endstufe bis ins durchgeplante Mehrzonen-System. So steht am Ende eine Anlage, die sich vom Verteiler aus vollständig einstellen lässt. Für Planer und Integratoren ist die Kombination aus acht Kanälen, DSP und einer einzigen Höheneinheit das entscheidende Argument. Anders als die übrigen Modelle der Serie arbeitet der D2800 ohne Autosensing, sodass die Einschaltlogik über Trigger oder die übergeordnete Steuerung gelöst wird. Architekten sollten 432 Millimeter Breite, 394 Millimeter Bautiefe und eine ausreichende Belüftung einplanen.