Architettura Sonora ICARUS MULTIWALL

Der Architettura Sonora ICARUS MULTIWALL von Architettura Sonora gehört zur Multi-Linie der ICARUS-Familie und ist der besonders kleine Wandsatellit für die verteilte Beschallung größerer Flächen. In seinem zierlichen Körper aus Beton oder Marmor arbeiten zwei 2-Zoll-Breitbänder, die von 220 bis 20.000 Hertz einen klaren Mittel- und Hochton liefern; den Bass steuert ein gemeinsamer Subwoofer der Reihe bei. Weil er so klein baut, lassen sich mehrere MULTIWALL an einer Wand oder über einen Bereich verteilen und ergeben ein gleichmäßiges, unaufdringliches Klangfeld statt weniger lauter Punkte. Das prädestiniert ihn für Restaurants, Hotellobbys, Ladenflächen und weitläufige Terrassen. Der Hersteller sieht ihn für überdachte Bereiche vor. Für Endkunden, Architekten, Planer und Fachhandel ist er der Baustein, wenn viele dezente Klangquellen eine Fläche gleichmäßig füllen sollen, ohne dass einzelne Boxen ins Auge fallen. Als Modell der Multi-Linie ist er auf verteilte Flächenbeschallung ausgelegt und benötigt zwingend einen Subwoofer der Reihe.
| Bauart | Kompakter Wandsatellit der Multi-Linie (Beton/Marmor) |
|---|---|
| Treiber | 2 × 2" Breitband |
| Hochtöner | — |
| Frequenzgang | 220 – 20.000 Hz (-6 dB) |
| Belastbarkeit | 60 W Peak / 50 W RMS |
| Impedanz | 4 Ω |
| Wirkungsgrad | ca. 83 dB (1 W / 1 m) |
| Abmessungen | 27 × 12 cm (Wandplatte) |
| Gewicht | ca. 3 kg |
| Schutzart | für überdachte Bereiche (Herstellerangabe: Under Covered Areas) |
| Besonderheiten | Multi-Linie: benötigt zwingend Subwoofer; für verteilte Flächenbeschallung; Beton oder Marmor; Passiv ohne Weiche, empfohlene DSP-Einstellung HP = 200 Hz, 12 dB/Okt.; Hochimpedanztechnik (High-z) optional an Bord (70–100 V, 10 W); Entwurf Giulia Archimede, 2019 |
Der Architettura Sonora ICARUS MULTIWALL verfolgt ein anderes Prinzip als große Einzellautsprecher: Er ist bewusst klein gehalten, damit sich viele Exemplare über eine Fläche verteilen lassen. Zwei 2-Zoll-Breitbänder in einem zierlichen Beton- oder Marmorkörper geben Mitten und Höhen offen wieder, während ein gemeinsamer Subwoofer den Tiefton für alle Satelliten übernimmt. Für Endkunden entsteht dadurch ein gleichmäßiges Klangfeld, in dem Musik überall gleich präsent ist, statt an einzelnen Boxen laut und dazwischen leise zu wirken. Der kleine Korpus tritt an der Wand kaum in Erscheinung und wird eher als Zierstein denn als Lautsprecher gelesen. Architekten schätzen, dass sich die Technik auf viele unauffällige Punkte verteilen lässt, die im Raumbild verschwinden. Planer nutzen genau diese Verteilbarkeit, um auch große oder verwinkelte Flächen homogen zu beschallen. So löst der MULTIWALL die Beschallung über Menge und Unauffälligkeit statt über wenige kräftige Quellen. Der Gedanke hinter der Multi-Linie ist die Verteilung: Statt weniger lauter Punkte setzt man mehrere zurückhaltende, sodass die Lautstärke über die Fläche gleichmäßig bleibt und niemand direkt neben einer Quelle sitzt.
