
Mehr als 80 % der gewöhnlichen HiFi Lautsprecher
nutzen bei ihrer Gehäusekonstruktion den rückwärtig abgestrahlten
Schallanteil zur Verstärkung der Basswiedergabe, z.B. als Bassreflex-,
Horn- oder Transmissionslinienlautsprecher.
Im Vordergrund dieser Entwicklung steht meist die deutliche Verkleinerung
und damit das wohnraumfreundlichere Äußere gegenüber
geschlossenen Gehäusen. Ganz anders arbeiten Einbaulautsprecher
mit Gehäuse nach dem Prinzip der unendlichen Schallwand. Das Luftvolumen
hinter dem Einbaulautsprecher beeinflußt naturgemäß
die Basswiedergabe. Benutzen Sie die angegebenen Volumenempfehlungen,
wenn Sie selbst Einbaugehäuse anfertigen. Der Hohlraum sollte locker
mit Akustikwolle gefüllt werden. Bei der Festlegung von L x B x
T müssen Sie lediglich die Einbaumasse des jeweilig gewählten
Lautsprechers beachten, werden aber bei der Berechnung feststellen,
dass Sie beim Längen/Breiten/Tiefen-Verhältnis genügend
variieren können. Dass Sie bei den Volumenangaben gewaltigen Spielraum
haben, verdeutlichen die beiden nachfolgenden Diagramme:
Optimales Volumen im Vergleich zu einem sehr viel kleinerem Volumen
In einem zu kleinen Volumen fällt der Bass etwas früher
ab und hat den Effekt einer Überhöhung um 100Hz. Im Car-HiFi-Bereich
wird dies mit sogenannten „Kickbässen“ ausgenutzt.
Sie erzielen zwar keine echten Tiefbass, aber die relativ lauten Bässe
enthalten natürlich die Oberwellen der schwächer abgestrahlten
tiefen Frequenzen: Diesen „virtuellen“ Tiefbass ergänzt
unser Gehirn ganz automatisch.

Optimales Volumen im Vergleich zu einem erheblich grösseren
Volumen
Alle Einbaulautsprecher bei mediacraft sind so konstruiert, dass
sie in sehr großen Volumen ohne Klangeinbußen funktionieren.
Das untere Diagramm zeigt, dass grössere Volumen auf die Linearität
der Basswiedergabe nur einen messtechnisch, aber kaum hörbaren
Einfluss haben.