Der MULTIWALL ist der Satellit für Umgebungen, in denen viele Menschen sich bewegen und der Klang überall gleich ankommen soll. Im Restaurant verteilt eine Reihe kleiner Satelliten die Hintergrundmusik gleichmäßig über die Tische, in der Hotellobby umspielt sie den Empfang und die Sitzgruppen, auf der Ladenfläche begleitet sie den Rundgang ohne laute Zonen und tote Ecken. Für den Endkunden oder Betreiber heißt das angenehme, durchgehende Beschallung ohne Lautstärkesprünge. Architekten und Innenarchitekten setzen die kleinen Steinsatelliten als Punktraster, das sich der Architektur unterordnet und mit Sichtbeton- oder Natursteinflächen harmoniert. Für Fachplaner ist die verteilte Anordnung ein akustischer Vorteil: geringere Einzelpegel, gleichmäßigere Abdeckung, weniger Rückwurf. Auf der überdachten Terrasse übernehmen mehrere MULTIWALL dieselbe Aufgabe. Der Fachhandel positioniert ihn als das Verteilungs-Werkzeug für flächige Beschallungskonzepte. So wird aus vielen dezenten Quellen ein ruhiges, homogenes Klangbild über die ganze Fläche. Ohne Subwoofer ergibt das Konzept keinen Sinn. Der MULTIWALL beginnt bei 220 Hertz und ist als reine Mittelhochton-Einheit gebaut; das Fundament kommt zwingend aus einem eigenen Bassmodul der Reihe.
Technisch bildet der MULTIWALL das kleinste Satellitenglied der Reihe: Zwei 2-Zoll-Breitbänder übertragen von 220 bis 20.000 Hertz und decken damit Mitten und Höhen ab, während der Tiefbass bewusst dem Subwoofer überlassen bleibt. Elektrisch zeigt er 4 Ohm nominal und rund 83 Dezibel Wirkungsgrad; seine Belastbarkeit liegt bei 60 Watt Spitze und 50 Watt Dauerleistung. Da die gesamte Multi-Linie ohne eigenen Tieftöner auskommt, wird sie zwingend mit einem Subwoofer betrieben, dessen Trennung extern per DSP oder Aktivweiche gelegt wird – so lassen sich viele Satelliten an einem gemeinsamen Bass betreiben. Für den Integrator heißt das: ein zentraler Subwoofer, mehrere verteilte Satelliten, eine sauber definierte Übergabefrequenz. Der kompakte Beton- oder Marmorkörper wirkt als bedämpftes Gehäuse für die kleinen Treiber. Fachplaner erhalten damit ein gut kalkulierbares Element für großflächige Installationen, dessen Pegel und Verteilung sich präzise auslegen lassen. Mit rund 83 Dezibel Wirkungsgrad zählt er zu den zurückhaltenderen Modellen der Familie. In der Auslegung heißt das: Wer viele Satelliten an einer Zone betreibt, sollte die Endstufe eher großzügig wählen als knapp.
In der Praxis lebt der MULTIWALL von der durchdachten Anordnung: Mehrere Satelliten werden über die Wand oder den Bereich verteilt, an einen gemeinsamen Subwoofer geführt und über eine DSP-Endstufe getrennt. Die geringe Größe erleichtert die unauffällige Montage auch in dichter Folge. Der massive Beton, wahlweise Marmor, ist unempfindlich gegen Feuchte und Temperaturwechsel und macht die kleinen Satelliten für überdachte Außenbereiche ebenso tauglich wie für den Innenraum. Den deutschen und österreichischen Markt betreut die mediacraft AG als offizieller Architettura-Sonora-Partner; über sie beziehen Endkunden, Architekten, Planer und Fachhandel den MULTIWALL samt Subwoofer und DSP-Technik und erhalten Unterstützung bei Stückzahl, Verteilung und Systemauslegung. Von der Flächenplanung bis zur Inbetriebnahme steht fachlicher Rat bereit. So entsteht aus vielen kleinen Wandsatelliten eine gleichmäßige, gestalterisch zurückhaltende Beschallung großer Bereiche. Bei der Verteilung lohnt es sich, die Abstände an den Aufenthaltsbereichen auszurichten statt an der Symmetrie der Fassade – gleichmäßig versorgt wird eine Fläche dort, wo sich Menschen tatsächlich aufhalten.